Jetzt Energiekosten sparen – mit einer vorgehängten Fassade

 

Eine spezielle Form der Fassade mit einer mehrschaligen Außenwandkonstruktion wird als vorgehängte hinterlüftete Fassade (kurz VHF), vorgehängte Fassade oder hinterlüftete Fassade bezeichnet. Diese Fassadenkonstruktion bietet einige Vorteile, vor allem beim Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen.

Welche weiteren Vor- und Nachteile die vorgehängte hinterlüftete Fassade auszeichnen, wie sich die Kostenfrage gestaltet und welche Materialien sich am besten eignen, erfahren Sie in diesem Artikel.
 

Was ist eine vorgehängte Fassade?

Die vorgehängte Fassade besteht aus einem passenden Dämmstoff, der sich direkt vor dem Mauerwerk befindet, einer daran anschließenden Unterkonstruktion und der daran montierten Fassadenverkleidung als äußere Schicht. Durch diese Trennung wird eine hohe Standsicherheit erreicht. Die Konstruktion der VHF wird von vielen Experten im Bauwesen und von Architekten sehr geschätzt.


1 Mauerwerk
2 Unterkonstruktion
3 Dämmstoff
4 Vinylit Fassadenprofil

 

4 Merkmale prägen den Aufbau der mehrschaligen Fassade:

  1. Die innerste Schicht der vorgehängten hinterlüfteten Fassade bildet das Mauerwerk
  2. Das Mauerwerk, die Außenhaut des Gebäudes, bildet den Verankerungsgrund für die Unterkonstruktion
  3. Auf diesem Grund wird eine Dämmschicht angebracht
  4. Die letzte Schale bildet für die vorgehängte hinterlüftete Fassade die Fassadenverkleidung. Sie ist für den Witterungsschutz relevant und wir mit mindestens 2 cm Abstand zur Dämmungsschicht montiert.

Die hinterlüftete Fassade gilt als technisch und konstruktiv ausgereift. Die Anforderungen an die vorgehängte hinterlüftete Fassade werden durch die DIN 18516-1 Außenwandbekleidungen, hinterlüftet, Teil 1: Anforderungen, Prüfgrundsätze geregelt. Weiterhin unterliegen Vorhangfassaden und Pfosten-/Riegelkonstruktionen den Anforderungen der DIN EN 13830 und benötigen eine CE-Kennzeichnung (seit 2005).
 

Die Unterkonstruktion

Charakteristisch für eine VHF ist der mehrschalige Aufbau mit einer Unterkonstruktion. Die Unterkonstruktion dient als Bindeglied zwischen der tragenden Außenwand und der Fassadenverkleidung. Für sie werden Materialien wie Aluminium, nicht rostender Stahl, Holz, oder Kombinationen aus verschiedenen Werkstoffen eingesetzt. Sehr gebräuchlich ist der Einsatz von Aluminium. Vorteilhaft bei der Aluminiumkonstruktion ist, dass sie besonders gut justierbar und flexibel genug ist, um sich um den Baukörper zu legen. Man kann damit auch Unebenheiten sowie Vorsprünge in der Wand ausgleichen.

Bei der Planung der vorgehängten hinterlüfteten Fassade ist die Unterkonstruktion von hoher Bedeutung, um möglichen besonderen Anforderungen des einzelnen Bauwerks Rechnung zu tragen. Vor der Installation der VHF müssen die bereits vorhandenen Gegebenheiten bei Bestandsbauten genau geprüft werden, um die richtige Form der VHF auszuwählen.
 

Der Unterschied zur Vorhangfassade

Die vorgehängte Fassade ist nicht mit der Vorhangfassade, auch Vorhangwand genannt, zu verwechseln. Diese wird ebenfalls mit einer Unterkonstruktion verbaut, zählt allerdings zu den einschaligen Fassaden, wird üblicherweise geschossübergreifend angebracht und trägt nur ihr Eigengewicht. Bei der Vorhangfassade handelt es sich um eine sogenannte Warmfassade ohne Hinterlüftung, während die vorgehängte Fassade eine Kaltfassade ist, bei der die einzelnen Schalen unterschiedliche bauphysikalische Funktionen übernehmen. Die vorgehängte Verkleidung sorgt für den Witterungsschutz. Mit der inneren Schale aus Dämmung, Konstruktion und Dichtung wird die Wärmedämmung gewährleistet.
 

