Hausfassade aus Kunststoff oder Holz:
Welches Material ist wirklich nachhaltiger?

Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Die Wahl des richtigen Materials kann beim Hausbau und der Fassadengestaltung erhebliche ökologische und wirtschaftliche Konsequenzen haben. Besonders oft stehen dabei Holz und Kunststoff im direkten Vergleich. Holz gilt traditionell als nachhaltiges Material, doch ist das immer so? Kunststoff hatte früher häufig einen schlechteren Ruf, durch moderne Technologien und einen verbesserten Kreislauf wird er aber immer häufiger als nachhaltige Alternative betrachtet. Warum das so ist und welche Stärken und Schwächen beide Alternativen haben, erfährst du in diesem Artikel.

Holz – ein begehrter Rohstoff mit Schattenseiten?

Holz ist ein natürliches und eigentlich ein nachhaltiges Baumaterial. Schließlich wachsen Bäume nach und sind ein hervorragender CO₂-Speicher. Das macht sie zu einem wichtigen Baustein des Ökosystems – eine Reduzierung des Treibhauseffekts ist ohne Bäume undenkbar. Doch bei näherer Betrachtung werden einige Herausforderungen bei der Produktion und Nutzung von Holz deutlich. Gerade weil Holz ein natürlicher und wertvoller Rohstoff ist, ist es nicht immer die beste Wahl als Baustoff. Werfen wir einen Blick auf die weniger glänzenden Seiten.

Die Abholzung einer begrenzten Ressource: Obwohl Holz nachwächst, geschieht dies nicht schnell genug, um die hohe Nachfrage zu decken. Je nach Baumart können Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte vergehen, bis ein gefällter Baum ersetzt ist. Das führt dazu, dass es trotz zertifizierter Quellen (z. B. FSC oder PEFC) leider immer wieder zu unkontrollierten Rodungen kommt. Illegaler Holzeinschlag macht schätzungsweise bis zu 30 % des weltweiten Holzhandels aus (1). Die fortschreitende Abholzung bedroht Ökosysteme, reduziert die Biodiversität und beeinträchtigt negativ sowohl die CO₂Speicherung als auch die Luftqualität.

Instandhaltung und Pflegeaufwand: Holz ist ein lebendiger Baustoff und damit leider anfällig für Witterungseinflüsse, Feuchtigkeitsprobleme und Schädlinge. Wenn zu viel Feuchtigkeit ins Holz eindringt, kann sie die Bildung von Schimmel oder bestimmte Pilze fördern. Zudem ist Holz anfällig für Schädlinge wie den Hausbockkäfer oder den Holzwurm. Damit eine Holzfassade nicht nur gesund, sondern auch lange Zeit schön bleibt, muss sie also regelmäßig behandelt und gepflegt werden. Bei kleineren Bauten mag das noch in Eigenleistung möglich sein, alles darüber hinaus bedeutet jedoch einen größeren finanziellen Aufwand und bedarf meistens einer Fachfirma. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Umweltbelastung durch Chemikalien in den verwendeten Lasuren, Schutzmitteln oder Lackierungen, die mit der Zeit teilweise ausgewaschen werden und in Boden und Grundwasser gelangen können. (2)

Vinylit verwittertes Holz
Holz ist ein lebendiger Baustoff und damit leider anfällig für Witterungseinflüsse, Feuchtigkeitsprobleme und Schädlinge.

 

Haltbarkeit und Recycling: Holz ist weich, warm, wirkt feuchtigkeitsregulierend und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei. Doch genau die Eigenschaften, die das Holz im Innenbereich so angenehm machen, sind leider auch seine großen Schwächen im Außenbereich. Auch mit intensiver Pflege verliert eine Holzfassade irgendwann an Stabilität und optischer Qualität, was eine Erneuerung notwendig macht. Doch was passiert dann mit dem alten Holz? Zwar ist Holz an sich biologisch abbaubar, eine alte Holzfassade kann jedoch mit Chemikalien aus Schutzmitteln sowie Metallreste von Schrauben und Nägeln verunreinigt sein. Ein Recyclingprozess kann demnach aufwändig sein und sehr lange dauern. In vielen Fällen enden die Reste einfach auf Deponien oder werden verbrannt – was unerwünschte Mengen an CO₂ freisetzt. (3)

Kunststoff – das unterschätzte nachhaltige Material?

Kunststoff hatte lange Zeit einen schlechten Ruf – die medienwirksamen Bilder von Plastikmüll in der Umwelt sind allgemein bekannt. Das Problem liegt jedoch weniger am Werkstoff selbst als an dem Umgang damit. Kunststoff ist heute aus den meisten Lebensbereichen nicht mehr wegzudenken – umso wichtiger ist es, ein Bewusstsein für den gesamten Lebenszyklus dieses Materials zu entwickeln. Die moderne Kunststoffproduktion kann – insbesondere durch ausgeklügelte Recyclingprozesse – viele nachhaltige Vorteile bieten, und das nicht nur in Bereichen wie Lebensmittelverpackung, Medizin oder Hightech. Seit über fünfzig Jahren treibt Vinylit die Weiterentwicklung von Kunststofffassaden konsequent voran und setzt dabei gezielt auf einen ausgeklügelten Lebenszyklus und die nachhaltigen Vorteile, die dieser Werkstoff bietet.

Langlebigkeit und geringe Wartung: Hochwertige Kunststoffe, wie sie in Vinylit Fassadenprofilen zum Einsatz kommen, sind äußerst widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen. Während Holz im Laufe der Zeit verwittert, Risse bekommt oder sich verzieht, bleibt Kunststoff verformungsfest – er ist unempfindlich gegenüber Nässe, UV-Strahlung und starken Temperaturschwankungen. Kunststofffassaden müssen nicht gestrichen werden und bleiben jahrzehntelang formstabil sowie optisch ansprechend. Das spart viel Zeit und Ressourcen.

Recycling und Wiederverwendung: Kunststoff kann recycelt und wieder dem Produktionskreislauf zugeführt werden. Vinylit verarbeitet für seine EPD (Environmental product declaration) verifizierte Produktserie vinyPlus recyceltes Kunststoffgranulat. Zudem werden in eigens entwickelten Anlagen  Produktionsabfälle aus PVC sofort recycelt und wieder dem Produktionsprozess zugeführt. Die Nettoabfallquote liegt bei Vinylit unter 1 %. Die hohe Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens schont die Herstellungskosten und die Umwelt. Die über fünfzigjährige Geschichte des Unternehmens belegt eindrucksvoll die Tragfähigkeit dieses Konzepts und ist ein Garant für die krisenfeste und zukunftssichere Fassadenproduktion.

Vinylit Recycling
Gemeinsam mit unserem Partner VEKA setzen wir auf Recycling und Ressourcenschonung in der Produktion.

 

Verbesserte Energieeffizienz: Eine gut gedämmte Kunststofffassade kann bis zu 50 % der Heizkosten einsparen, indem sie im Winter Wärme speichert und im Sommer die Hitze fernhält. Entscheidend dabei ist, dass die empfindliche Dämmschicht durch strapazierfähige Profile geschützt wird – und genau hier können unsere Fassadenprofile ihre Stärken ausspielen. Die Kunststoffprofile von Vinylit bieten durch ihre Robustheit zuverlässigen Schutz und tragen maßgeblich zu einer funktionierenden Dämmung bei.

Umweltschonend in Produktion und Einsatz: Viele Holz- und Putzfassaden enthalten Biozide, um Algen- und Pilzbefall zu verhindern oder Insekten fernzuhalten. Diese Wirkstoffe können jedoch mit der Zeit vom Regen ausgewaschen werden und so ins Grundwasser gelangen. Kunststofffassaden hingegen kommen ohne solche Chemikalien aus und sind dadurch nicht nur in der Herstellung, sondern auch in der Unterhaltung umweltschonend – denn ein Biozidauswaschungseffekt tritt bei ihnen nicht auf.

Vinylit VinyPlus Shadow
Unsere vinyPlus Fassadenprofile werden zu 100 % aus recyceltem Kunststoff hergestellt und mit einer UV-beständigen Strukturfolie versehen.

 

Fazit – Holz oder Kunststoff?

Ob Holz oder Kunststoff die bessere Wahl ist, hängt von der individuellen Perspektive ab. Bei der Gestaltung der eigenen Hausfassade spielen Emotionen und persönliche Vorlieben verständlicherweise eine große Rolle. Gleichzeitig gilt: Die modernen Kunststofffassaden von Vinylit in Holzoptik sehen echtem Holz nicht nur täuschend ähnlich. Sie sind zudem besonders langlebig und wartungsarm – ein klarer praktischer Vorteil.

Holz ist ein natürliches, warmes und angenehmes Material. Es liegt eigentlich nahe, Holz dort einzusetzen, wo Menschen direkten Kontakt mit dem Baustoff haben – etwa bei Möbeln, Wänden, Böden oder im Innenausbau. Holz ist zudem für die Umwelt von großer Bedeutung. Es ist daher sinnvoll, diesen Rohstoff sparsam und mit Bedacht zu nutzen. Nach Möglichkeit sollten wir Holz dort belassen, wo wir es am dringendsten brauchen – und wo es zugleich am schönsten ist: als Bäume im Wald (4). Holzfassaden sind zudem naturgemäß ausschließlich in Holzoptik erhältlich. Vinylit Fassadenprofile hingegen bieten nicht nur zuverlässigen und umweltschonenden Schutz, sondern auch eine große Auswahl an Designs mit vielfältigen Oberflächen, Farben und Verlegeformen. Einfach unter Dekoren vorbeischauen und sich selbst überzeugen.

