Energieeffizient sanieren und gleichzeitig die Hausfassade gestalten

Nachhaltig und energieeffizient sanieren – mit einer Fassadenverkleidung aus Kunststoff schaffen Sie dauerhafte Werte ohne viel Wartungsaufwand.

Wann es Zeit für eine Fassadensanierung wird

Ein Haus energieeffizient zu sanieren, ist unter Aspekten wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Senkung der eigenen Energiekosten eine Investition, die sich langfristig auszahlt. Besitzen Sie eine ältere Immobilie, deren äußeres Erscheinungsbild durch viele Jahre Witterungs- und Umwelteinflüsse mitgenommen aussieht und über keinerlei oder nur eine mangelhafte Wärmedämmung verfügt?

Dann wird es höchste Zeit, über eine Fassadensanierung nachzudenken. Denn einerseits ist die Fassade so etwas wie eine Visitenkarte Ihres Hauses und sollte optisch einwandfrei aussehen. Andererseits gilt es in Zeiten von Klimawandel und stetig steigenden Energiekosten, mit einer modernen Wärmedämmung CO2-Emissionen zu vermeiden und gleichzeitig den eigenen Geldbeutel zu schonen.

vinylit Fassadensysteme
vinyTherm – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Putzoptik

Der folgende Beitrag soll Ihnen Informationen an die Hand geben, wie Sie am besten energieeffizient sanieren und warum eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff eine hervorragende Alternative zu klassischen Materialien wie Klinker, Holz, Schiefer oder Metall ist.

Mit einer optimalen Wärmedämmung energieeffizient sanieren

Eine Fassade energieeffizient zu sanieren, heißt vor allem, für eine optimale Wärmedämmung zu sorgen. Dies gilt auch für ein nachhaltiges Bauen neuer Häuser. Eine moderne Dämmung auf dem aktuellen Stand der Entwicklung senkt die Kosten für Wärmeenergie deutlich, trägt zum Umwelt- und Klimaschutz bei und sorgt für ein angenehmes Wohlbefinden in allen Räumlichkeiten. Mit einer Sanierung der Fassade erfüllen Sie zudem die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) und steigern gleichzeitig den Marktwert Ihrer Immobilie.

Wenn Sie Ihre Ausgaben für Energie genau kennen, wissen Sie, dass ungefähr 75 % des Aufwands in die Heizkosten fließen und nur 25 % in Strom und andere Energien. Mit einer energieeffizienten Wärmedämmung können Sie Ihre Heizkosten um bis zu 50 % senken – das zahlt sich langfristig mehr als aus.

Fassadengestaltung mit Vinylit

Eine Vinylit Fassadenverkleidung aus Kunststoff schützt im Sommer vor Wärme, im Winter vor Kälte und reguliert den Energiehaushalt eines Gebäudes effizient in Verbindung mit einer modernen Wärmedämmung. Gleichzeitig hält sie Witterungseinflüsse vom Mauerwerk ab und verhindert unter anderem eine schädliche Schimmelbildung. Sollte es dennoch zu einer Schimmelbildung kommen, erfahren Sie in diesem Blog, wie sie den Schimmel schnell und einfach wieder loswerden.

Neben diesen praktischen Funktionen erfüllen die Produkte von Vinylit aber auch höchste ästhetische Ansprüche an die Fassadengestaltung. Ob Einfamilienhaus im Grünen oder Bürogebäude in der City – mit unseren Paneelen aus PVC erhält jeder Architekturstil die passende Hülle. Deshalb sollten Sie in einer Sanierung auch die einmalige Chance sehen, das äußere Erscheinungsbild Ihres Hauses völlig neu auferstehen zu lassen. Mit Vinylit-Paneelen, beispielsweise im vinylit Multipaneel Design, können Sie unterschiedliche Farben und Verlegemuster nach Herzenslust kombinieren und Ihrer Immobilie ein höchst individuelles Aussehen verleihen.

vinylit Fassadendysteme
vinylit Multipaneel – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Holzoptik

Ein energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und Sanieren sollte sich aber nicht nur an wärmedämmenden Maßnahmen orientieren, sondern bereits bei der Auswahl der Materialien für die Fassadenverkleidung beginnen. Sind diese nachhaltig produziert? Lassen sie sich umweltschonend entsorgen? Wir können für unsere Produkte mit einem eindeutigen „Ja“ antworten. Auch Sie können davon profitieren – denn Klimaschutz wird steuerlich belohnt.

Wir haben uns auf die Verarbeitung von recyceltem und recycelbarem Kunststoff spezialisiert. Für das Recycling steht uns eine eigens entwickelte und konstruierte Anlage zur Verfügung. Auf diese Weise haben wir unsere Nettoabfallquote unter 1 % gesenkt – umweltschonender lässt sich kaum produzieren.

Die Vorteile einer Vinylit Kunststofffassade

Mit den Fassadensystemen von Vinylit profitieren Sie von 49 Jahren Erfahrung unseres Unternehmens mit rund 25.000 Kunden und 75.000 bisher verbauten Fassaden. Zudem haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Strukturen von Putz und Naturstein bis Holz sowie innerhalb dieser Kategorien zwischen zahlreichen Farben und Formen.

Mit einer Investition in eine Kunststofffassade von Vinylit sichern Sie sich zahlreiche Vorteile, die Sie mit anderen Materialien nur schwer erreichen. Dazu zählen:

 

  • lange Lebensdauer (wir bieten je nach System eine Garantie von 5 bis 30 Jahren) – muss auch nach Jahren nicht nachgestrichen werden
  • widerstandsfähig gegen alle Witterungseinflüsse
  • spechtresistent
  • recycelter oder recycelbarer Kunststoff
  • einfach zu reinigen
  • große Auswahl an Strukturen, Farben und Formen

 

 

Schützen Sie Ihr Gebäude optimal – mit einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade

Die Vinylit Paneele lassen sich selbstverständlich direkt auf das Mauerwerk aufbringen. Allerdings können Sie dann keine Wärmedämmung einbauen, also nicht wirklich energieeffizient sanieren. Deshalb empfehlen wir sowohl für eine Sanierung als auch für Neubauten eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF).

Sie schützt Immobilien optimal gegen Witterungseinflüsse und erlaubt die Integration einer Wärmedämmung auf dem aktuell wirksamsten Stand. Viele Fachleute sehen die VHF als bauphysikalisch beste Lösung für eine Gebäudehülle. Sie besteht aus einer Unterkonstruktion, einer Dämmschicht aus Mineralwolle oder natürlichen Dämmplatten, dem Hinterlüftungsraum und schließlich der Fassadenverkleidung.