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade ist für viele die erste Wahl

Viele Lösungen für eine vorgehängte hinterlüftete Fassade bieten ein Höchstmaß an Flexibilität. Sie werden aufgeschraubt und können jederzeit wieder entfernt oder angepasst werden. Das macht die hinterlüftete Fassade zur ersten Wahl vieler Planer und Sanierer von Bauwerken, auch wenn diese Fassadenlösung im Vergleich zu verschiedenen Wärmverbundsystemen die oftmals deutlich teurere Variante darstellt – lesen Sie weiter und Sie werden merken, dass sich die Anschaffung lohnt.

Auch bei der Montage punkten viele der angebotenen vorgehängten Fassaden. Sie lassen sich meist im Trockenbau ohne großen zeitlichen oder materialmäßigen Aufwand installieren.

Neubauten wie auch Bestandsbauten bei Renovierung oder Sanierung lassen sich mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade optimal gestalten. Häufig ist die hinterlüftete Fassade auch die beste Lösung, wenn das Mauerwerk bereits durchfeuchtet ist. Durch die permanente Zirkulation der Luft in dem Zwischenraum zwischen Dämmung und Verkleidung wird allmählich die Feuchtigkeit aus der Wand gezogen. Damit lässt sich eine bereits angegriffene Bausubstanz häufig retten.
 

Die Vorteile der vorgehängten Fassade

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade ist sehr stabil und punktet bei der Energieeffizienz. Sie bietet Schutz vor Aufheizung des Gebäudeinneren in der warmen Jahreszeit und Schutz vor Auskühlung sowie Wärmeverlust in der kalten Jahreszeit.
Dadurch wird ein angenehmes Raumklima garantiert. Es bildet sich kein Tauwasser, weil die Dampfdiffusion in optimaler Weise gewährleistet ist.

Eine vorgehängte Fassade trägt außerdem zur Standsicherheit eines Gebäudes und zum Schutz der Bausubstanz bei. Es ist beachtenswert, dass die VHF in der Regel sehr gut mit nachträglichen Dämmarbeiten an Fenster- und Türlaibungen harmoniert. Hier lassen sich Verkleidungskombinationen bilden, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch und optisch überzeugen.

Alle genannten möglichen Vorteile lassen sich für die vorgehängte Fassade nur realisieren, wenn sie fachgerecht ausgeführt wird. Bei unsachgemäßer Verarbeitung kann u. a. das Brandrisiko steigen. Sie sollten bei Verbau der Fassade also unbedingt auf einen Experten vertrauen oder sich umfassend informieren und beraten lassen.

Die Vorteile der vorgehängten hinterlüfteten Fassade auf einen Blick:

  • Energetische Gebäudestandards können jederzeit leicht realisiert und umgesetzt werden
  • Die VHF garantiert eine hohe Stabilität
  • Einfacher Toleranzausgleich auf den Flächen
  • Hinterlüftung vermeidet Schimmelbildung und kann Wände sogar wieder trockenlegen
  • Optimales Raumklima
  • Die Dämmstoffdicke lässt sich einfach und sicher variieren
  • Die Bildung von Tauwasser wird vermieden
  • Sie bietet einen guten Schallschutz

 

Die Hinterlüftung bei der VHF

Kennzeichnend für die vorgehängte hinterlüftete Fassade ist der Prozess der Hinterlüftung. Er entsteht nicht nur durch die besondere Form der Unterkonstruktion. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade weist getrennte Funktionsbereiche für Dämmung und Witterungsschutz auf. Die vorgehängte Fassade hat durch dieses Detail viele Vorteile.