 

Quellen:

(1) https://www.deutschlandfunk.de/illegaler-holzhandel-holzeinschlag-100.html
https://www.wwf.de/themen-projekte/waelder/waldvernichtung/illegaler-holzeinschlag
(2) https://www.bausubstanz.de/aktuelles/Kontaminierte-Holzkonstruktionen-sanieren/
https://www.umweltbundesamt.de/daten/chemikalien/biozide-in-der-umwelt#untersuchungen-von-biozideintragen-in-gewasser
(3) https://carbotech.ch/cms/wp-content/uploads/verwertung-von-bauabfaellen-1.pdf
(4) https://www.wwf.de/themen-projekte/waelder/verantwortungsvollere-waldnutzung/alles-aus-holz

FAQ zu Hausfassaden

Welche Holzfassade ist die beste?

Welche Holzfassade die beste ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Eine besondere Bedeutung spielt auch die Verlegerichtung der Holzfassade. Sie kann horizontal, vertikal oder diagonal montiert werden.

Erfahren Sie jetzt mehr dazu, warum eine Holzfassade vertikal für Sie sinnvoll sein kann.

Welche Arten von Holzfassaden gibt es?

Die Auswahl verschiedenster Holzfassaden ist groß. Je nach Art der Fassade und Ihrem persönlichen Geschmack kommen verschiedene Holzarten für Ihre Holzfassade in Frage.

Von Bedeutung für die Langlebigkeit der Montage ist die Verlegerichtung des Holzes. Besonders langlebig ist eine Holzfassade vertikal. Erfahren Sie jetzt mehr dazu.

Wie bekomme ich Paneele sauber?

Kunststoffpaneele im Außenbereich lassen sich ganz einfach mit einem Hochdruckreiniger abspritzen. So können sie leichte und auch stärkere Verschmutzungen ganz leicht entfernen.

Wie streiche ich Kunststoffpaneele?

Kunststoffpaneele im Außenbereich müssen nicht gestrichen werden. Kunststoff ist ein besonders langlebiges und wartungsarmes Material. Paneele aus Kunststoff behalten ihre Farbe über viele Jahre hinweg.

Erfahren Sie jetzt mehr dazu.

Was kostet eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff?

Der Preis für eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff schwankt stark je nach Verarbeitung und Art des Produktes. Die Investition zahlt sich aber durch die Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit des Materials aus.

Erfahren Sie jetzt mehr über eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff.

Wie kann ich meine Fassade gestalten?

Für die Gestaltung der Fassade stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung. Verschiedene Materialien eignen sich für die Außenwandverkleidung wie beispielsweise Putz, Stein, Holz, Klinker, Metall oder Kunststoff. Außerdem stehen Ihnen verschiedene Farben zur Auswahl. Die verschiedenen Materialen variieren im Preis, der Haltbarkeit und dem Pflegeaufwand.

Besonders Kunststoff sticht durch seine Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit hervor. Erfahren Sie jetzt mehr dazu.

Was kostet Hausfassade verputzen?

Zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter liegen die Kosten für das Verputzen eines Hauses. Allerdings kann der Preis je nach Aufwand stark variieren. Auch spielt es eine Rolle, ob das Haus bereits verputzt war oder nicht. Im Fall einer Sanierung muss der alte Putz erst entfernt werden, was Zusatzkosten mit sich bringt.

Wie wäre es mit einer Fassade in Putzoptik, die nie wieder gestrichen oder saniert werden muss? Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Was kostet eine neue Hausfassade?

Die Kosten für die Erneuerung der Hausfassade schwanken stark je nach verwendetem Material. Das Verputzen eines Hauses ist eine günstige Variante der Fassadenverkleidung. Die Gestaltung der Außenfassade mit Klinker oder Naturstein ist wesentlich teurer in der Anschaffung und Montage.

Wr zeigen Ihnen, was die verschiedenen Vor- und Nachteile einzelner Fassaden sind. Erfahren Sie jetzt mehr!

Hausfassade streichen wie oft?

Circa alle 10 Jahre muss eine Hausfassade gestrichen werden. Der genaue Zeitraum richtet sich nach dem Material der Fassadenverkleidung und natürlich dem jeweiligen Zustand der Außenfassade. Da sie die Bausubstanz des Hauses vor Wind und Wetter schützt, sollte sie immer in einem guten Zustand sein.

Was ist eine Hausfassade?

Die Hausfassade ist im Prinzip die Außenwand eines Hauses. Damit die Substanz des Hauses – in der Regel das Mauerwerk – geschützt ist, wird diese Außenwand mit einer Fassadenverkleidung versehen. Diese kann aus verschiedenen Materialien bestehen. Häufig verwendete Materialien sind Putz, Holz, Klinker, Stein oder Kunststoff.

In unserem Beitrag erfahren Sie mehr dazu.

Hausfassade streichen – welche Farbe?

Die Wahl der richtigen Farbe hängt vom Farbton ab, in der die Fassade gestrichen werden soll. Bei besonders starken und kräftigen Farbtönen eignen sich Dispersionsfarben besonders gut. Das liegt unter anderem daran, dass sie sich besonders gut verarbeiten lässt. Kalkfarben sind oftmals die richtige Wahl für sanfte Pastellfarben. Bevor sich die Dispersionsfarben verstärkt durchgesetzt haben, war sie die klassische Fassadenfarbe. Um die richtige Farbe auszuwählen, sollten Sie sich von einem Profi beraten lassen.

Sie sind es leid, Ihre Fassade regelmäßig neu streichen zu lassen? Kein Problem! Hier erfahren Sie, wie Sie zukünftige Fassadenanstriche vermeiden können.

Was kostet Hausfassade streichen?

Die Kosten für das Streichen einer Fassade können je nach Gebäude stark variieren. In der Regel müssen Sie aber mit einer Summe zwischen 25 und 50 Euro pro Quadratmeter für einen einmaligen Anstrich rechnen.

Sie möchten diese regelmäßigen Kosten vermeiden? Kein Problem! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Fassade nie wieder streichen lassen müssen.

Hausfassade streichen welche Farbe?

Die meisten Hausfassaden sind in schlichtem weiß gehalten. Wenn sie es gerne ganz klassisch und schlicht halten möchten, kann weiß auch für Sie die optimale Farbe sein. Aber die Möglichkeiten der Fassadengestaltung sind vielfältig. Ihren individuellen Vorstellungen und Wünschen müssen kaum Grenzen gesetzt sein. Erfahren Sie in unserem Beitrag mehr über eine individuelle und moderne Fassadengestaltung und die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten.

Wie verkleide ich eine Fassade mit Holz?

Prinzipiell können Sie eine Fassadenverkleidung aus Holz selbst an Ihrem Haus montieren. Allerdings ist die Fassadenverkleidung von großer Bedeutung für Ihr Gebäude. Sie schützt die Bausubstanz vor Schäden, die durch Wind und Wetter entstehen. Dafür sollte die Außenfassade immer in einem guten Zustand und professionell umgesetzt sein. Daher lohnt es sich, eine professionelle Firma mit der Planung und Umsetzung Ihrer Fassadenverkleidung zu beauftragen.

Mehr zur Umsetzung einer Fassadenverkleidung erfahren Sie in unserem Beitrag.

Was kostet es, ein Haus mit Holz zu verkleiden?

Je nach Holzart schwankt der Preis für eine Fassadenverkleidung aus Holz stark. Pro Quadratmeter entstehen in etwa Kosten zwischen 50 und 120 Euro. Allerdings ist der Preis immer von dem aktuellen Holzpreis abhängig. Außerdem hängt der Preis von der Ausführung der Fassade ab und von der verwendeten Wärmedämmung ab.

Eine Kunststofffassade in Holzoptik ist eine durchaus sinnvolle Alternative zur klassischen Holzfassade. Erfahren Sie in unserem Beitrag mehr dazu.

Welches Holz für Wandverkleidung außen?

Für eine Holzfassade eignet sich besonders gut das Holz von Douglasien und Lärchen, weil sie witterungsbeständiger als andere Holzarten sind.

Nichtsdestotrotz ist Holz als Material immer anfällig für Schäden und gehört nicht zu den langlebigsten Materialen für Fassadenverkleidungen. Außerdem muss es regelmäßig nachgestrichen werden und ist daher verhältnismäßig pflegeintensiv.

Eine optimale Alternative zu einer klassischen Holzfassade sind Kunststofffassaden in Holzoptik. Sie vereinen die Optik von Holz mit den Vorteilen einer Fassadenverkleidung aus Kunststoff. Diese sind besonders robust, langlebig und wartungsarm.

Eine einzigartige Fassade. Zeigen Sie Ihr Haus von der schönsten Seite.

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Mobilheim, Tiny House oder Chalet – was ist der Unterschied und welche Wohnform passt zu Ihnen?

Ob Chalet, Tiny House oder Mobilheim – viele Menschen träumen vom Leben auf wenigen Quadratmetern. Während manche ihren Urlaub in einem Mobilheim verbringen möchten, wählen andere ein Tiny House als Wohnsitz für einen minimalistischen Lebensstil.

Doch lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die Unterschiede zwischen den verschiedenen Wohnformen werfen. Denn vor der Frage nach der Dämmung steht zunächst die Entscheidung, welches Wohnkonzept überhaupt zu Ihnen passt.

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Gemütliches Mobilheim mit Fassadenprofil vinyPlus Shadow, dieses besteht zu 100 % aus recyceltem Kunststoff.

Das Mobilheim – transportables Zuhause für flexibles Wohnen

Ein Mobilheim ist ein transportables Wohnobjekt, das auf einem Anhänger montiert ist. Mit einer einfachen Achse ohne Bremse versehen kann es so mit einem Lastkraftwagen über längere Strecken transportiert werden – eine Form des Wohnens, die Mobilität und Flexibilität ermöglicht.

