Fassadenbau und Sanierung – das müssen Sie beachten

Fassadenbau ist keine Nebensache und will gut durchdacht und geplant sein. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, worauf Sie achten und was Sie berücksichtigen müssen.

Nehmen Sie Planung und Ausführung nicht auf die leichte Schulter

Ob Sie einen Neubau errichten oder die energetische Sanierung einer bestehenden Immobilie in Angriff nehmen wollen – ein wichtiger Teil der Arbeiten wird sich mit dem Fassadenbau beschäftigen. In diesem Zusammenhang sollten Sie bedenken, dass die Außenhülle zwei wichtige Funktionen übernimmt.

Zum einen dient sie bauphysikalisch als Schutz vor sämtlichen Witterungseinflüssen sowie als Teil der Wärmedämmung, zum anderen gibt sie Ihrem Haus unter ästhetischen Punkten ein unverwechselbares Gesicht. Aus diesen Gründen ist eine eingehende Beschäftigung mit der Thematik ein wichtiger Abschnitt in Ihrem Projekt. Eine sorgfältige Planung und eine saubere Konstruktion sind erforderlich, damit die Fassade ihre Funktionen ohne Probleme erfüllen kann.

Brauchen Sie eine Baugenehmigung?

Bevor Sie sich Gedanken über Materialien und Ausführung machen, sollten Sie bei Ihrer zuständigen Baubehörde nachfragen, welche Arten von Fassaden in Ihrem Wohngebiet erlaubt sind. In den Bauordnungen der meisten Bundesländer besteht für Außenwandverkleidungen grundsätzlich eine Genehmigungsfreiheit. Es ist jedoch möglich, dass Sie durch kommunale Bauvorschriften und Gestaltungssatzungen in Ihrer Auswahl beschränkt sind. Städte und Gemeinden wollen mit Gestaltungssatzungen ein einheitliches Erscheinungsbild der Bebauung gewährleisten, was sich auch auf die Art und Farbe der Fassade auswirken kann, die erlaubt werden. Für denkmalgeschützte Immobilien bestehen spezielle Regelungen. In solch einem Fall sollten Sie sich zusätzliche Informationen beim Amt für Denkmalschutz einholen.

Fördermöglichkeiten bei Sanierungen

Falls Sie nicht neu bauen, sondern eine energetische Fassadensanierung planen, können Sie von staatlichen Förderungen profitieren. Die wichtigsten Anlaufstellen dafür sind die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Je nach Förderprogramm erhalten sie auf Antrag entweder einen zinsgünstigen Kredit oder auch einen einmaligen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Auch wenn Sie dadurch mehr Aufwand haben, sollten Sie sich ausführlich über die Förderungen informieren, denn so sind Einsparungen von mehreren Tausend Euro möglich.

Beachten Sie aber bitte Folgendes: Wenn Sie Fördermittel in Anspruch nehmen wollen, gehört die Beantragung unbedingt in die Planungsphase. Ermitteln Sie also zunächst die Kosten für das benötigte Material und die handwerklichen Arbeiten. Anschließend setzen Sie sich mit einem Energieeffizienz-Experten zusammen, der für Sie die Antragstellung bei der KfW oder beim BAFA übernimmt. Mit den Bauarbeiten dürfen Sie erst beginnen, wenn Ihrem Antrag stattgegeben wurde. Fangen Sie vorher an, erlischt der Anspruch auf eine Förderung.

Die Wahl des Materials für den Fassadenbau

Nehmen wir einmal an, Sie haben die freie Wahl bei der Fassadenverkleidung. Dann haben Sie die Möglichkeit, unter zahlreichen Materialien dasjenige auszusuchen, das Ihren Geschmacksvorstellungen und Ihrem Budget am ehesten entspricht. Letzteres setzt sich aus dem finanziellen Aufwand für den Werkstoff plus Montagekosten pro Quadratmeter zusammen. Hinzu kommen Kosten für eine eventuelle Tragkonstruktion und Wärmedämmstoff.

Folgende Materialien stehen Ihnen zur Verfügung: Putz in verschiedenen Ausführungen, Klinker, Naturstein, Holz, Faserzement, Metall und Kunststoff. Die preisgünstigsten Varianten sind Putz und Kunststoff, die teuersten in der Regel Metall. Allerdings können besonders exklusive Arten Naturstein noch teurer sein als Stahl, Aluminium, Kupfer und Zink.