Die Hinterlüftung hat vor allem einen positiven Effekt auf die Verteilung der Feuchtigkeit und die Abführung von Feuchtigkeit im Mauerwerk. Bei normalen nicht hinterlüfteten Fassaden kann es zu folgendem Effekt kommen:

Die Wärmedämmung in der Außenfassade kühlt sich während der Nacht oder im Winter ohne permanente Sonneneinstrahlung ab. Wird der Taupunkt unterschritten, kommt es zur Kondensation von Feuchtigkeit aus der Luft heraus. Diese Feuchtigkeit kann sich auf der Oberfläche einer Außenfassade niederschlagen und dringt durch Diffusion in das Bauteil selbst ein. Auch Kapillaren, Haarrisse oder große Risse in der Dämmsubstanz lassen Feuchtigkeit durchkommen.

Wenn die Feuchtigkeit in der Folge nicht abtrocknen kann, saugen sich die Baustoffe immer weiter voll. Sie leiten Wärme dann besser und verlieren damit auch einen Teil ihrer Dämmwirkung. Das bietet die perfekte Grundlage für die Bildung von Schwarzschimmel und Algen, welche die Bausubstanz schädigen.

Gerade eine Wärmedämmung, die Poren und Lufthohlräume aufweist, erlangt mit einer Hinterlüftung erst ihre volle Funktionsfähigkeit. Es ist besonders interessant, dass die vorgehängte Fassade die Bereiche Dämmung und Fassadenverkleidung konsequent voneinander trennt. Wir haben oben bereits kurz den Begriff „Kaltfassade“ aufgegriffen. Der Name ergibt sich daraus, dass die Luftschicht direkt unter der Fassadenverkleidung kalt ist. Erst die darunter liegende Konstruktion mit der Dämmung übernimmt die wärmedämmende Funktion.

Dämmung und Witterungsschutz werden in optimaler Weise gewährleistet, denn jede Schicht übernimmt eine eigene konstruktive oder bauphysikalische Funktion. Es lassen sich auch die seltenen Wartungsarbeiten und Reparaturen wesentlich leichter durchführen. Außerdem gilt die Schadensanfälligkeit bei einer VHF als wesentlich geringer im Vergleich zu anderen Konstruktionsformen.

Es lassen sich alle energetischen Anforderungen an ein Gebäude erfüllen, weil bei der VHF jede erforderliche Dicke des Dämmstoffes möglich wird. Üblich ist der Einsatz mineralischer Dämmstoffe mit den Wärmeleitfähigkeiten 035 bis 032. Mineralwolle in der Dämmung verhält sich hydrophob. Sie weist Wasser ab. Die Dämmung erlaubt die Diffusion von Dampf und bleibt über die gesamte Lebensdauer konstant in ihren Dämmeigenschaften. Sie ist damit der perfekte Partner für die vorgehängte Fassade.

Durch die konsequente Trennung der Komponenten Dämmung und Verkleidung entsteht ein optimales Innenraumklima in den Gebäuden. Der Hinterlüftungsraum regelt vor allem den Feuchtigkeitsgehalt in Baukörpern. Der konstant entstehende Luftstrom führt eventuell entstehende Nutzungsfeuchte permanent ab. Selbst bereits feuchte Außenwände können so mit der Zeit abtrocknen. Die VHF ist deshalb oft die Fassadenlösung bei einer Sanierung mit beschädigter, feuchter Bausubstanz.
 

Hat eine vorgehängte hinterlüftete Fassade auch Nachteile?

Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade hat Nachteile, wenn sie nicht sachgemäß installiert wird. Teilweise werden auch die erhöhten Kosten sowie die aufwändigere Montage als Nachteile für eine vorgehängte Fassade betrachtet. Hier kommt es auf die individuellen Ansprüche und Anforderungen an. Wer besonders auf Langlebigkeit und die hohe Funktionalität der VHF Wert legt, wird die genannten Aspekte nicht als nachteilig empfinden. Langfristig holen Sie das Geld außerdem wieder rein, denn mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade und der passenden Dämmung können Sie Ihre Energiekosten effektiv reduzieren.
 