Typische Merkmale von Mobilheimen

Mobilheime bieten eine einzigartige Transportierbarkeit, die sie von herkömmlichen Häusern unterscheidet. Diese Mobilität wird durch die Platzierung auf speziellen Anhängern ermöglicht, die von Lastkraftwagen gezogen werden können. Ein weiterer Vorteil von Mobilheimen ist ihre vorgefertigte Bauweise. Diese ermöglicht eine schnellere und kostengünstigere Errichtung im Vergleich zu traditionellen Häusern, da sie in Fabriken vorgefertigt und dann am Bestimmungsort aufgestellt werden.

Mobilheime gibt es in verschiedenen Größen und Stilen. Während einige eher kompakt sind und als temporäre Unterkünfte dienen, sind andere geräumiger und für dauerhaftes Wohnen ausgelegt. Bei der Planung und Nutzung von Mobilheimen müssen jedoch spezifische Regularien und Normen beachtet werden, die je nach Region variieren können. In manchen Gebieten ist die Nutzung als dauerhafter Wohnsitz erlaubt, während in anderen die Nutzung auf bestimmte Zeiträume beschränkt sein kann. Genauere Informationen hierzu finden sich in den jeweiligen Landesbauordnungen.

Typischerweise befinden sich Mobilheime auf Campingplätzen oder in Mobilheimparks, wo sie als Urlaubsdomizil genutzt werden. Für die dauerhafte Aufstellung auf eigenem Grundstück müssen bestimmte Bestimmungen eingehalten und eine entsprechende Genehmigung eingeholt werden.

Welche Vorzüge bietet mir ein Mobilheim?

Ein wesentlicher Vorteil von Mobilheimen ist ihre Transportierbarkeit. Sie können leicht von einem Ort zum anderen bewegt werden, was den Bewohnern die Möglichkeit gibt, ihren Wohnort zu ändern, ohne ihre Wohnstruktur aufgeben zu müssen. Zudem sind Mobilheime oft kostengünstiger als herkömmlich gebaute Häuser. Die vorgefertigte Bauweise ermöglicht eine effizientere Produktion und Montage, was zu niedrigeren Gesamtkosten führen kann.

Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Bauzeit. Da Mobilheime vorgefertigt werden, können sie schneller errichtet werden als traditionelle Häuser. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn eine kurzfristige Wohnlösung benötigt wird. Auch die Unterhaltskosten sind in der Regel niedriger, da Mobilheime eine geringere Grundfläche haben und somit weniger Raum gewartet werden muss. Dies führt zu niedrigeren Kosten für Reparaturen und laufende Betriebskosten.

Moderne Mobilheime sind häufig mit energieeffizienten Materialien und Technologien ausgestattet, was zu niedrigeren Energiekosten führen kann. Dies ist besonders wichtig, da mobile Wohnsitze oft weniger Platz für Heiz- oder Kühltechnik haben. Schließlich bieten Mobilheime eine hohe Flexibilität bei der Standortwahl. Sie können auf Campingplätzen, in Mobilheimparks, auf privaten Grundstücken oder temporär auf Baustellen platziert werden, je nach den Bedürfnissen der Bewohner.

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Traumhaftes Tiny House mit Fassadenprofil vinyPlus Quattro, dieses besteht zu 100 % aus recyceltem Kunststoff.

Das Tiny House – minimalistisches Wohnen auf wenigen Quadratmetern

Ein Tiny House hat in der Regel eine Wohnfläche von weniger als 50 Quadratmetern und steht für einen minimalistischen Lebensstil. Diese Wohnform ist Teil der Tiny House Bewegung, die sich auf Einfachheit, Nachhaltigkeit und eine bewusste Lebensweise konzentriert.

Typische Merkmale von Tiny Houses

Ein Tiny House zeichnet sich durch seine reduzierte Wohnfläche aus. Die Größe kann variieren, aber die meisten Tiny Houses sind darauf ausgelegt, auf minimaler Fläche maximal effizient genutzt zu werden. Dies wird oft durch eine optimierte Raumaufteilung und multifunktionale Möbel erreicht. Nachhaltigkeit spielt bei Tiny Houses eine große Rolle. Durch ihre begrenzte Größe benötigen sie weniger Energie für Heizung, Kühlung und Beleuchtung. Viele Tiny Houses sind zudem energieeffizient gestaltet und nutzen erneuerbare Energiequellen.

Das Design von Tiny Houses ist häufig individuell und spiegelt die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse der Bewohner wider. Da sie oft von ihren Besitzern selbst entworfen oder individuell angepasst werden, entstehen kreative und maßgeschneiderte Lösungen für den begrenzten Raum. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Tiny House Bewegung ist die finanzielle Freiheit. Bewohner von Tiny Houses können durch die geringeren Kosten für Bau, Hypotheken, Mieten und Wartung ihre finanzielle Belastung deutlich reduzieren.

Dies sind nur einige der Gründe, weshalb sich seit den 2000er Jahren immer mehr Menschen der Tiny House Bewegung anschlossen – auf der Suche nach einem einfacheren Lebensstil, mehr Unabhängigkeit und einem geringeren ökologischen Fußabdruck.

Warum sollte ich mich für ein Tiny House entscheiden?

Tiny Houses bieten zahlreiche Vorteile, die sie zu einer attraktiven Wohnlösung machen. Ein wesentlicher Aspekt ist ihre Kosteneffizienz. Da sie kleiner sind, benötigen sie weniger Baustoffe und haben niedrigere Betriebskosten, was zu erheblichen finanziellen Einsparungen führen kann. Die begrenzte Wohnfläche fördert zudem einen minimalistischen Lebensstil, der zu einer Entschleunigung des Alltags und einer Reduktion von Besitztümern führt.

Umweltfreundlichkeit ist ein weiterer Pluspunkt von Tiny Houses. Ihre geringe Größe und die häufig nachhaltige Bauweise sorgen dafür, dass sie weniger Energie für Heizung und Kühlung benötigen. Außerdem lassen sie sich leichter auf erneuerbare Energiequellen umstellen. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Bauzeit. Tiny Houses können in kürzerer Zeit errichtet werden als herkömmliche Häuser, was eine schnellere Umsetzung des Wohnprojekts ermöglicht.

Die finanzielle Freiheit, die durch das Leben in einem Tiny House erreicht werden kann, ist ebenfalls bedeutsam. Mit reduzierten Wohnkosten, niedrigeren Hypotheken und geringeren Ausgaben können die Bewohner mehr Ressourcen für andere Lebensziele nutzen. Zusätzlich bieten Tiny Houses eine hohe Flexibilität, da sie an die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben der Bewohner angepasst werden können, was ihnen ermöglicht, ihren Wohnraum nach ihren spezifischen Anforderungen und ästhetischen Vorstellungen zu gestalten.

Ein weiteres interessantes Merkmal ist die Möglichkeit, in Tiny-House-Gemeinschaften zu leben. Dies schafft eine unterstützende und soziale Umgebung, die den Austausch von Ressourcen, Ideen und Gemeinschaftssinn fördert. Insgesamt bieten Tiny Houses eine effiziente, umweltfreundliche und flexible Wohnlösung, die sowohl finanzielle als auch soziale Vorteile mit sich bringt.

Was muss ich beim Aufstellen eines Tiny Houses beachten?

In Deutschland ist das Aufstellen eines Tiny Houses auf dem eigenen Grundstück grundsätzlich möglich, aber es gibt bestimmte Richtlinien und Vorschriften, die beachtet werden müssen. Die genauen Bestimmungen können je nach Bundesland und Gemeinde variieren, da Baurecht und Baubestimmungen in Deutschland Ländersache sind. Hier sind einige allgemeine Aspekte, die beachtet werden sollten:

In vielen Fällen ist für das Aufstellen eines Tiny Houses im Garten eine baurechtliche Genehmigung erforderlich. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Größe des Grundstücks, der Größe des Tiny Houses und der örtlichen Bauvorschriften. Es ist daher ratsam, sich diesbezüglich bereits im Voraus bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen. In einigen Fällen können Tiny Houses als Gartenhäuser oder Nebengebäude klassifiziert werden und unterliegen daher möglicherweise weniger strengen Vorschriften. Auch die Nutzungsart des Tiny Houses kann eine Rolle spielen. So sind die Bestimmungen für temporäre Unterkünfte, die nicht dauerhaft bewohnt werden, oftmals weniger streng als solche für dauerhafte Wohngebäude.

Um sicherzustellen, dass das Tiny House ausreichend Abstand zu den Grenzen des Grundstücks und zu benachbarten Gebäuden hat, müssen die örtlichen Abstandsregelungen eingehalten werden. Zudem sollte überprüft werden, ob das Tiny House an die erforderliche Infrastruktur angeschlossen werden kann, insbesondere wenn Wasser, Abwasser, Strom oder Gas benötigt werden. Dabei muss das Tiny House möglicherweise die gleichen Standards wie andere Gebäude erfüllen.

Sonderform „Tiny House on Wheels“ – für ein Maximum an Freiheit

Eine Sonderform des klassischen Tiny Houses ist das sogenannte „Tiny House on Wheels“. Diese mobile Variante des Minihauses ist auf einem Anhänger montiert und darf im Straßenverkehr bewegt werden. Damit gibt es den Bewohnern die Freiheit, ihren Wohnort zu wechseln, wann immer sie es wünschen.

Um eine Straßenzulassung durch TÜV oder DEKRA zu erhalten, muss das rollende Zuhause in Deutschland jedoch einige Kriterien erfüllen. Ohne diese darf es auf öffentlichen Straßen nicht bewegt werden, es sei denn, es wird auf einem dafür geeigneten LKW transportiert. So darf das Tiny House von der Unterkante der Reifen bis zur Oberkante des Dachs bis zu vier Meter hoch und bis zu 2,55 Meter breit sein. Zieht man die Höhe des Anhängers ab, bleiben somit noch ca. 3,5 Meter für die Wohneinheit übrig. Übrigens: Werden diese Maße überschritten, braucht man eine Sondergenehmigung. In Deutschland und den meisten EU-Ländern gelten als Höchstwerte für die Länge des Anhängers 12 Meter und für die Gesamtlänge 18 Meter.