Eine Vorhangfassade, wie die VHF auch genannt wird, ist bei der Anschaffung relativ kostenintensiv. Allerdings zahlen sich die Mehrkosten bald durch eine hohe Ersparnis an Heizkosten aus, wenn die Dämmung perfekt ausgeführt wurde.

Die Vorhangfassade bietet durch den leeren Raum zwischen Dämmung und Fassadenpaneelen, durch den die Luft frei hindurch strömen kann, ein hervorragendes Feuchtigkeitsmanagement. So hat Schimmel keine Chance, sich im Mauerwerk auszubreiten. Darüber hinaus verbessert die Luftzirkulation im Sommer und Winter das Raumklima im Inneren des Hauses. Ausführliche Informationen zur VHF finden Sie hier in unserem Blog.

Darstellung des Prinzips einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade

Energieeffizient sanieren und Fördermöglichkeiten nutzen

Wenn Sie eine ältere Bestandsimmobilie besitzen und diese energieeffizient sanieren möchten, sollten Sie nicht auf staatliche Fördergelder verzichten. Sie können dadurch Ihre Investition deutlich senken. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat verschiedene Programme aufgelegt, um Hauseigentümer mit günstigen Krediten bei der Finanzierung einer Fassadendämmung zu unterstützen.

Einmalige Zuschüsse gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Am besten wenden Sie sich an einen zertifizierten Energieberater in Ihrer Nähe, um sich die Fördermöglichkeiten im Detail erklären zu lassen. In manchen Fällen ist solch ein Energieberater mit seinem Gutachten sogar Voraussetzung für die Beantragung und den Erhalt von Fördermitteln.

Fazit: Richtig energieeffizient sanieren

Wenn Sie sich entschieden haben, Ihr Gebäude energieeffizient zu sanieren und mit neuer Optik Ihre Hausfassade zu gestalten, ist eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff von Vinylit eine gute Wahl. In Verbindung mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade erzielen Sie beste Ergebnisse bei der Wärmedämmung. Gleichzeitig können Sie aus einer Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten wählen, wie sie bei anderen Materialien nicht gegeben ist.

Unsere Produkte werden umweltschonend hergestellt und sind frei von Bioziden. Wir verwenden für unsere Paneele nur Kunststoff. Das macht sie wetterbeständig, pflegeleicht und spechtresistent. Die Farben behalten auch nach Jahren noch ihren Glanz, sodass ein Nachstreichen nicht erforderlich ist. Ab und zu eine Säuberung mit einem Hochdruckreiniger genügt.

Mit Vinylit können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: energieeffizient sanieren und gleichzeitig Ihr Gebäude außen völlig neu gestalten.

FAQ zu energieeffizientem Sanieren und der Gestaltung der Fassade

Wie teuer ist einer energetische Sanierung?

Die Kosten für eine energetische Sanierung schwanken stark je nach der umgesetzten Maßnahme. Eine neue Heizungsanlage hat einen anderen Preis als ein Satz neuer Fenster oder die Sanierung der Außenfassade. Einen Unterschied macht es auch, inwiefern die Maßnahmen in Eigenleistung oder von professionellen Firmen umgesetzt werden.

In unserem Beitrag erfahren Sie mehr über energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen.

Was ist energieeffizient Sanieren?

Mit energieeffizientem Sanieren sind Sanierungsmaßnahmen gemeint, die die Energieeffizienz eines Gebäudes steigern. Das kann eine neue Heizungsanlage, eine Erneuerung der Fenster oder Renovierungen der Außenfassade und eine Erweiterung der Wärmedämmung sein.

Energieeffizienz ist wichtig, um die endlichen Ressourcen des Planeten zu schützen und dem Klimawandel entgegen zu wirken.

Erfahren Sie in unserem Beitrag mehr dazu.

Wie kann ich meine Fassade gestalten?

Für die Gestaltung der Fassade stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung. Verschiedene Materialien eignen sich für die Außenwandverkleidung wie beispielsweise Putz, Stein, Holz, Klinker, Metall oder Kunststoff. Außerdem stehen Ihnen verschiedene Farben zur Auswahl. Die verschiedenen Materialen variieren im Preis, der Haltbarkeit und dem Pflegeaufwand.

Besonders Kunststoff sticht durch seine Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit hervor. Erfahren Sie jetzt mehr dazu.

Was kostet Hausfassade verputzen?

Zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter liegen die Kosten für das Verputzen eines Hauses. Allerdings kann der Preis je nach Aufwand stark variieren. Auch spielt es eine Rolle, ob das Haus bereits verputzt war oder nicht. Im Fall einer Sanierung muss der alte Putz erst entfernt werden, was Zusatzkosten mit sich bringt.

Wie wäre es mit einer Fassade in Putzoptik, die nie wieder gestrichen oder saniert werden muss? Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Was kostet eine neue Hausfassade?

Die Kosten für die Erneuerung der Hausfassade schwanken stark je nach verwendetem Material. Das Verputzen eines Hauses ist eine günstige Variante der Fassadenverkleidung. Die Gestaltung der Außenfassade mit Klinker oder Naturstein ist wesentlich teurer in der Anschaffung und Montage.

Wr zeigen Ihnen, was die verschiedenen Vor- und Nachteile einzelner Fassaden sind. Erfahren Sie jetzt mehr!

Hausfassade streichen wie oft?

Circa alle 10 Jahre muss eine Hausfassade gestrichen werden. Der genaue Zeitraum richtet sich nach dem Material der Fassadenverkleidung und natürlich dem jeweiligen Zustand der Außenfassade. Da sie die Bausubstanz des Hauses vor Wind und Wetter schützt, sollte sie immer in einem guten Zustand sein.

Was ist eine Hausfassade?

Die Hausfassade ist im Prinzip die Außenwand eines Hauses. Damit die Substanz des Hauses – in der Regel das Mauerwerk – geschützt ist, wird diese Außenwand mit einer Fassadenverkleidung versehen. Diese kann aus verschiedenen Materialien bestehen. Häufig verwendete Materialien sind Putz, Holz, Klinker, Stein oder Kunststoff.

In unserem Beitrag erfahren Sie mehr dazu.

Hausfassade streichen – welche Farbe?