Die Kosten der hinterlüfteten Fassade

Verschiedene Aspekte wirken auf die Kosten für eine vorgehängte Fassade im Detail ein. Da die hinterlüftete Fassade über eine Unterkonstruktion verfügt, gestaltet sich der Aufbau per se aufwendiger und teurer im Vergleich zu einfacheren Fassadenkonstruktionen.

Was Sie für eine vorgehängte hinterlüftete Fassade in Ihrem Fall aufwenden müssen, hängt unter anderem von dem ausgewählten Dämmstoff und der geplanten Fassadenverkleidung ab. Möglich sind hier Preise ab etwa 90 EUR pro Quadratmeter einschließlich der Montage. Die Kosten sind damit höher als bei gängigen Wärmeverbundsystemen. Auch die Montage kostet bei der VHF etwas mehr. Dafür punktet die vorgehängte Fassade mit den schon genannten Vorteilen wie einer langen Lebensdauer und einem geringen Wartungsaufwand. Dadurch können Sie auf Dauer hohe Kosten einsparen – eine vernünftige Entscheidung für Menschen, die gerne vorausdenken.

Die lange Lebensdauer resultiert bei der VHF vor allem daraus, dass die Dämmung vor allen äußeren Belastungen und Einflüssen geschützt wird. Die hinterlüftete Fassade liegt im Vergleich an diesem Punkt vor allen anderen Fassadenformen. Besonders wichtig ist auch, dass sich veränderte Anforderungen an die Dämmung, wie sie etwa durch neue gesetzliche Regelungen entstehen, jederzeit vergleichsweise einfach umsetzen lassen. Hier ist die besondere Flexibilität bei der vorgehängten Fassade im Hinblick auf die Schichtdicke der Dämmung maßgeblich. Wer die vorgehängte hinterlüftete Fassade und die Kosten betrachtet, sollte alle Vorzüge dieser Fassadenform ebenfalls im Blick haben.
 

Kann man die vorgehängte hinterlüftete Fassade selber konstruieren?

Grundsätzlich kann eine vorgehängte Fassade in handwerklicher Eigenleistung installiert werden. Um eine vorgehängte hinterlüftete Fassade selber bauen zu können, sollten Sie über entsprechende Kenntnisse verfügen. Fehler können auf lange Sicht zu Schäden der Bausubstanz führen oder im schlimmsten Fall einen Brand verursachen.

Bereits weiter oben in diesem Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass eine unsachgemäß installierte vorgehängte Fassade sehr viel Schaden anrichten kann. Wer sich also unsicher ist, ob er die vorgehängte hinterlüftete Fassade in jedem Detail selbst ausführen kann, sollte besser auf die Unterstützung von professionellen Handwerkern zurückgreifen. Ein möglicher Schaden durch eine unsachgemäße Ausführung kann schnell teurer werden als der eingesparte Betrag.

Insbesondere der Aufbau der Unterkonstruktion kann die vorgehängte Fassade anspruchsvoll machen. Auch kann es schwieriger werden, wenn eine neue oder zusätzliche Dämmschicht aufgebracht werden soll. Sind hier keine professionellen Kenntnisse dazu vorhanden, sollte lieber ein Fachmann hinzugezogen werden. Die vorgehängte Fassade ist immer nur so gut und langlebig, wie ihre sachgemäße Ausführung.

 

Materialien für die vorgehängte Fassade

Es sind verschiedenste Materialien für die Verkleidung bei der VHF denkbar. Vielfach kommt für die vorgehängte hinterlüftete Fassade Holz zum Einsatz. Das gilt nicht nur für die Unterkonstruktion, sondern auch für die Verkleidung selbst. Putz oder Klinker sind ebenfalls vielfach verwendete Werkstoffe für die Verkleidung. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich langlebige Fassaden aus Kunststoff.

Welche Rolle kommt dem Verkleidungsmaterial zu? Handelt es sich nur um eine ästhetische Entscheidung, um einen bestimmten optischen Eindruck zu vermitteln oder haben die Materialien vielleicht für sich genommen weitere Vor- und Nachteile?
 