Auch das Gewicht eines Tiny Houses on Wheels ist maßgeblich für die Straßenzulassung und darf 3,5 Tonnen nicht überschreiten. Dieses Gewicht bezieht sich auf die fahrbereite Gesamtkonstruktion. Überschreitet man die Grenze von 3,5 Tonnen sind umfangreiche Modifikationen erforderlich, um das Tiny House auf öffentlichen Straßen bewegen zu dürfen, was wiederum zusätzliche Kosten bedeutet. Ist das Tiny House dann an seinem Standort angekommen und wird nicht mehr bewegt, ist das Gesamtgewicht bis zum nächsten Transport nicht mehr relevant.

Das Chalet – rustikale Berghütte und komfortables Ferienhaus

Ein Chalet ist ursprünglich eine traditionelle Berg- oder Sennhütte, die in den Alpenregionen, insbesondere in der Schweiz, Frankreich und Österreich, zu finden ist. Der Begriff stammt vom altfranzösischen Wort „chalet“, was so viel wie „Hütte“ oder „Häuschen“ bedeutet. Charakteristisch für Chalets sind ihre rustikale Bauweise, oft aus Holz, und ihre geneigten Dächer.

Typische Merkmale von Chalets

Chalets zeichnen sich durch ihre traditionelle Bauweise aus, bei der massive Holzbalken und -bretter verwendet werden. Diese robuste Konstruktion ist speziell an die Bedürfnisse des alpinen Klimas angepasst. Ein weiteres typisches Merkmal von Chalets ist ihre Dachform: steile Dächer mit breiten Überhängen. Diese Gestaltung erleichtert das Abgleiten von Schnee und verleiht dem Gebäude sein charakteristisches Aussehen.

Traditionelle Chalets strahlen eine behagliche und warme Atmosphäre aus. Die Innenräume sind oft mit Holzverkleidungen, Kaminen und anderen Elementen ausgestattet, die eine heimelige Umgebung schaffen. Ursprünglich wurden Chalets in den Bergen als landwirtschaftliche Hütten oder saisonale Wohnräume genutzt. Heutzutage dienen sie jedoch oft als Ferienhäuser in Bergregionen und bieten eine idyllische Rückzugsmöglichkeit.

vinylit Fassadensysteme
Auch ein Minihaus benötigt eine robuste Fassade.

Die beste Dämmung und Fassadengestaltung für Ihr Minihaus

Unabhängig von Ihrer Wahl – sei es ein Mobilheim, ein Tiny House oder ein Chalet – sollte eine effektive Dämmung gewährleistet sein, die wetterbeständig, robust und langlebig ist. Hierfür empfiehlt sich die Verwendung einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade.

Kunststoffprofile von Vinylit bieten einen ausgezeichneten Schutz gegen sämtliche Witterungseinflüsse – ob Schnee, Regen, Wind oder schwankende Temperaturen. Im Vergleich zu Materialien wie Klinker, Naturstein, Putz, Holz oder Metall sind Kunststoffprofile deutlich leichter. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn Sie den Standort Ihres Mobilheims oder Tiny Houses on Wheels irgendwann einmal wechseln möchten.

Kunststoffprofile wie die Produkte von Vinylit bestehen größtenteils aus recyceltem oder recycelbarem Kunststoff, wodurch Ressourcen geschont werden können und die Umwelt entlastet wird. Durch Recycling bleibt Kunststoff als Baumaterial im Überfluss verfügbar. Darüber hinaus verzichten wir auf den Einsatz von Weichmachern und Bioziden. Letztere werden oft in Putzen verwendet und können langfristig ausgewaschen werden, was ein Problem für die Bodenqualität und das Grundwasser darstellen kann.

Die herausragende Robustheit, Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit unserer hochwertigen Kunststoffprofile bieten entscheidende Vorteile. Zudem lassen sich die Kunststofffassaden von Vinylit mühelos mit einem Hochdruckreiniger reinigen, wenn sich im Laufe der Zeit Staub und Schmutz ansammeln. Besonders vorteilhaft ist, dass das regelmäßige Streichen oder Imprägnieren, wie es bei Putz oder Holz erforderlich ist, entfällt. Die Farben der Vinylit-Kunststoffpaneele bleiben über die gesamte Lebensdauer hinweg so frisch und ansehnlich wie am ersten Tag.

Dank unserer vielfältigen Oberflächenstrukturen in Putz-, Holz– und Natursteinoptik sowie einer breiten Palette an Farbtönen können Sie Ihr Chalet, Mobilheim oder Tiny House ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Die Montage ist einfach und kann von Fachbetrieben oder auch von Hobby-Handwerker*innen schnell durchgeführt werden.

FAQ zu Niedrigenergiehaus

Was ist ein Chalet?

Chalets zeichnen sich durch ihre traditionelle Bauweise aus, bei der massive Holzbalken und -bretter verwendet werden. Diese robuste Konstruktion ist speziell an die Bedürfnisse des alpinen Klimas angepasst. Ein weiteres typisches Merkmal von Chalets ist ihre Dachform: steile Dächer mit breiten Überhängen. Diese Gestaltung erleichtert das Abgleiten von Schnee und verleiht dem Gebäude sein charakteristisches Aussehen.

Traditionelle Chalets strahlen eine behagliche und warme Atmosphäre aus. Die Innenräume sind oft mit Holzverkleidungen, Kaminen und anderen Elementen ausgestattet, die eine heimelige Umgebung schaffen. Ursprünglich wurden Chalets in den Bergen als landwirtschaftliche Hütten oder saisonale Wohnräume genutzt. Heutzutage dienen sie jedoch oft als Ferienhäuser in Bergregionen und bieten eine idyllische Rückzugsmöglichkeit.

Was ist ein Tiny House?

Ein Tiny House zeichnet sich durch seine reduzierte Wohnfläche aus. Die Größe kann variieren, aber die meisten Tiny Houses sind darauf ausgelegt, auf minimaler Fläche maximal effizient genutzt zu werden. Dies wird oft durch eine optimierte Raumaufteilung und multifunktionale Möbel erreicht. Nachhaltigkeit spielt bei Tiny Houses eine große Rolle. Durch ihre begrenzte Größe benötigen sie weniger Energie für Heizung, Kühlung und Beleuchtung. Viele Tiny Houses sind zudem energieeffizient gestaltet und nutzen erneuerbare Energiequellen.

Das Design von Tiny Houses ist häufig individuell und spiegelt die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse der Bewohner wider. Da sie oft von ihren Besitzern selbst entworfen oder individuell angepasst werden, entstehen kreative und maßgeschneiderte Lösungen für den begrenzten Raum. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Tiny House Bewegung ist die finanzielle Freiheit. Bewohner von Tiny Houses können durch die geringeren Kosten für Bau, Hypotheken, Mieten und Wartung ihre finanzielle Belastung deutlich reduzieren.

Dies sind nur einige der Gründe, weshalb sich seit den 2000er Jahren immer mehr Menschen der Tiny House Bewegung anschlossen – auf der Suche nach einem einfacheren Lebensstil, mehr Unabhängigkeit und einem geringeren ökologischen Fußabdruck.

Was ist ein Mobilheim?

Ein wesentlicher Vorteil von Mobilheimen ist ihre Transportierbarkeit. Sie können leicht von einem Ort zum anderen bewegt werden, was den Bewohnern die Möglichkeit gibt, ihren Wohnort zu ändern, ohne ihre Wohnstruktur aufgeben zu müssen. Zudem sind Mobilheime oft kostengünstiger als herkömmlich gebaute Häuser. Die vorgefertigte Bauweise ermöglicht eine effizientere Produktion und Montage, was zu niedrigeren Gesamtkosten führen kann.

Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Bauzeit. Da Mobilheime vorgefertigt werden, können sie schneller errichtet werden als traditionelle Häuser. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn eine kurzfristige Wohnlösung benötigt wird. Auch die Unterhaltskosten sind in der Regel niedriger, da Mobilheime eine geringere Grundfläche haben und somit weniger Raum gewartet werden muss. Dies führt zu niedrigeren Kosten für Reparaturen und laufende Betriebskosten.

Moderne Mobilheime sind häufig mit energieeffizienten Materialien und Technologien ausgestattet, was zu niedrigeren Energiekosten führen kann. Dies ist besonders wichtig, da mobile Wohnsitze oft weniger Platz für Heiz- oder Kühltechnik haben. Schließlich bieten Mobilheime eine hohe Flexibilität bei der Standortwahl. Sie können auf Campingplätzen, in Mobilheimparks, auf privaten Grundstücken oder temporär auf Baustellen platziert werden, je nach den Bedürfnissen der Bewohner.

Eine einzigartige Fassade. Zeigen Sie Ihr Haus von der schönsten Seite.

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Dachgiebel – Konstruktions- und Gestaltungselement

Der Dachgiebel ist ein wesentlicher Bestandteil eines Hauses und befindet sich überwiegend an den Stirnseiten. Wir erklären Ihnen Aufbau und Funktion.

Was ist ein Dachgiebel?

Innerhalb der europäischen Architekturgeschichte gilt der Giebel als eines der ältesten und bedeutendsten Konstruktions- und Gestaltungselemente beim Hausbau. Während er heute meist nur einen technischen Bestandteil des Daches darstellt, wurde er in der Vergangenheit oft reich verziert. Das gilt vor allem für Gebäude, deren Stirnseite einer Straße oder einem Platz zugewandt ist. Diese giebelständige Bauweise ist typisch für die Architektur der Gotik und der Renaissance. Bekannte Beispiele dafür sind etwa der Römer in Frankfurt am Main oder die Häuserzeilen am Prinzipalmarkt in Münster/ Westfalen.