Die Wahl der richtigen Farbe hängt vom Farbton ab, in der die Fassade gestrichen werden soll. Bei besonders starken und kräftigen Farbtönen eignen sich Dispersionsfarben besonders gut. Das liegt unter anderem daran, dass sie sich besonders gut verarbeiten lässt. Kalkfarben sind oftmals die richtige Wahl für sanfte Pastellfarben. Bevor sich die Dispersionsfarben verstärkt durchgesetzt haben, war sie die klassische Fassadenfarbe. Um die richtige Farbe auszuwählen, sollten Sie sich von einem Profi beraten lassen.

Sie sind es leid, Ihre Fassade regelmäßig neu streichen zu lassen? Kein Problem! Hier erfahren Sie, wie Sie zukünftige Fassadenanstriche vermeiden können.

Was kostet Hausfassade streichen?

Die Kosten für das Streichen einer Fassade können je nach Gebäude stark variieren. In der Regel müssen Sie aber mit einer Summe zwischen 25 und 50 Euro pro Quadratmeter für einen einmaligen Anstrich rechnen.

Sie möchten diese regelmäßigen Kosten vermeiden? Kein Problem! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Fassade nie wieder streichen lassen müssen.

Hausfassade streichen welche Farbe?

Die meisten Hausfassaden sind in schlichtem weiß gehalten. Wenn sie es gerne ganz klassisch und schlicht halten möchten, kann weiß auch für Sie die optimale Farbe sein. Aber die Möglichkeiten der Fassadengestaltung sind vielfältig. Ihren individuellen Vorstellungen und Wünschen müssen kaum Grenzen gesetzt sein. Erfahren Sie in unserem Beitrag mehr über eine individuelle und moderne Fassadengestaltung und die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten.

Eine einzigartige Fassade. Zeigen Sie Ihr Haus von der schönsten Seite.

Vinylit – Qualität Made in Germany.

Hausfassaden modern und individuell gestalten – Ideen und Tipps

Ob Sie neu bauen oder eine Bestandsimmobilie sanieren wollen – der Gestaltung von Hausfassaden kommt in jedem Fall und in mehrerlei Hinsicht eine besondere Bedeutung zu.

Von außen unsichtbar, aber im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und die Senkung der Energiekosten unverzichtbar, ist eine wirksame Wärmedämmung, die zwischen Mauerwerk und Fassadenverkleidung angebracht wird.

Diese wiederum hat als letzte Schicht der äußeren Hülle von Hausfassaden sowohl eine schützende, als auch eine ästhetische Funktion. Sie bewahrt einerseits Mauerwerk und Wärmedämmung vor Witterungseinflüssen, andererseits signalisiert sie schon aus weiter Entfernung, welchen Wohnstil Sie bevorzugen.

vinylit Fassadendysteme
vinylit Multipaneel Design – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Holzoptik

Die Auswahl an entsprechenden Materialien ist recht umfangreich. Der Markt bietet Klinker, Holz, Aluminium, Stahl, Schiefer, Naturstein, Beton und nicht zuletzt Kunststoffpaneele an, mit denen eine moderne Fassadengestaltung nach Ihren persönlichen Vorstellungen relativ unkompliziert zu realisieren ist.

Für die Gestaltung von Hausfassaden stehen Ihnen als Bauherr zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Mit heute gängigen Werkstoffen, Strukturen und Farben können Sie Ihrer Immobilie nahezu jeden gewünschten Look verleihen.

Ein Tipp vorab: Benötigen Sie eventuell eine Baugenehmigung?

Beachten Sie bitte: Bevor Sie sich über eine Fassadenverkleidung für Ihr Haus Gedanken machen, die Ihnen gefällt, sollten Sie sich bei Ihrem zuständigen Bauamt informieren, ob Sie eine Baugenehmigung bei einer Veränderung an der Fassade benötigen und ob Ihre Gestaltungsvorstellungen innerhalb Ihres Bau- und Wohngebietes erlaubt sind. Die Kommunen sind bemüht, ein homogenes Erscheinungsbild zu erreichen und gestalterischen Wildwuchs einzudämmen, sodass Sie nicht unbedingt frei schalten und walten können.

Klären Sie also Ihr Projekt zunächst mit der Baubehörde ab, damit Sie auf der sicheren Seite sind und später keine Probleme mit Ihrer Fassadengestaltung bekommen. Im schlimmsten Fall droht ein völliger Rückbau, und Sie müssten von vorn anfangen. Das kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern vor allem auch viel Geld.

Wann eine neue Fassade Sinn macht oder notwendig wird

Die Fassadenverkleidung ist nicht nur für Bauherren von Neubauten ein relevantes Thema, sondern insbesondere auch für Käufer und Modernisierer von bestehenden Immobilien. Denn mit den Jahren hinterlassen Witterungs- und Umwelteinflüsse deutliche Spuren an der Fassade, weshalb Fassadenpaneele Wetterfestigkeit gewährleisten sollten. Bei Putzverkleidungen beispielsweise wird ein neuer Anstrich alle 10 bis 15 Jahre empfohlen, eine vollständige Erneuerung des Putzes nach 25 bis 30 Jahren. Wann der richtige Zeitpunkt für eine Fassadensanierung ist, erfahren Sie hier.

Durch die genannten Einflüsse kann sowohl die Schutzfunktion der Gebäudehülle eingeschränkt, als auch der optische Gesamteindruck stark beeinträchtigt werden. Stellen Sie sich ein Haus mit verwittertem, vielleicht abblätterndem Putz inmitten anderer Häuser mit einer frischen, intakten Fassadengestaltung vor. Das liefert kein positives Bild ab. Falls Sie überlegen, solch eine Immobilie als Verkäufer auf dem Markt anbieten zu wollen, werden sich potenzielle Käufer zweimal überlegen, ob sie ihr Geld nicht lieber woanders investieren.

Welche Gestaltungsmöglichkeiten bietet eine moderne Fassadenverkleidung?

Die häufigsten Varianten der Gebäudehüllengestaltung sind klassisches Verputzen und Streichen sowie Verklinkern. Es gibt aber für moderne Hausfassaden deutlich mehr Materialien und Techniken, mit denen Ihr Haus ein individuelles Erscheinungsbild erhält. Wenn Sie bodenständigen und naturnahen Landhaus-Schick bevorzugen, werden Sie wahrscheinlich eine Fassade aus Holz, Naturstein oder Kork wählen.