Besonders beliebt: Die Holzverkleidung

Auf den ersten Blick scheint die vorgehängte hinterlüftete Fassade mit Holzverkleidung besondere Vorzüge zu haben. Holz ist ein nachhaltiges, natürliches Material, das einem Bauwerk eine besondere Optik verleiht. Die Natürlichkeit bei diesem Material hat aber auch Nachteile. Schimmelpilzen, Ungezieferbefall und Verrottung muss entgegengewirkt werden. Dazu kommen beispielsweise Biozide zum Einsatz, die bei Regen abgewaschen werden und ins Grundwasser gelangen können.

Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Holz muss regelmäßig gepflegt und gewartet werden, was schnell zu einem hohen Kostenpunkt wird. Auch dem Brandschutz kommt bei dieser Holzfassade eine besondere Bedeutung zu. Hier können ebenfalls Chemikalien zum Einsatz kommen. Die vorgehängte Fassade aus Holz kann zudem bei der Verarbeitung und Montage aufwendig sein. Schließlich ist ist Holz nicht mehr sehr ansehnlich, wenn es in die Jahre gekommen ist. Mit besonderer Langlebigkeit kann diese vorgehängte Fassade deshalb in der Regel nicht punkten. Auch die Energieeffizienz ist mit dem anfälligen Holz nicht immer optimal.
 

Die Alternative: Eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff

Hochwertige Kunststoffe bieten für die vorgehängte hinterlüftete Fassade ideale Möglichkeiten bei der Gestaltung und der Energiebilanz. Sie sind besonders langlebig, leicht und wartungsarm. Sie möchten nicht auf die schöne Holzoptik verzichten? Auch das ist kein Problem, denn wir bieten zum Beispiel Kunststoffprofile in Holzoptik in verschiedenen ansprechenden Dekoren an.

Kunststoff bietet genau die Vorzüge, die eine hinterlüftete Fassade so praktisch machen und unterstützt die natürliche Funktion der Konstruktion. Ein häufiger Einwand gegen eine Fassade aus Kunststoff ist, dass es sich dabei nicht um eine nachhaltige Lösung handeln würde. Das stimmt so nicht. Kunststoffe sind im Überfluss vorhanden. Die Basis unserer Fassadenprofile bildet recycelter oder recycelbarer Kunststoff. Abfälle, die während der Produktion entstehen, werden bei uns in eigens entwickelten Anlagen sofort recycelt und dem Produktionszyklus zugeführt.

Eine vorgehängte Fassade aus Kunststoff hat eine lange Lebensdauer, da sie im Unterschied zu Holz keinen natürlichen Verwitterungsprozessen unterliegt. Außerdem ist die hinterlüftete Fassade aus Kunststoff kaum pflege- und wartungsbedürftig. Es kommen daher keine aufwendigen Instandhaltungskosten und Wartungsarbeiten auf Sie zu.

Unsere Kunststoffprofile in Holzoptik sind UV-beständig und robust. Sie halten der Witterung stand, sind Specht-resistent, frei von Bioziden und sorgen in Verbindung mit der passenden Dämmung für eine ausgezeichnete Energiebilanz.

Abgesehen von Profilen in Holzoptik, erhalten Sie bei uns auch Fassadenverkleidungen in Natursteinoptik oder Putzstruktur. Unsere Profile lassen sich einfach kombinieren, sodass Sie einzelne Bereiche Ihres Gebäudes durch einen Mix von Materialien hervorheben können. Ihrer Fantasie sind somit bei der Gestaltung Ihrer Fassadenverkleidung keine Grenzen gesetzt.
 