Rein formal betrachtet, beschreibt der Dachgiebel den Wandteil an einem Gebäude, der oben an die Dachkanten oder an die Dachüberstände angrenzt, die höher als die Traufe liegen.

Als Schild-, Schein- oder freier Giebel kann er auch über das Fach hinausragen. Die Fassadenseite eines Hauses, an der der Giebel liegt, wird als Giebelwand bezeichnet. Sie ist in der Regel weniger breit als die Längsseiten und wird deshalb Stirnseite genannt. Die Schnittlinie zwischen Giebel und Dachkonstruktion heißt Ortgang.

Konstruktion und Konstruktionsbegriffe

Giebel liegen normalerweise an den Schmalseiten eines Gebäudes. Eine Balkenlage als Geschossdecke im Inneren ist in der Regel auch über den schmaleren Abstand zwischen zwei Wänden gespannt, sodass die Balken parallel zum Giebel liegen. Der Balken, der direkt neben dem Dachgiebelmauerwerk liegt, heißt Giebel- oder Ortbalken. Für die Aussteifung und Rückverankerung des Mauerwerks wurden Giebel und Balkenlage mit einem Giebelanker aus Metall verbunden. Diese Methode ist bis ins frühe 20. Jahrhundert zu finden. Heute kann man diese Technik weitestgehend als historisch ansehen, denn in modernen Bauten kommen statt der Balkenlage Stahlbetonteile zum Einsatz.

Weitere Begriffe der Giebelkonstruktion:

  • Analog zu den Giebelbalken bezeichnet man die äußersten Sparren an
    einem Dachgiebel als Giebelsparren oder auch Giebelbinder.
  • Die Giebelsäule ist eine Stütze des Dachstuhls, die den Giebel entlastet und Gewicht nach unten abträgt.
  • Giebelgebinde wird ein Verbund aus Kehlbalken und Dachsparren genannt, der als Element des Dachstuhls entweder unmittelbar hinter einem massiven Giebelmauerwerk liegt oder eine ausgemauerte Giebelfläche darstellt.
  • Mit der Giebelschwelle ist die Schwelle eines Giebelgebindes gemeint, bei Fachwerkhäusern auch der kompletten Giebelwand.

Giebelformen

Dachgiebel weisen eine große Vielfalt an Formen auf. Diese stehen immer im Zusammenhang mit der Dachform. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist die häufigste Dachform ein Satteldach, das für das klassische Giebeldreieck sorgt. Je nach Dachneigung – steil und spitz oder flach – spricht man von einem Spitz- oder Flachgiebel. Die Skala an Giebelformen ist jedoch viel größer. Hier eine kleine Auswahl:

  • Trapezgiebel: Wird durch die Form eines Krüppelwalmdachs gebildet.
  • Knickgiebel: Passt sich mit mehreren Winkeln der Dachgestalt an.
  • Rund- oder Tonnengiebel: Bildet auf Grund eines Bogen- oder Tonnendachs einen Halbkreis.
  • Kapitänsgiebel: Befindet sich meist in der Mitte einer Längsseite und bildet einen dritten Giebel, häufig über dem Hauseingang. Kommt überwiegend in Norddeutschland vor.
  • Viergiebelgebäude: Verfügt auf allen vier Seiten über einen Giebel. Zu finden bei Wohnhäusern, aber auch bei Kirchtürmen und ähnlichen Repräsentativbauten.
  • Schein- oder Blendgiebel: Hat keinen Bezug zur Form oder Neigung des Daches, sondern ragt über dieses hinaus.

Unabhängig von der Form wurden vor allem in früheren Zeiten bis zurück zu den Tempeln der griechischen und römischen Antike Dachgiebel mit zahlreichen Schmuckelementen verziert. Das können Malereien, Reliefs oder Skulpturen sein, aber auch Uhren (an Bahnhöfen, Rathäusern, Kirchen) oder Giebelreiter (kleine auf den Dachgiebel aufgesetzte Türme).

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Nachhaltiges Bauen – ein Leitbild für die Zukunft

Nachhaltiges Bauen ist der Oberbegriff für einen Prozess der Planung, Ausführung und Nutzungsart, die allesamt auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind.

Definition des nachhaltigen Bauens

Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich nicht erst seit gestern national und international durch nahezu alle Lebensbereiche. Es beschäftigt uns schon länger und ist gleichzeitig eines der bedeutendsten Leitbilder für die Zukunft. Bauwerke nehmen dabei wegen ihres hohen Verbrauchs an Energie und Ressourcen und wegen ihrer langen Nutzung einen besonderen Stellenwert ein.

Nachhaltiges Bauen heißt, die gesamte Lebensdauer eines Gebäudes zu betrachten. Dies ist der Ausgangspunkt und eine unbedingte Voraussetzung, um die nachhaltige Qualität eines Bauwerks objektiv beurteilen zu können. Die Lebensdauer lässt sich in mehrere Phasen gliedern: in die Abschnitte Planung, Errichtung, Nutzung und Betrieb sowie Abriss bzw. Rückbau.

Die verschiedenen Phasen machen als Ganzes den Lebenszyklus eines Gebäudes aus, der wiederum den zeitlichen Rahmen zur Bewertung der Nachhaltigkeit abgibt. Das bedeutet, dass die einzelnen Phasen nicht isoliert voneinander betrachtet und auch nicht verschieden gewichtet werden dürfen. Ein nachhaltiges Bauwerk zeichnet sich dadurch aus, dass es eine hohe ökonomische, ökologische und sozio-kulturelle Qualität besitzt.

Ein qualifizierter Nachweis über die Nachhaltigkeit eines Bauwerks kann über eine Gebäudezertifizierung erlangt werden. Dafür haben sich in Deutschland fünf Systeme durchgesetzt und bewährt. Diese sind:

  • Qualitätssiegel Nachhaltiger Wohnungsbau (NaWoh)
  • Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB)
  • Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)
  • Building Research Establishment Environmental Assessment Method (BREEAM) – Leadership in Energy and Environmental Design (LEED)

Nachhaltiges Bauen unter ökonomischen Gesichtspunkten

Wirtschaftlichkeit ist eine der drei Säulen der Nachhaltigkeit. Im Vergleich zu konventionellen Planungsmethoden und Bauweisen zählen hier aber nicht nur die reinen Beschaffungs- und Baukosten. Vielmehr wird der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes unter die Lupe genommen und analysiert. Für diese Gesamtkostenberechnung sind drei Faktoren ausschlaggebend:

  • Investitionskosten: Sie umfassen den finanziellen Aufwand für den Grundstückserwerb, die Planungskosten sowie die Kosten für die Herstellung des Bauwerks, also Baumaterialien, Haustechnik etc.
  • Betriebskosten: Hierin enthalten sind sämtliche Kosten für die Nutzung des Gebäudes, d.h. Heizwärme, Strom, Warmwasserbereitung, Wasser und Abwasser.
  • Gebäude- und bauteilspezifische Kosten: Darunter fällt beispielsweise der Aufwand für Instandhaltung, Wartungen, Pflege und Reinigung, aber auch Aufwendungen für einen späteren Rückbau (Abriss des Gebäudes, Abtransport des Bauschutts, Wiederverwertung und Entsorgung).

Nachhaltiges Bauen unter ökologischen Gesichtspunkten

Ökologie ist eine weitere Säule der Nachhaltigkeit. Hierzu zählen vor allem Faktoren wie Ressourcenschonung, Reduzierung des Energiebedarfs sowie der Schutz der lokalen wie der globalen Umwelt. Angesichts des Klimawandels, schwindener Ressourcen und steigender Energiepreise ist dieser Punkt von besonderer Bedeutung. Nachhaltiges Bauen wird unter dem ökologischen Aspekt maßgeblich von folgenden Faktoren bestimmt:

  • Flächenverbrauch
  • Bauweise (Dauerhaftigkeit, Gebäudeform)
  • Baustoffe
  • Wärmedämmung
  • Energieträger (Solarenergie, Geothermie, Biomasse)
  • Anlagentechnik (Wärmeerzeugung, Lüftung und Klimatisierung, Trinkwasserbereitstelllung, elektrische und nutzungsspezifische Anlagen) – Wassertechnik und -nutzung
  • Abfallmengen und umweltgerechte Entsorgung

Nachhaltiges Bauen unter sozio-kulturellen Gesichtspunkten

Sozio-kulturelle und funktionale Aspekte stellen die dritte Säule der Nachhaltigkeit dar. Sie bilden die Basis dafür, ob die Nutzer eines Gebäudes und die Gesellschaft allgemein ein Bauwerk akzeptieren und wertschätzen. Dabei gilt es, soziale Werte wie Gesundheit, Lebensqualität, Integration, Mobilität und Sicherheit ebenso in das bauliche Konzept zu integrieren wie ästhetisch-kulturelle Werte der Architektur und Umfeldgestaltung. Hier sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:

  • Komfort, Schutz der Gesundheit und Nutzerfreundlichkeit (thermischer, akustischer und visueller Komfort, Innenraumhygiene, Sicherheitsaspekte und individuelle Einflussmöglichkeiten der Nutzer)
  • Zugänglichkeit (Barrierefreiheit, Mobilität, Nutzungsmöglichkeiten für die Allgemeinheit wie Cafés, Bibliotheken, Kantinen, Restaurants etc.)
  • Gestaltung und Kunst (städtebauliche Faktoren, Kunst am Bau)

Ein nachhaltiges Bauen, das den Namen verdient, muss die drei beschriebenen Säulen gleichwertig behandeln und miteinander verzahnen, statt jeweils ein isoliertes Konzept zu entwickeln. Da Gebäude einen großen Raum einnehmen und in vielen Belangen den Lebensrahmen für die Bevölkerung abstecken, kommt diesem Bereich eine besondere Bedeutung zu.