Eine moderne, sachliche Architektur verlangt nach anderen Werkstoffen wie Faserzement- und Verbundplatten, Glas oder Metalle wie Aluminium, Titanzink, Kupfer oder Corten- Stahl. Zudem sind auch Mischungen unterschiedlicher Materialien unter Umständen reizvoll, um Kontraste zu schaffen und verschiedene Teile eines Hauses optisch voneinander abzugrenzen. Eine Besonderheit stellt die moderne Fassadengestaltung mit Kunststoffpaneelen dar, wie sie von Vinylit produziert werden.

Beispiel für eine Teilbekleidung am Vorbau

Moderne Fassaden mit Kunststoffverkleidung

Kunststoffpaneele für moderne Hausfassaden sind nicht nur preislich attraktiv, sondern bieten darüber hinaus noch zahlreiche weitere Vorteile. So sind sie beispielsweise in Verbindung mit der Konstruktion einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) leicht zu montieren und wieder zu demontieren.

Ein weiterer Vorteil von Kunststoffpaneelen ist ihre Langlebigkeit. Wir geben auf unsere Produkte aus recyceltem oder recycelbarem Kunststoff je nach Modellreihe bis zu 30 Jahre Garantie. Hausfassaden aus diesem Material müssen Sie auch nie wieder nachstreichen, denn sie verwittern nicht, sondern behalten ihre frische Farbe ihr Leben lang. Es genügt völlig, sie hin und wieder mit einem Hochdruckreiniger zu säubern.

Ein besonderer Trumpf von Kunststoff-Hausfassaden ist jedoch die Vielfalt an unterschiedlichen Designs, die kein anderer Werkstoff für die moderne Fassadengestaltung mitbringt. Denn ob Putz-, Stein- oder Holzstruktur – mit Kunststoff lassen sich all diese Oberflächen täuschend echt simulieren. So können Sie moderne Hausfarben mit klassischer Optik verbinden und Ihrem Haus eine ganz persönliche Note verleihen.

Setzen Sie einzigartige Akzente

Viele moderne Hausfarben und Oberflächenstrukturen sind aber nur die Basis für individuelle Hausfassaden. Farben, Formen, Dekore und Oberflächen lassen sich ganz nach Ihren Vorlieben kombinieren. Nicht zuletzt spielt auch die Verlegeform der Paneele eine wichtige Rolle, mit der sich sehr charakteristische Akzente setzen lassen.

vinylit Fassadensysteme
Gestaltungsmöglichkeiten im Überblick

Vertikale Verlegerichtung: Sie eignet sich besonders für breite Wandbereiche oder Vorbauten, denn sie lässt solche Flächen zu ihrem Vorteil höher und schlanker erscheinen.

Horizontale Verlegerichtung: Horizontal verlegte Paneele spiegeln eine Tradition und Technik wider, die Jahrhunderte lang für Fassadenverkleidungen genutzt wurde.

Diagonale Verlegerichtung: Eine diagonale Verlegung schafft Bewegung und Spannung an einer Fassade. Bestimmte Gebäudeteile können auf diese Weise betont werden, zum Beispiel ein Vorbau oder eine Dachgaube, während der Rest der Außenwände konventionell verputzt ist.

Teilbekleidungen sind, in Abhängigkeit von der Architektur Ihrer Immobilie, grundsätzlich eine ideale Möglichkeit, um optisch gelungene Akzente zu setzen. Zum Beispiel, indem Sie den Giebel einer weiß verputzten Wetterseite mit andersfarbigen Kunststoffpaneelen kombinieren. Oder Sie betonen die Linienführungen an Dachrändern, Giebeln, Vorbauten, Gauben und Sockel mit Paneelen von Vinylit. Bei den genannten Beispielen schützen Sie gleichzeitig diese sensiblen Gebäuteteile über Jahrzehnte hinweg vor Feuchtigkeit und anderen Witterungseinflüssen.

Beispiel für eine Teilbekleidung des Giebels

Grenzenlose Gestaltungsfreiheit für Hausfassaden

Mit Kunststoffpaneelen lassen sich nicht nur moderne Fassaden sehr persönlich und individuell gestalten. Sie können auch eine klassische Fassadengestaltung simulieren und trotzdem von den vielen Vorteilen profitieren, die nur hochwertiger Kunststoff bietet. Klassische Natursteinoptik, zeitloser Putz oder traditionelle Holzverkleidung lassen sich in gleicher Weise einfach und unkompliziert nachahmen und montieren, da die Basis immer ein leicht zu verarbeitendes Kunststoffprofil ist.

Bei den Paneelen von Vinylit handelt es sich einerseits um geprägte und folierte Profile mit unterschiedlichen Holzstrukturen und -farben, andererseits um beschichtete Profile mit Putz- und Natursteinstruktur. Zusammen mit den anderen Gestaltungsmöglichkeiten durch unterschiedliche Verlegerichtungen und Teilbekleidungen von bestimmten Gebäutepartien ergeben sich mit den Kunststoffpaneelen von Vinylit nahezu grenzenlose Freiheiten bei der Gestaltung von Hausfassaden.

Fenster, Türen und Dach miteinbeziehen

Es kommt nur selten vor, dass eine Hauswand als Teil der Fassade kein Fenster oder keine Tür enthält. In der Regel ist mindestens ein Fenster vorhanden. Deshalb sollten Sie bei der Planung Ihrer neuen Fassade von Beginn an die Art und das Aussehen von Fenstern, Haustür sowie Balkon- und Terrassentüren in Ihre Gedanken miteinbeziehen.

Bei einem Neubau können Sie frei kombinieren. Bei der Sanierung einer älteren Immobilie, bei der die Fenster und Türen erhalten bleiben, sollten Sie um einer guten Optik wegen die Art und Farbe der Kunststoffpaneele darauf abstimmen. Dies gilt auch für die Eindeckung des Hausdaches. Bleibt sie ebenfalls erhalten, müssen die Profile visuell dazu passen. Mit der breiten Auswahl an Paneelen im Sortiment von Vinylit dürfte dies allerdings kein Problem darstellen.

vinyCom – Vinylit Leibungssystem aus Kunststoff jeweils passend zur Fassade

Nachhaltige Produkte aus Kunststoff

Auch wenn wir unsere Paneele für eine moderne Fassadengestaltung aus Kunststoff herstellen, müssen Sie sich über deren Nachhaltigkeit keine negativen Gedanken machen. Wir fertigen sämtliche Paneele aus PVC, das zuvor recycelt wurde oder auch wieder recycelbar ist.