 

Gesetzeskonforme Dämmung ist Pflicht

Auf Grund gesetzlicher Vorschriften für nachhaltiges Bauen wie der Energieeinsparverordnung (EnEV) und dem Energieeinsparungsgesetz (EnEG) sind Sie heutzutage verpflichtet, Ihre Außenwände mit einer Wärmedämmung auszurüsten, die den festgelegten Grenzwerten entspricht. Für Details fragen Sie Ihren Architekten oder einen speziellen Energieberater, der sich mit dem Thema bestens auskennt. Die Regelungen gelten für Neubau und energetische Fassadensanierung gleichermaßen.

Wenn Sie sich für Putz entscheiden, empfiehlt sich als passende Maßnahme ein Wärmedämmverbundsystem (WDV). Dabei wird zunächst die Dämmschicht auf das Mauerwerk aufgebracht, danach eine Armierung für ausreichende Stabilität und abschließend der Putz. Mit Klinker lässt es sich ähnlich verfahren. Bei einer Fassadenverkleidung aus Kunststoff, Metall oder Faserzement bietet sich die Konstruktion der vorgehängten hinterlüfteten Fassade an, die sich bauphysikalisch bestens bewährt hat.

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade und ihre Vorteile

Bauexperten empfehlen die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF), weil sie bauphysikalisch die beste Lösung für eine moderne Fassadenverkleidung darstellt. Sie erfüllt zahlreiche Anforderungen an nachhaltiges Bauen und an hervorragende Energieeffizienz. Gleichzeitig erhöht sie auf Grund ihrer Konstruktion den Schutzfaktor für Ihre Immobilie.

Die VHF besteht aus mehreren funktionalen Teilen: einer Unterkonstruktion aus Grund- und Konterlattung, einer von der Dicke her frei wählbaren Dämmschicht, einem Hinterlüftungsraum sowie der abschließenden Außenverkleidung, die beispielsweise als Kunststofffassade mit Paneelen von Vinylit ausgeführt werden kann.

Die Grundlattung aus Holzleisten oder Metallprofilen wird direkt auf das Mauerwerk aufgebracht. Sie muss die gleiche Stärke haben, wie die dazwischen eingesetzte Dämmschicht. Darüber wird die Konterlattung verlegt, an der später die Fassadenverkleidung aus Kunststoff oder aus einem anderen Material befestigt wird.

Mit dieser Konstruktionsweise erhalten Sie eine ausgezeichnete Wärmedämmung, die den gesetzlichen Anforderungen entspricht und langfristig für deutliche Einsparungen bei den Heizkosten sorgt. Die abschließende Außenverkleidung sorgt dafür, dass die Gebäudehülle vor Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee, Sonneneinstrahlung, Wind und Temperaturschwankungen ausreichend geschützt ist.

Der zuvor erwähnte zusätzliche Schutzfaktor ergibt sich aus dem Hinterlüftungsraum. Zu- und Abluftöffnungen in der Fassadenverkleidung bewirken, dass durch diesen leeren Raum permanent ein Luftstrom zirkulieren kann. Vorhandene oder entstehende Feuchtigkeit durch Kondenswasser kann sich deshalb nicht festsetzen, sondern wird fortlaufend abtransportiert. Das Mauerwerk bleibt trocken, und Schimmelbildung sowie die daraus resultierende Gesundheitsgefährdung für die Bewohner des Hauses gehören damit der Vergangenheit an.

Welche Vorteile hat eine Kunststofffassade beim Fassadenbau?

Wenn Sie über das geeignete Material für den Fassadenbau nachdenken, sollten Sie sich auch mit Produkten aus Kunststoff befassen. Hochwertige Paneele, wie Vinylit sie produziert, sind extrem stabil und gleichzeitig leicht, unkompliziert zu montieren und pflegeleicht. Im Gegensatz zu Putz oder Holz müssen Sie eine Außenverkleidung aus Kunststoff nie wieder streichen, denn die Farben behalten ihre Frische über die gesamte Lebensdauer hinweg.

Zudem bekommen Sie zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten an die Hand. Bei Vinylit finden Sie Oberflächen in Holz-, Putz-, Naturstein- und Klinkeroptik, mit denen die meisten Designwünsche beim Fassadenbau erfüllt werden können.

Fazit: Fassadenbau und -sanierung wollen gut überlegt und geplant sein.

Eine gute Vorbereitung und Planung der Konstruktion ist im Fassadenbau genauso wichtig wie für alle anderen Gewerke bei der Errichtung oder Fassadensanierung eines Gebäudes. Sie sollten sich deshalb ausreichend Zeit für eine Beschäftigung damit nehmen. Schließlich ist die Fassade das optische Aushängeschild, das zuerst
wahrgenommen wird. Unser Team kann Ihnen wertvolle Tipps liefern, vor allem, wenn Sie sich für eine Kunststofffassade entscheiden. Nehmen Sie einfach unverbindlich Kontakt zu uns auf!

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