Die Vorteile einer Fassadenverkleidung aus Kunststoff im Überblick:

  1. Kunststoff ist ein vergleichbar leichtes Material. Die Unterkonstruktion muss somit weniger Gewicht tragen. Zugleich ist Kunststoff sehr robust und bietet eine hohe Stabilität.
  2. Wir nutzen recycelten und recycelbaren Kunststoff für unsere Fassadenprofile. Mit Vinylit Fassadenprofilen erhalten Sie nicht nur eine langlebige sondern auch eine umweltfreundliche Fassadenverkleidung.
  3. Die Temperatur- und Witterungsbeständigkeit ist bei einer Fassadenverkleidung aus Kunststoff optimal. Das Material wird somit zum idealen Partner der vorgehängten Fassade.
  4. Wir nutzen keine Biozide oder andere chemische Mittel, die ins Grundwasser gelangen könnten.
  5. Nie wieder nachstreichen: Unsere Fassadenprofile verblassen nicht und lassen sich einfach reinigen. So erstrahlt Ihre Außenfassade auch nach Jahren noch in neuem Glanz.
  6. Eine vorgehängte Fassade aus Kunststoff kann mit der passenden Dämmung bis zu 45 % Energie einsparen.
  7. Bei sachgerechter Installation lässt sich der CO2 Ausstoß über die hinterlüftete Fassade um bis zu 50 % reduzieren.
  8. Guter Schallschutz: Je nach Wärmedämmung können Sie bis zu 13 dB des Außenlärms reduzieren.
  9. Eine vorgehängte Fassade aus Kunststoff lässt sich auch bei Altbauten jederzeit nachrüsten.
  10. Durch unser Klick-System gestaltet sich die Montage vergleichsweise einfach. Die Montage kann bei jedem Wetter durchgeführt werden.

 

An die passende Dämmung denken

Ihre vorgehängte hinterlüftete Fassade kann nur dann sämtliche Vorteile in der Energiebilanz bieten, wenn sie mit der passenden Dämmung kombiniert wird. Hier sollten Sie sich im Zweifelsfall vom Fachmann beraten lassen, wenn Sie eine neue Dämmung für ein bereits bestehendes Haus in Betracht ziehen. Wird ein Neubau geplant, sehen die Planer für eine VHF bereits eine passende Dämmung vor.

Im Neubau wird für die Dämmung der hinterlüfteten Fassade eine Dicke von mindestens 20 cm empfohlen. Im Rahmen der energetischen Sanierung empfiehlt das Institut für Wohnen und Umwelt (IWU) eine Dicke von mindestens 12 bis 14 cm. Oft muss in diesem Rahmen auch eine neue Unterkonstruktion beauftragt werden, da die Dämmdicke bei älteren Gebäuden teilweise nicht ausreichend Platz bietet, um diese Dämmstandards zu erfüllen.

Für hinterlüftete Fassaden wird gerne Mineralfaser in Form von Glas- oder Steinwolldämmplatten als Dämmstoff verwendet. Aber auch Holzfaserplatten, Hanfmatten, Jutedämmplatten, Schafwolldämmplatten oder Korkplatten kommen in Frage. Diese natürlichen Dämmstoffe leiten die Feuchtigkeit besonders gut und sorgen vor allem bei sommerlichen Temperaturen für ein angenehmes Raumklima.

Von der Verwendung von Hartschaumplatten sollten Sie absehen, da ihr Wasserdampfdiffusionswiderstand als ungünstig eingestuft wird.
 

Genießen Sie die Vorteile einer vorgehängten Fassade aus Kunststoff

In diesem Beitrag haben wir Ihnen die vorgehängte hinterlüftete Fassade vorgestellt. Die vorgehängte Fassade punktet unter anderem mit Wetterfestigkeit, Pflegeleichtigkeit und Langlebigkeit. Bei richtig ausgeführten vorgehängten Fassaden mit den passenden Materialien für Wärmedämmung und Außenverkleidung ist die Energiebilanz herausragend. Mittlerweile ist diese Variante nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei der Sanierung bestehender Gebäude vorzuziehen, um die Auflagen der Energieeinsparverordnung zu erfüllen. Doch das lohnt sich: Sie profitieren langfristig durch den Schutz der Bausubstanz, vermeiden hohe Kosten und legen den Grundstein für ein angenehmes Raumklima, damit Sie sich in Ihrem Zuhause wirklich wohl fühlen können.

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