Dafür verfügen wir über eine eigens entwickelte Recycling-Anlage, sodass wir unsere Nettoabfallquote auf unter 1 % senken können. Die Langlebigkeit und die Wiederverwertbarkeit machen Kunststoffpaneele von Vinylit zu einer umwelt- und klimafreundlichen Alternative zu anderen Arten der Fassadenverkleidung.

Verzichten Sie nicht auf Fördermittel

Wenn Sie sich für eine neue Fassadengestaltung bei einer Bestandsimmobilie entscheiden und gleichzeitig eine energetisch effiziente Wärmedämmung anbringen, können Sie staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat mehrere Programme mit zinsgünstigen Krediten für energetische Sanierungen aufgelegt.

Einmalige Zuschüsse gibt es vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Sie sollten für umfassende Informationen einen zertifizierten Energieberater konsultieren. Dieser kann Ihnen nicht nur wertvolle Hinweise geben. Sein Gutachten über Ihr spezielles Projekt ist zum Teil auch erforderlich für die Bewilligung von Fördermitteln.

Vertrauen Sie auf einen Fachbetrieb

Hausfassaden aus hochwertigen Kunststoffpaneelen sollten Sie ausschließlich bei einem seriösen Fachbetrieb beziehen und auch von dessen professionellen Handwerkern montieren lassen. So haben Sie die Gewähr, dass die Qualität stimmt und es nicht auf Grund fehlerhafter Montage zu Problemen kommt. Sie können sich jederzeit bei uns als Hersteller der Paneele oder beim Fachbetrieb Ihrer Wahl individuell zu Ihrer Bausituation beraten lassen und sich wertvolle Tipps für die Gestaltung einholen.

Fazit: Kunststoff als Alternative zu klassischen Fassadenverkleidungen

Kunststoffpaneele sind eine ausgezeichnete Alternative zu klassischen Fassadenverkleidungen mit Holz, Putz oder Klinker. Sie sind leicht zu montieren, langlebig und resistent gegen Witterungseinflüsse, UV-Strahlung und sogar Spechte, die gerne mal versuchen, in einer echten Holzfassade ihr Nest zu bauen.

Hausfassaden aus Kunststoff müssen nie wieder nachgestrichen werden, denn sie behalten ihr frisches Aussehen während der gesamten Lebensdauer. Es genügt völlig, sie hin und wieder mit einem Hochdruckreiniger von Schmutz und Staub zu befreien.

Einer der größten Vorteile ist jedoch die große Gestaltungsfreiheit, denn mit den Kunststoffpaneelen von Vinylit lassen sich sowohl klassische Verkleidungen nachahmen, als auch modernste Kreationen schaffen. Das bietet viel Spielraum für die Verwirklichung persönlicher Ideen und Vorstellungen.

FAQ zu Hausfassaden

Wie kann ich meine Fassade gestalten?

Für die Gestaltung der Fassade stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung. Verschiedene Materialien eignen sich für die Außenwandverkleidung wie beispielsweise Putz, Stein, Holz, Klinker, Metall oder Kunststoff. Außerdem stehen Ihnen verschiedene Farben zur Auswahl. Die verschiedenen Materialen variieren im Preis, der Haltbarkeit und dem Pflegeaufwand.

Besonders Kunststoff sticht durch seine Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit hervor. Erfahren Sie jetzt mehr dazu.

Was kostet Hausfassade verputzen?

Zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter liegen die Kosten für das Verputzen eines Hauses. Allerdings kann der Preis je nach Aufwand stark variieren. Auch spielt es eine Rolle, ob das Haus bereits verputzt war oder nicht. Im Fall einer Sanierung muss der alte Putz erst entfernt werden, was Zusatzkosten mit sich bringt.

Wie wäre es mit einer Fassade in Putzoptik, die nie wieder gestrichen oder saniert werden muss? Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Was kostet eine neue Hausfassade?

Die Kosten für die Erneuerung der Hausfassade schwanken stark je nach verwendetem Material. Das Verputzen eines Hauses ist eine günstige Variante der Fassadenverkleidung. Die Gestaltung der Außenfassade mit Klinker oder Naturstein ist wesentlich teurer in der Anschaffung und Montage.

Wr zeigen Ihnen, was die verschiedenen Vor- und Nachteile einzelner Fassaden sind. Erfahren Sie jetzt mehr!

Hausfassade streichen wie oft?

Circa alle 10 Jahre muss eine Hausfassade gestrichen werden. Der genaue Zeitraum richtet sich nach dem Material der Fassadenverkleidung und natürlich dem jeweiligen Zustand der Außenfassade. Da sie die Bausubstanz des Hauses vor Wind und Wetter schützt, sollte sie immer in einem guten Zustand sein.

Was ist eine Hausfassade?

Die Hausfassade ist im Prinzip die Außenwand eines Hauses. Damit die Substanz des Hauses – in der Regel das Mauerwerk – geschützt ist, wird diese Außenwand mit einer Fassadenverkleidung versehen. Diese kann aus verschiedenen Materialien bestehen. Häufig verwendete Materialien sind Putz, Holz, Klinker, Stein oder Kunststoff.

In unserem Beitrag erfahren Sie mehr dazu.

Hausfassade streichen – welche Farbe?

Die Wahl der richtigen Farbe hängt vom Farbton ab, in der die Fassade gestrichen werden soll. Bei besonders starken und kräftigen Farbtönen eignen sich Dispersionsfarben besonders gut. Das liegt unter anderem daran, dass sie sich besonders gut verarbeiten lässt. Kalkfarben sind oftmals die richtige Wahl für sanfte Pastellfarben. Bevor sich die Dispersionsfarben verstärkt durchgesetzt haben, war sie die klassische Fassadenfarbe. Um die richtige Farbe auszuwählen, sollten Sie sich von einem Profi beraten lassen.

Sie sind es leid, Ihre Fassade regelmäßig neu streichen zu lassen? Kein Problem! Hier erfahren Sie, wie Sie zukünftige Fassadenanstriche vermeiden können.

Was kostet Hausfassade streichen?

Die Kosten für das Streichen einer Fassade können je nach Gebäude stark variieren. In der Regel müssen Sie aber mit einer Summe zwischen 25 und 50 Euro pro Quadratmeter für einen einmaligen Anstrich rechnen.