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Die Hausfassade – Schutzhülle und Gestaltungselement für Gebäude

Die Hausfassade übernimmt in technischer und in ästhetischer Hinsicht elementare Funktionen für ein Gebäude. Lesen Sie hier das Wichtigste zum Thema.

Was ist eine Hausfassade?

Fassade ist ein Begriff für die sichtbaren Teile der Außenwände eines Gebäudes. In städtischen Ballungsräumen sieht man sehr häufig nur eine Seite, und zwar die, die zur Straße oder zu einem Platz ausgerichtet ist. Statt als Fassade bezeichnet man diesen Teil dann auch als Hausfront, weil er frontal zum öffentlichen Raum hin steht. Bei der Gestaltung bekommt die Front mehr Aufmerksamkeit geschenkt als die übrigen Seiten des Bauwerks. Sie wird häufig besonders üppig mit Schmuckwerk unterschiedlicher Art ausgestattet, beispielsweise aufwändigen Malereien, dreidimensionalen Figuren und Ornamenten oder auch besonders kostbaren Materialien.

Die Hausfassade ist mehr als „nur Fassade“

Das Erscheinungsbild einer Hausfassade kann üppig und prachtvoll sein, aber auch schlicht und unscheinbar. Allerdings sollte man nicht nur auf Äußerlichkeiten achten. Die Fassade spielt eine sehr wichtige Rolle, die rein funktional und unabhängig von der Optik ist: Sie dient als Schnittstelle zwischen der Außen- und Innenwelt eines Gebäudes.

Nach außen schützt sie die eigentliche Hauswand vor Witterungseinflüssen aller Art wie Regen, Schnee, Wind, Hagel etc. und verhindert Beschädigungen am Mauerwerk. Weiterhin dient sie der Wärmedämmung, dem Schall- und Brandschutz und kann unter Umständen und je nach Konstruktion auch eine lastentragende Aufgabe übernehmen. Optisch prägt sie das Aussehen eines Gebäudes, deckt die Dämmschicht ab und sorgt nach den Vorgaben des jeweiligen lokalen Bebauungsplans für eine passende Eingliederung in städtebauliche Konzepte.

Die Hausfassade wirkt aber auch nach innen, indem sie im Zusammenspiel mit der Hauswand und der Wärmedämmung für ein angenehmes und behagliches Wohnklima sorgt, sofern sie denn entsprechend ausgeführt wurde. Die Fassade ist eingebunden in das gesamte Energiekonzept des Gebäudes. Sie soll auf ihre Weise zu einer Reduzierung von Wärmeverlusten und damit zur Einsparung von Energie beitragen.

In der heißen Jahreszeit hingegen muss sie nach Möglichkeit die Sommerhitze abhalten. Auch in puncto Schallschutz von innen nach außen übernimmt sie eine Funktion, um beispielsweise die Nachbarn vor störenden Geräuschen oder lauter Musik zu schonen. Ganz wichtig ist der Bereich der Feuchtigkeitsregulierung und der Belüftung, was explizit bei einer Konstruktion als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) der Fall ist.

Konstruktionsprinzipien der Hausfassade

Für die beschriebenen Funktionen ist neben den Materialien vor allem die Konstruktionsweise der Fassade von Bedeutung. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Wird lediglich Putz auf das Mauerwerk aufgetragen, entspricht die Fassade der Außenwand und hat dann eine tragende sowie dämmende Funktion. Bei einer Befestigung direkt an der Außenwand oder auf einer Unterkonstruktion handelt es sich um eine Fassadenverkleidung.

Im ersten Fall hat das Mauerwerk eine tragende, die Fassade hingegen eine dämmende Funktion. Das bekannteste Beispiel dafür ist das häufig genutzte Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Fassaden auf einer Trägerkonstruktion nennt man Vorhangfassaden. Die am meisten geschätzte Variante ist die vorgehängte hinterlüftete Fassade, bei der die Luft zwischen der Dämmschicht und der äußersten Fassadenhülle frei zirkulieren kann. Die VHF dient als Schutz für die Dämmschicht und sorgt für eine gute Belüftung des Mauerwerks, was Feuchtigkeitsschäden wie Schimmelbefall verhindert.

Große Vielfalt an Fassadenarten

Für die Gestaltung der Hausfassade stehen zahlreiche Materialien zur Verfügung: Putz, Klinker, Holz, Metall, Faserzement, Naturstein, Kunststoff oder auch Glas. Allerdings können Bauherren in diesem Zusammenhang nicht frei wählen, sondern müssen sich nach den Vorgaben ihrer Gemeinde für das jeweilige Bebauungsgebiet richten. Wenn beispielsweise einheitlich eine Klinkerfassade vorgeschrieben ist, kann man ein Haus nicht einfach nur verputzen oder Faserzement als Fassadenverkleidung einsetzen.

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Putzfassade – beliebt wie eh und je

Die Putzfassade ist für Bauherren immer noch die Nummer 1 unter den Fassadenverkleidungen. Wir zeigen im folgenden Beitrag, welche Möglichkeiten es gibt.

Warum die Putzfassade so beliebt ist

Putzfassaden sehen gut aus, bieten viel Gestaltungsfreiheit und sind gegenüber anderen Fassadenverkleidungen relativ günstig. Als Teil eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) erfüllen sie auch die Anforderungen an eine zeitgemäße Wärmedämmung.

Ein fachgerecht aufgetragener Putz auf dem passenden Untergrund schützt die Fassade viele Jahre lang gegen Witterungseinflüsse. Das liegt daran, dass er in seiner Zusammensetzung optimal auf regionale klimatische Verhältnisse abgestimmt werden kann.

Putz ist nicht gleich Putz

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Putzarten ergeben sich aus der jeweiligen Anwendung und aus ihrer Zusammensetzung. Die Wahl des Außenputzes richtet sich nach dem Untergrund, auf den er aufgetragen werden soll. Auch die klimatischen Verhältnisse am Standort des Gebäudes sind entscheidend.

Es gibt zwei große Gruppen: mineralische und organische bzw. Kunstharzputze. Den Unterschied machen die verwendeten Bindemittel aus.

Mineralische Putze

Mineralische Putze werden unter Fachleuten auch salopp als Sackware bezeichnet, weil sie in trockenem Zustand in Säcken angeboten werden. Es handelt sich dabei um Sand, der mit Bindemitteln wie Kalk, Zement oder Gips vermischt ist. Hinzu kommen bestimmte Zuschlagstoffe, mit denen sich die Eigenschaften der mineralischen Putze nach Wunsch in eine bestimmte Richtung „steuern“ lassen. Beispielsweise um die Haftung zu verbessern, den Trockenprozess zu beschleunigen oder die Frostbeständigkeit zu erhöhen.

Im Allgemeinen gelten alle Mineralputze als sehr langlebig und überaus widerstandsfähig gegen (auch starken) Regen sowie durch ihre alkalische Wirkung gegen Algen und Schimmelbefall.

Organische Putze

Organische Putze bestehen ebenfalls aus Kalk, Zement und Zuschlagstoffen, als organisches Bindemittel fungiert hier allerdings Kunstharz. Kunstharz erhöht die Elastizität und Haftung, weshalb es weniger zu einer Rissbildung an der Oberfläche kommt.

Eine Putzfassade aus organischen Putzen ist leichter zu verarbeiten, durchlässiger für Wasserdampf und in zahlreichen unterschiedlichen Strukturen erhältlich. Sie sind in der Regel fertig angemischt zu erwerben und können sofort verarbeitet werden. Eine andere Bezeichnung ist Dispersionsputz.

Zuschlagstoffe und Zusätze

Die beigemischten Zuschlagstoffe sind wichtig für die Eigenschaften des jeweiligen Putzes. Zu den mineralischen Zuschlägen zählen unter anderem Kies, Quarzsand oder Gesteinsmehle. Organische Putze werden mit Glasfaser, Glasmehl, Hanffasern, Stroh oder Tierhaar versetzt.

Wenn man es ganz genau nimmt, muss man zwischen Zuschlagstoffen und Zusätzen unterscheiden. Zusätze wie Trass oder Portlandzement nehmen auch Einfluss auf das Abbindeverhalten, während Zuschlagstoffe wie Blähglas, Blähton, Kork oder Vermiculite die Eigenschaften eines Kalkputzes verbessern, ohne das Abbindeverhalten zu verändern. Diese Leichtzuschläge, wie sie auch genannt werden, machen aus dem Putzmaterial einen Leicht- oder Wärmedämmputz, der mit guten energetischen Eigenschaften punkten kann.

Stärken, Schichten und Auftragstechniken für die Putzfassade

Neben der Zusammensetzung von mineralischen und organischen Putzen sind noch weitere Merkmale wichtig für die Ausführung einer Putzfassade, nämlich die Putzstärke und die Verputztechnik. So gibt es beispielsweise Dickschicht- und Dünnschichtputze.

Die erste Variante wird in einer Stärke aufgetragen, die dicker ist als das größte Korn des Zuschlagstoffes. Sie dient in der Regel als Unterputz, um Unebenheiten des Untergrundes auszugleichen. Dünnschichtputze lassen sich durch Kunstharzzusätze sehr dünn auftragen oder auch aufspritzen. Sie kommen häufig als Oberputz zum Einsatz. Diese abschließende Schicht der Putzfassade kann aber auch mit Dickschichtputz ausgeführt werden.

Zu guter Letzt bleibt anzumerken, dass sich eine Putzfassade durch zahlreiche Auftragsmöglichkeiten mit den unterschiedlichsten Oberflächenstrukturen versehen lässt. Dies geschieht mit Hilfe bestimmter Werkzeuge. Für den Kammputz zum Beispiel stehen verschiedene Arten von Kämmen zur Verfügung, um senkrechte, waagerechte oder diagonale Strukturen zu erschaffen. Andere klassische Auftragstechniken sind Rauputz, Schlämmputz, Reibeputz, Scheibenputz, Kellenstrichputz, Modellierputz oder auch Rillenputz.