Sie möchten diese regelmäßigen Kosten vermeiden? Kein Problem! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Fassade nie wieder streichen lassen müssen.

Hausfassade streichen welche Farbe?

Die meisten Hausfassaden sind in schlichtem weiß gehalten. Wenn sie es gerne ganz klassisch und schlicht halten möchten, kann weiß auch für Sie die optimale Farbe sein. Aber die Möglichkeiten der Fassadengestaltung sind vielfältig. Ihren individuellen Vorstellungen und Wünschen müssen kaum Grenzen gesetzt sein. Erfahren Sie in unserem Beitrag mehr über eine individuelle und moderne Fassadengestaltung und die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten.

Eine einzigartige Fassade. Zeigen Sie Ihr Haus von der schönsten Seite.

Vinylit – Qualität Made in Germany.

Die Fassadenverkleidung aus Holz und ihre Alternativen

Das ganze Haus oder nur eine Fassadenverkleidung aus Holz – der nachhaltige Werkstoff liegt im Trend. Es gibt aber Alternativen, die Sie nicht missachten sollten.

Der natürliche Charme von Holz

Eine Fassadenverkleidung aus Holz birgt natürlichen Charme und ist für viele Menschen der Inbegriff von gemütlichem und natürlichem Wohnen und Leben. Wenn Sie sich für eine Holzverkleidung außen am Haus entscheiden, gibt es allerdings einiges zu beachten.

Nicht jedes Holz eignet sich für den dauerhaften Gebrauch unter Witterungseinflüssen. Manche Arten müssen zuvor behandelt werden, andere kommen auf Grund ihrer Eigenschaften gar nicht infrage, wieder andere sind schlicht zu teuer, um sie lediglich als Fassadenschmuck zu verwenden.

vinylit Fassadendysteme
vinyPlus – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Holzoptik

Der folgende Beitrag liefert ausführliche Informationen, welche Aspekte bei einer Fassadenverkleidung aus Holz berücksichtigt werden müssen. Welche verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten gibt es? Welche Verlegearten? Wie muss das Holz beschaffen sein? Wie muss es behandelt werden, damit es über lange Zeiträume seine Schutzfunktion für die Gebäudehülle ausfüllen kann? Wir geben aber nicht nur nützliche Tipps für Ihre Holzverkleidung am Haus, sondern zeigen mit Fassadenpaneelen in Holzoptik aus Kunststoff auch Alternativen auf.

Eine Fassadenverkleidung aus Holz erlaubt viele Variationen

Holz ist ein natürlicher, nachhaltiger Werkstoff, dessen Ressourcen bei vernünftiger Nutzung und entsprechender Wiederaufforstung im Grunde unerschöpflich sind. Eine Hausfassade aus Holz ist ein beliebtes Gestaltungselement für Neu- und Anbauten sowie für Bestandsimmobilien, die saniert werden sollen.

Für das Erscheinungsbild spielt es eine wichtige Rolle, welche Holzart Sie wählen und wie die Oberflächen behandelt wurden, damit das Ergebnis auch nach Jahren noch ansehnlich ist und ausreichend Schutz für die Gebäudehülle gewährleistet. Ein Beispiel ist die vinylit Multipaneel Holzstruktur.

vinylit Fassadendysteme
vinylit Multipaneel – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Holzoptik

Wenn Sie sich für ein unbehandeltes Holz entscheiden, kommen nur wetterbeständige Arten in Frage. Geeignete Holzarten sind zum Beispiel Sibirische Lärche, Eiche und Kanadische Zeder (Western Red Cedar). Richtig montiert, sind diese Hölzer auch ohne Lacke und Lasuren nahezu wartungsfrei.

Entscheidend ist, dass die Fassadenverkleidung aus Holz nach Regenschauern oder Schneefall schnell wieder trocknen kann, damit die Feuchtigkeit keine bleibenden Schäden verursacht. Wenn dies der Fall ist, bildet das Holz nach relativ kurzer Zeit eine schützende Patina, die an der typisch silbergrauen Farbe erkennbar ist. Diese Patina zeugt nicht etwa von mangelnder Qualität des Materials, sondern ganz im Gegenteil von seiner natürlichen Lebendigkeit.

Andere Hölzer wie beispielsweise Fichte oder Kiefer müssen einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden, damit sie vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Zum Teil geschieht dies bereits beim Hersteller der Fassadenelemente. Ansonsten verwenden sie dafür am besten eine Lasur, denn ihr Schutz wirkt sich nicht nur auf die Oberfläche, sondern auf das gesamte Holz aus. Hochwertige Produkte bilden keine deckende Schicht wie ein Lack, sondern ziehen in das Holz ein, belassen die Oberfläche offenporig und die Struktur des Holzes sichtbar. Der große Vorteil: Die Diffusionsfähigkeit bleibt erhalten, und das Holz kann nach Regen gut wieder abtrocknen.

Die Veredelung einer Fassadenverkleidung aus Holz mit Lack ist ebenfalls beliebt, weil sie viel Spielraum zur farblichen Gestaltung offen lässt. Lackierte Fassaden sollten jedoch häufiger auf Risse überprüft und entsprechend gewartet werden, damit durch die schadhafte Beschichtung kein Wasser tiefer in das Holz eindringen kann und dort zur Schimmelbildung führt.

Außer massiven Hölzern hält der Markt auch modifizierte Holzprodukte bereit, die sich für eine Holzverkleidung außen eignen. Dazu zählen thermisch und chemisch behandeltes Holz – Thermally Modified Timber (TMT) und Chemicaly Modified Timber (CMT).

Regelmäßige Wartung erforderlich

Wenn Sie Ihr Haus mit Holz verkleiden wollen, müssen Sie sich auf regelmäßige Wartungsintervalle einstellen. Deren Abstände hängen einerseits von der aufgebrachten Schutzschicht, andererseits von der Intensität der Witterungseinflüsse ab. Eine dünnschichtige Lasur, die handwerklich perfekt aufgetragen wurde, muss etwa alle zwei bis vier Jahre erneuert werden. Bei einer mitteldicken Schicht können Sie mit drei bis sieben Jahren rechnen. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Witterungsschutz für Fassaden.

Industriell vorbehandelte Hölzer kommen hingegen bis zu 15 Jahre ohne eine Nachbehandlung aus. Ein weiterer Vorteil von Lasuren neben der Haltbarmachung ist, dass ein Ansetzen der natürlichen, silbergrauen Patina durch Witterung und UV- Einstrahlung verzögert wird. Das Fassadenholz sieht dadurch länger wie neu aus.

Studie: Veränderungen einer Fassadenverkleidung aus Holz über die Jahre hinweg

Zum Verhalten und zu Veränderungen einer Holzverkleidung außen gibt es eine interessante Studie des österreichischen Instituts Holzforschung Austria. In einem Langzeittest über acht Jahre hat das Institut verschiedene Systeme für beschichtete und unbeschichtete Holzfassaden konkret auf den Einfluss der Witterung geprüft.

Der Versuchsaufbau bestand aus einer 250 m2 großen Fassadenfläche, die mit unterschiedlichen Hölzern und Holzwerkstoffen sowie diversen Oberflächenbehandlungen bestückt wurde. Für den Test wurden gängige Systeme wie Stülpschalungen, Deckelschalungen, Leisten und Profilbretter verwendet. An Holzarten kamen Douglasie, Lärche und Fichte (zum Teil thermisch behandelt) in dreischichtigen, massiven Holzplatten zum Einsatz, außerdem Span- und OSB-Platten sowie Sperrholz aus Okoumé (auch als Gabun-Mahagoni bekannt).

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die natürliche Vergrauung sämtlicher Hölzer und Holzwerkstoffe geringer ausfiel, als die Tester erwartet hatten. Insgesamt wurde Holz als geeignet für Fassaden befunden, wobei zwei Kriterien von entscheidender Bedeutung sind: zum einen die Wahl des richtigen Materials, zum anderen eine fehlerfreie Konstruktion und Montage.

Eine Fassadenverkleidung aus Holz, die mit Farben und Lacken behandelt wurde, kommt hingegen nicht ohne eine Wartung aus, sprich: Sie muss alle paar Jahre nach- oder neu gestrichen werden. Lediglich bei hellen, deckenden Farbbeschichtungen erreichen die Wartungsintervalle acht Jahre und mehr.

Fassadenverkleidung aus Holz: Vollprofile oder Schindeln?

Über die angenehmen Eigenschaften von Holz – natürliches, gesundes Wohnen, Behaglichkeit, Ausstrahlung von Wärme – muss man nicht viele Worte verlieren. Es wirkt ursprünglich, naturnah und bietet eine attraktive Optik. Die gestalterischen Möglichkeiten sind sehr vielfältig und geben einer Holzverkleidung außen einen ganz individuellen Charakter. Dieser kann sowohl traditionell und rustikal, aber auch sachlich, elegant und modern ausfallen. Neben den häufiger verwendeten Profilhölzern feiern auch die traditionsreichen Schindeln ein erfreuliches Comeback bei der Hausfassade aus Holz.

Große Variantenvielfalt mit Vollholzprofilen

Besonders viele Varianten ergeben sich mit Vollholzpaneelen. Sie verfügen nicht nur über verschiedene Profilierungen, sondern können durch die Verlegeart – waagerecht, senkrecht oder diagonal – Gebäude nach Wunsch strukturieren oder auch bestimmte Gebäudeteile hervorheben. Dies verbunden mit unterschiedlichen naturbelassenen Hölzern oder farbig lackierten und lasierten Elementen schafft eine Vielfalt an Designmöglichkeiten.

vinylit Fassadensysteme
Gestaltungsmöglichkeiten im Überblick

Diese kann ansonsten nur noch mit Kunststoffprofilen für eine Fassadenverkleidung in Holzoptik erreicht werden. Andere klassische Fassadenverkleidungen wie Putz, Klinker, Faserzement oder Metall bieten dagegen nur eine deutlich schmalere Auswahl.

Vollprofile für eine Fassadenverkleidung aus Holz haben sich seit Jahrhunderten bewährt. Sie sehen gut aus und verfügen über eine lange Lebensdauer. Voraussetzung dafür ist, dass man das richtige Holz wählt und bei Bedarf eine hochwertige Oberflächenbehandlung durchführt.

Einfamilienhäuser lassen sich damit genauso ausstatten wie mehrgeschossige Bauten. Sie versehen eventuell beschädigte, alte Fassaden mit einem neuen „Gesicht“ und erfüllen gleichzeitig die Vorgaben für einen effizienten Schutz gegen Feuchtigkeit und Wärmeverlust. Dabei bieten Vollholzprofile den weiteren Vorteil, dass sie trocken zu verlegen sind. Das sorgt für eine schnelle Sanierung ohne viel Staub, Schmutz und Bauschutt.

Welche Rolle spielt die Verschalungsrichtung?

Eine Holzverkleidung außen ist ständig Regen, Schnee, Wind, Sonneneinstrahlung und Frost ausgesetzt. Deshalb ist es von höchster Wichtigkeit, für einen konstruktiven, dauerhaften Holzschutz und einen fachlich perfekten Einbau zu sorgen. Nur so werden die Fassade und das darunter liegende Mauerwerk von Schäden verschont bleiben. Einige einfache bauliche Maßnahmen können bereits einen nützlichen Effekt erzielen.

So sollte die Holzverkleidung am Haus mit Dachüberständen gegen Regengüsse von oben und von der Seite geschützt werden. Zum Erdreich hin empfiehlt sich ein Mindestabstand von 30 Zentimetern, damit kein Schmutz und kein Spritzwasser von unten die Profile angreift. Zusätzlich können die unteren Ränder der Profile bei der Fassadenverkleidung aus Holz hinterschnitten werden, so dass Wasser frei abtropfen kann und die Feuchtigkeit nicht in die Fugen kriecht.

Eine Rolle spielt aber auch die Richtung der Verschalung – sowohl für den Schutz gegen Feuchtigkeit, als auch für die optische Gesamterscheinung. Man unterschiedet dabei zwischen waagerechter, senkrechter und diagonaler Verlegung.

Eine waagerechte Verlegung empfiehlt sich, um Gebäuden ein breiteres und gewissermaßen kompakteres Aussehen zu verleihen. Dabei ist zu beachten, dass die Nuten nach unten zeigen, damit sich kein Regen- oder Tauwasser darin sammelt. Typischerweise wird eine Holzverschalung am häufigsten und schnellsten im Bereich des Gebäudesockels schadhaft. Bei waagerechter Verlegung lassen sich die betroffenen Profile recht unkompliziert austauschen.