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Dachrandprofil – sicherer Schutz für das Flachdach

Auf den ersten Blick ist es ein unscheinbares Detail. Aber ein Dachrandprofil übernimmt wichtige Aufgaben, vor allem bei Flachdächern. Wir zeigen, welche.

Was ist ein Dachrandprofil und wo wird es eingesetzt?

Ob vielgeschossiges Bürohochhaus oder eleganter einstöckiger Bungalow – bei vielen Gebäuden ist ein Flachdach aus praktischen oder aus ästhetischen Gründen die optimale Lösung. Ein Problem bei dieser Bauform ist der Übergang vom Dachrand zur Fassadenverkleidung. An dieser Nahtstelle befinden sich häufig Ritzen, Löcher und weitere undichte Stellen. Wenn sie nicht fachgerecht verschlossen werden, dringt dort über kurz oder lang Feuchtigkeit ein. Diese kann Schimmelbefall nach sich ziehen und die Bausubstanz insgesamt angreifen.

Das zu verhindern, ist die Hauptaufgabe des Dachrandprofils. Daneben kann es bei einer gelungenen Gestaltung vor allem bei Wohnhäusern mit Flachdach einen markanten Blickfang bilden. Wichtiger ist jedoch die erste Funktion. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Normen und Regeln von offizieller Seite für die Dachrandabdeckung. Aus diesem Grund stellt sie für Planer, Architekten und Hausbesitzer häufig ein allzu leidiges Thema dar.

Unterscheidung und Vorschriften bei Dachrandabschlüssen

Es gibt zwei Arten von Dachrandabschlüssen: die Dachrandabdeckung und das für unseren Beitrag relevante, ein- oder mehrteilige Dachrandprofil. Die erste Variante wird aus mehrfach gekantetem Metallblech hergestellt. Dachrandprofile bestehen aus Halter, Stützblech und Blenden.

Die Vorschriften und Normen für Dachrandabschlüsse legen unter anderem fest:

  • wie hoch die Abdichtung in Abhängigkeit von der Dachneigung sein muss
  • welchen Abstand die Tropfkante zu den zu schützenden Gebäudeteilen haben muss
  • welche Ansichtshöhe erforderlich ist (damit ist die Überdeckung der Dachrandabschlüsse über die darunter liegenden Fassadenteile gemeint)

Diese Regeln sollten penibel eingehalten werden, um dem Dachrand eine dauerhafte Stabilität zu verleihen und ihn vor Witterungseinflüssen aller Art zu schützen. Dachrandprofile sollten zudem nicht unmittelbar in die Abdichtung eingeklebt werden, da es an den Stoßstellen durch temperaturbedingte Bewegungen der Konstruktion zu einer Rissbildung in der Abdichtung kommen kann.

Aus welchen Materialien kann ein Dachrandprofil bestehen?

Das Angebot an Dachrandprofilen ist sehr umfangreich, was Größen und Materialien angeht. In der Regel kommt Holz, Kunststoff oder Metall zum Einsatz, wobei unter den Metallen Aluminium überwiegt. Bei der Auswahl sind nicht nur gestalterische Aspekte zu bedenken, sondern auch, welchen Schutz der Werkstoff bei Nässe, Temperaturschwankungen, Wind oder UV-Einstrahlung bietet.

Holz wird meist wegen seiner natürlichen und warmen Optik gewählt, vor allem, wenn es zur Architektur eines Hauses passt. Es kann zudem bei einem Rückbau oder Abriss leicht und günstig entsorgt werden, ohne die Umwelt übermäßig zu belasten. Nicht zuletzt ist Holz kostengünstig zu erwerben. Ein Nachteil ist allerdings, dass Holz regelmäßig mit Schutzmitteln behandelt werden muss, um gegen Wetter, Insekten und andere Tiere resistent zu bleiben. Dadurch entstehen Aufwand und Kosten.

Metalle wie Aluminium, Edelstahl, Kupfer und Zink sind sehr widerstandsfähig gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse und überaus stabil. Diese Eigenschaften haben jedoch ihren Preis. Ein Dachrandprofil aus Metall erhöht die Gewichtsbelastung am Dachrand und kann sich durch eine ansetzende Patina langfristig auch optisch verändern, was nicht in jedem Fall gewünscht ist. Bei hohen Temperaturen kann sich die starke Erhitzung als störend bei Kontrollen oder Reinigungs- und Wartungsarbeiten erweisen.

Eine interessante Alternative zu Holz und Metall ist moderner, hochwertiger Kunststoff, denn er ist kostengünstig, leicht, wartungsarm und in vielen Farben erhältlich. Insekten und andere Tiere können ihm nichts anhaben, Witterungseinflüsse und UV-Strahlung ebenso wenig.

Unabhängig von der Materialwahl ist darauf zu achten, dass jedes Dachrandprofil professionell und fachgerecht montiert wird. Die Schäden, die durch undichte Stellen am Dachrand entstehen können, verursachen unter Umständen hohe Kosten.

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Passivhaus – so nutzen Sie passive Energie für ein warmes Zuhause

Das Passivhaus ist ein Gebäudestandard, bei dem konsequent auf die Vermeidung von Wärmeverlusten geachtet wird. Wir erklären die wichtigsten Fakten.

Was zeichnet ein Passivhaus aus?

Passivhäuser sind Niedrigenergiehäuser. Sie sind exzellent gedämmt und lassen nur sehr wenig Wärme nach außen entweichen. Die Bezeichnung kommt daher, dass passive Wärmequellen zur Beheizung genutzt werden. Dazu zählen die Sonneneinstrahlung, technische Geräte im Haus, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und sogar die Abwärme von Personen. Für einen kurzzeitigen Spitzenbedarf an den kältesten Tagen des Jahres reicht eine einfache Zusatzheizung aus.

Die oberste Devise eines Passivhauses lautet, möglichst viel Energie zu sparen. Dabei nutzt es ausschließlich schon vorhandene Techniken zur Wärmeversorgung und Wärmedämmung von Gebäuden. Weitere Kennzeichen sind die Verwendung von natürlichen Werkstoffen für sämtliche Baumaterialien und verbauten Komponenten sowie eine sorgfältige und fachgerechte Verarbeitung bis ins Detail.

Die technischen Gegebenheiten in einem Passivhaus

Der Gedanke hinter Passivhäusern ist im Grunde sehr einfach und beruht im Wesentlichen auf zwei Faktoren. Zum einen soll die thermische Außenhülle optimal gedämmt sein. Die Hülle umfasst sämtliche Räume, die in der kalten Jahreszeit zwischen 19 °C und 22 °C warm sein sollen. Zum anderen sieht das bauliche Konzept vor, dass möglichst viel Sonnenlicht – und damit Wärme – eingesammelt wird. Dies lässt sich zum Beispiel mit großen Fensterflächen und Glasdächern erreichen. Deshalb werden häufig große Fenster auf der Südseite eingesetzt, um auch im Winter von der Sonnenstrahlung zu profitieren. Auf der Nordseite hingegen verhindern kleinere Fenster, dass zu viele Wärmeverluste entstehen.

Ein Passivhaus ist durch die Wärmedämmung praktisch luftdicht versiegelt. Deshalb benötigt es auf jeden Fall eine moderne Lüftungsanlage, und zwar mit Wärmerückgewinnung. Diese Funktion erlaubt es, eine hygienische Belüftung sicherzustellen und gleichzeitig kostbare Wärme aus der Abluft herauszuziehen. Moderne Lüftungsanlagen dieser Art holen immerhin 80 bis 95 Prozent der Abwärme zurück.

Weitere Merkmale eines Passivhauses

Zu den vorrangigen Zielen des Passivhauses gehört, dass Wärmeverluste durch die Außenwände, durch das Dach sowie durch die Bodenplatte bzw. den Keller möglichst gering gehalten werden. Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) darf maximal 0,15 Watt pro Quadratmeter und Kelvin betragen. Auch der Stromverbrauch aller elektrischen Geräte und Anlagen muss möglichst weit gesenkt werden. Der Primärenergiebedarf des Gebäudes darf zusammen mit dem Haushaltsstrom 60 kWh pro Jahr und Quadratmeter Nutzfläche nicht überschreiten. Beim Passivhaus werden also sämtliche Energieverbraucher betrachtet und nicht nur diejenigen für die Warmwasserbereitung und Heizung.

Aus diesen Gründen sind Passivhäuser in der Regel sehr kompakt gebaut und verzichten auf architektonische Extras wie Erker oder ähnliches. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie langweilig oder hässlich aussehen müssen. Es wächst die Zahl der Hersteller, die einzelne Komponenten wie Lichtkuppeln, Schiebetüren oder Balkonsysteme mit einer Zertifizierung nach Passivhaus-Standard anbieten. Selbst komplette Fertighäuser nach dem Standard sind inzwischen auf dem Markt.

Anforderungen des Passivhaus-Standards

Der Energiestandard des Passivhauses ist festgeschrieben. Folgende Werte dürfen nicht über- bzw. unterschritten werden:

  • Heizenergiebedarf: maximal 15 kWh/m²a
  • Primärenergieverbrauch: maximal 60 kWh/m²a
  • Luftwechselrate der Gebäudehülle: maximal n50=0,6h
  • Wärmerückgewinnung aus der Abluft: mindestens 75 %

Rein rechnerisch verbraucht ein Passivhaus für die Heizung jährlich nicht mehr als 1,5 Kubikmeter Erdgas oder 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei konventionellen Gebäuden liegt der Verbrauch von Heizöl bei etwa sechs Litern und mehr. Eigentümer von Passivhäusern können also massiv Heizkosten sparen und gleichzeitig noch eine Menge für den Umwelt- und Klimaschutz tun.

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Kunststoffpaneele – die clevere Alternative für Verkleidungen aller Art

Die meisten Kunststoffpaneele, die am Markt erhältlich sind, dienen der Verkleidung von Flächen im Innen- und Außenbereich, vor allem aber von Fassaden.

Was sind Kunststoffpaneele?

Paneele aus Kunststoff sind funktionale Elemente, die vor allem bei Gebäuden eine wichtige Rolle spielen. Im Innenbereich dienen sie als Wand- und Deckenverkleidung. Sie können auch problemlos in Räumen installiert werden, die eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen oder häufig größeren Mengen von Spritzwasser ausgesetzt sind. Im Außenbereich werden sie – wie beispielsweise die Produkte von Vinylit – vor allem für Fassadenverkleidungen genutzt. Sie eignen sich aber auch für Zäune, für die Unterseiten von Dachüberständen und Vordächern sowie Ortgangverkleidungen.

Die Eigenschaften von PVC-Kunststoffpaneelen

Von Aufbau und Struktur her sind Kunststoffpaneele Hohlkammerprofile. Sie können unter anderem aus Polypropylen gefertigt werden. Aber in der Regel kommt Hart-PVC (Polyvinylchlorid) bei der Herstellung zum Einsatz. Dieses Material hat sich millionenfach bewährt, da es über zahlreiche positive Eigenschaften verfügt.

Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass PVC sich hervorragend recyceln lässt. Das schont die Umwelt und die fossilen Ressourcen. Vinylit nutzt recyceltes Hart-PVC und verfügt über eine eigene Recycling-Anlage, in der auch Produktionsabfälle verarbeitet und erneut dem Fertigungsprozess zugeführt werden. Im Vergleich zu behandeltem Holz oder Metall haben diese Kunststoffe einen sehr kleinen CO2-Fußabdruck.

PVC lässt sich unkompliziert einfärben, weshalb Kunststoffpaneele in vielen Farben erhältlich sind und kaum Wünsche bei der Gestaltung von Fassadenverkleidungen offen lassen. Es nimmt auch so gut wie kein Wasser auf – ein weiteres Plus, wenn die Paneele für die Verkleidung von Fassaden genutzt werden, denn Regen kann ihnen nichts anhaben.

Weiterhin ist PVC beständig gegen einige Säuren und Laugen sowie gegen UV-Strahlung. Letztere Eigenschaft ist auch dafür verantwortlich, dass Kunststoffpaneele, die zur Fassadenverkleidung von Gebäuden genutzt werden, nicht ausbleichen. Sie behalten über Jahrzehnte ihre frische Farbe, wenn sie ab und zu von Staub und Schmutz gereinigt werden. Verputzte Fassaden hingegen werden mit der Zeit unansehnlich. Sie müssen spätestens nach zehn Jahren einen Neuanstrich erhalten, wenn ein Haus nicht heruntergekommen aussehen soll. Eine Pflege wie Holzpaneele oder Holzschindeln, die alle paar Jahre mit Lasuren geschützt werden müssen, ist ebenfalls nicht erforderlich.

Was für viele Bauherren auch nicht unerheblich sein dürfte, ist der Preis von Kunststoffpaneelen. Im Vergleich zu anderen Materialien für Fassadenverkleidungen wie Klinker, Naturstein, Edelhölzern oder hochwertigen Metallen sind Kunststoffpaneele kostengünstig am Markt zu erwerben. Die unkomplizierte Montage trägt außerdem dazu bei, das Budget zu schonen und die Kosten für einen Neubau oder eine Sanierung zu senken.

Ideale Partner für moderne Dämmmaßnahmen

Ungedämmte Gebäude sind für einen großen Teil der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Die Wärmeverluste müssen in der kalten Jahreszeit durch erneutes Heizen wieder ausgeglichen werden. Mit einer zeitgemäßen Dämmung kann sehr viel Energie eingespart werden, die aus fossilen Brennstoffen wie Öl, Kohle und Gas erzeugt wird.

Kunststoffpaneele eignen sich besonders gut für die Installation einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade. Mit dieser ist ein Haus optimal gedämmt und kann auch vor Feuchtigkeit geschützt werden. Da die Paneele sehr leicht sind, kann die Unterkonstruktion im Vergleich zu anderen Fassadenverkleidungen ebenfalls leicht ausfallen und sehr einfach montiert werden.

Kunststoffpaneele als Fassadenverkleidung halten ein Leben lang und länger, ohne dass sie einer besonderen Pflege oder regelmäßigen Nachbehandlung bedürfen. Zusammen mit der Möglichkeit des Recyclings macht sie das zu einem nachhaltigen Produkt, das einen großen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten kann.

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Dämmschicht – so isolieren Sie Ihre Immobilie optimal

Eine effiziente Dämmung gehört heute zu den zentralen Maßnahmen bei Neubauten und Sanierungen. Wir zeigen, worauf es bei einer Dämmschicht ankommt.

Was genau versteht man unter einer Dämmschicht?

Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine Schicht in bestimmten Bauteilen. Diese sorgt für eine Verbesserung der Wärme- oder Schalldämmung bzw. dient dazu, die gesetzlichen Vorgaben für Wärme- und Schalldämmwerte zu erfüllen. Dämmschichten werden an Außen- und manchmal auch Innenwänden, unter dem Dach und auf Fußböden unter dem Estrich oder sonstigen Bodenbelägen angebracht.

Für den Wärmeschutz gelten bei Dämmschichten einige Teile der Normenreihe DIN 4108 zusammen mit der DIN V 18599. Für den Schallschutz wird die DIN 4109-1 herangezogen, in der allerdings lediglich Mindestanforderungen festgeschrieben sind.

Wie funktioniert eine Wärmedämmschicht?

Das Grundprinzip einer Dämmschicht ist einfach zu erklären. Sämtliche Dämmstoffe enthalten zahllose winzige Lufteinschlüsse, die die Luft auf kleinstem Raum binden und dadurch ihre dämmende Wirkung entfalten. Diese Wirkung beruht auf einer physikalischen Eigenschaft der Luft: Sie ist ein schlechter Wärmeleiter, ganz im Gegensatz etwa zu Metallen. Während zum Beispiel Kupfer eine Wärmeleitfähigkeit von 399 W/(mK) aufweist, liegt diese für Luft bei verschwindend geringen 0,026 W/(mK).

In diesem Zusammenhang ist es auch interessant zu wissen, dass massive und dicke Wände keine Wärmedämmung ersetzen können. Um die Wirkung einer zwei Zentimeter starken Schicht aus einem hochwertigen Dämmstoff zu erzielen, müsste etwa eine Wand aus massivem Beton 105 Zentimeter dick sein.

Welche Dämmstoffe sind für Dämmschichten am Markt erhältlich?

Die derzeitig erhältlichen Dämmstoffe lassen sich in drei große Gruppen aufteilen, und zwar in organische, mineralische und synthetische Dämmmaterialien. Sie alle zeichnen sich durch unterschiedliche Eigenschaften und Preise aus. Verarbeitet werden sie als Platten und Matten, als Schäume, Schüttungen oder Einblasprodukte. Damit der vom Gebäudeenergiegesetz (GEG) geforderte Wärmedurchgangskoeffizient von 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin – der sogenannte U-Wert – erreicht wird, müssen die Materialien in unterschiedlichen Dicken angebracht werden.

Organische Dämmstoffe: Flachs, Hanf, Holzfasern, Holzwolle, Jute, Kork, Kokosfaser, Schafwolle, Schilf, Stroh, Seegras und Zellulose

Mineralische Dämmstoffe: Glaswolle, Steinwolle, Blähton, Calciumsilikat, Mineralschaum, Schaumglas und Perlit

Synthetische Dämmstoffe: expandiertes Polystyrol (EPS), extrudiertes Polystyrol (XPS), Polyurethan (PUR) und Polyisocyanurat-Hartschaum (PIR)

Dämmschichten in Fußbodenkonstruktionen

In Fußböden dienen Dämmstoffe sowohl dem Schallschutz (DIN 4109), als auch der Wärmedämmung (DIN 4108-4). Hier muss die Dämmschicht auf der gesamten Fläche aufliegen, wobei hohle Stellen zu vermeiden oder durch geeignete Maßnahmen zu beseitigen sind. Die Verlegung hat dicht gestoßen zu erfolgen. Falls mehrere Lagen aufgebracht werden sollen, müssen die Stöße gegeneinander versetzt werden.

Dämmschichten an Innenwänden

Wände von Gebäuden werden in der Regel an der Außenseite gedämmt. Es gibt jedoch Ausnahmen. Vor allem bei denkmalgeschützten Gebäuden, bei denen die Optik der Fassade nicht verändert werden darf, kommt im Zuge von Sanierungen eine Dämmung im Inneren in Betracht.

Eine Innendämmung bietet sich auch an, wenn die Räume in einem Haus nach und nach modernisiert werden oder schnell aufheizbar sein sollen, zum Beispiel Gästezimmer in Hotels und Pensionen. Allerdings ist die Dicke der Dämmschicht stark begrenzt, weil ansonsten zu viel Wohnfläche verloren geht.

Wirtschaftlicher und ökologischer Nutzen

Die Investitionen für eine Wärmedämmung auf dem neuesten Stand der Technik sind nicht gerade gering. Sie müssen in dieser Hinsicht jedoch langfristig denken. Der einzelne Verbraucher kann Jahr für Jahr eine Menge Heizkosten einsparen, die mit 70 Prozent den Löwenanteil an den gesamten Energiekosten ausmachen. Jede einzelne fachgerecht montierte Dämmschicht steigert zudem den Wohnkomfort, erhöht den Wert einer Immobilie und trägt zu einem effizienten Klimaschutz bei.

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