Senkrecht verlegte Holzprofile sorgen optisch für eine Streckung von Gebäuden und lassen sie schlanker wirken. Die Montage sollte so erfolgen, dass die Nuten von der Wetterseite weg zeigen und Regen nicht direkt ausgesetzt sind. Ein weiterer Vorteil der senkrecht verschalten Fassadenverkleidung aus Holz: Wasser läuft schneller ab als bei waagerecht verlegten Profilen.

Mit einer diagonalen Fassadenverkleidung aus Holz können Sie sehr spezielle Akzente setzen und auch ansonsten tristen Außenwänden ein spannendes Aussehen verleihen. Zudem läuft Regenwasser hier ebenfalls besser ab als bei einer waagerechten Verschalung. Ein Problem ist jedoch der höhere Verschnitt, der zu mehr Holzverbrauch und somit höheren Kosten führt. Hier hilft eine ausgeklügelte Planung durch einen Fachbetrieb, um den Verschnitt von Hölzern in Standard-Abmessungen möglichst gering zu halten.

Bei der Auswahl der massiven Holzprofile haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Lieferformen. Die wichtigsten sind:

  • besäumte Profile
  • unbesäumte Profile
  • Glattkantprofile mit Nut
  • Stülpschalungsprofile für die waagerechte Verlegung mit einer Schattennut
  • einfache Profilbretter ebenfalls mit Schattennut für eine waagerechte Anbringung – gespundete Faserprofile

In der Regel haben die Hölzer eine Mindestdicke von 19 Millimetern. Die Nut kann verschieden ausfallen. Je breiter und tiefer sie ist, desto größer wird die Schattenwirkung und damit der reliefartige Charakter der Fassadenverkleidung aus Holz.

Mit einer Fassadenverkleidung aus Holz ein Massivhaus renovieren

Eine alte Bestandsimmobilie in Massivbauweise weist häufig Mängel wie einen beschädigten Außenputz, geringe Beständigkeit gegen Frost oder ein durchfeuchtetes Mauerwerk auf. Eine Wärmedämmung ist entweder gar nicht oder nur rudimentär vorhanden. Auf jeden Fall entspricht sie nicht heutigen Anforderungen, wie sie beispielsweise in der Energieeinsparverordnung des Bundes verlangt werden.

Eine fehlende Dämmung strapaziert vor allem aber Ihr Budget. Dazu müssen Sie wissen, dass rund 75 Prozent der Aufwendungen für Energie in die Heizkosten fließen. Eine Wärmedämmung auf dem neuesten Stand hilft enorm, diese Kosten zu reduzieren.

Modellrechnungen zeigen auf, wie viele Kilowattstunden Sie bei Ihrem Haus mit einer optimalen Dämmung einsparen können. Zu Grunde gelegt sind Standardbauten aus der Vergangenheit.

Folgende Einsparungen sind möglich:

  • bei einem Altbau aus den 1920er Jahren ca. 46 Kilowattstunden pro Quadratmeter Fläche und Jahr (kWh/m2a)
  • bei einem Haus aus den 1950er Jahren etwa 36 (kWh/m2a)
  • bei einem Gebäude aus den 1970er Jahren etwa 38 (kWh/m2a)

Bei der Sanierung eines Massivhauses mit einer Fassadenverkleidung aus Holz wird nach dem Prinzip der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) vorgegangen. Zunächst dübelt man die Traglattung für die Holzprofile direkt auf das Mauerwerk. In die Zwischenräume kommt das Dämmmaterial aus Mineralwolle oder natürlichen Werkstoffen.

Darüber wird eine Konterlattung gelegt, die die endgültige Fassadenhülle zwei bis drei Zentimeter von der Dämmung abrückt, sodass durch diesen Hohlraum Luft frei hindurchziehen kann. Auf diese Weise werden dauerhafte Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmelbefall verhindert. Bei einer waagerechten Verlegung der Holzprofile wird die Konterlattung senkrecht montiert, bei einer senkrechten Verlegung waagerecht.

Darstellung des Prinzips einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade

Wenn Sie Ihr Haus mit Holz verkleiden wollen, ist bei der fachlichen Ausführung besonders auf die Abschlüsse zum Dach, zu Fenstern und Türen sowie auf die Gestaltung von Hausecken zu achten, damit sich dort keine schädlichen Wassernester bilden können. Gleiches gilt übrigens, wenn Sie eine Fassadenverkleidung in Holzoptik von Vinylit wählen.

Comeback für Schindeln

Seit einiger Zeit erleben Holzschindeln für die Holzverkleidung außen ein starkes Comeback. Bekannt ist diese Art, ein Haus mit Holz zu verkleiden, in Deutschland eher aus abgelegenen Gebirgsregionen wie dem Schwarzwald oder den Alpen. Dabei werden Häuser in waldreichen Regionen auf der ganzen Welt mit Schindeln auf dem Dach oder an der Fassade vor Umwelt- und Witterungseinflüssen geschützt.

Viele junge Architekten verwenden Schindeln in den letzten Jahren für hochmoderne Bauten und folgen damit einer Jahrtausende alten Tradition. Holzschindeln sind flexibel einsetzbar, äußerst robust, passen sich an jede erdenkliche Gebäudeform an und können mit anderen Werkstoffen wie Glas und Metall spannende und reizvolle Kontraste schaffen. Selbst als Umfassung von Solarmodulen auf dem Dach geben sie eine gute Figur ab. Je nach Behandlung und Pflege hält eine Schindel-Holzverkleidung am Haus einige Jahrzehnte.

Für Schindeln und zum Teil auch für Profile bei einer Fassadenverkleidung aus Holz kommen verschiedene Hölzer aus Europa und Übersee zum Einsatz. Dazu zählen:

  • Lärche: Sie ist eine der härtesten Nadelholzarten, wächst unter anderem in den Alpen und hohen Lagen deutscher Mittelgebirge. Etwas strapazierfähiger und dauerhafter ist die sibirische Lärche.
  • Fichte: Mit ihrem weichen Holz wird sie vorzugsweise als Wandverkleidung in geschützten Bereichen unter großen Balkonen oder Vordächern genutzt (häufig bei Schwarzwaldhäusern zu sehen).
  • Weißtanne: Sie wird verwendet wie Fichte. Sie lässt sich gut bearbeiten und hat den Vorteil, auf Grund fehlender Harzkanäle nicht auszuharzen
  • Weißeiche: Wegen ihres großen Anteils an Gerbstoffen ist die Weißeiche das beständigste Spindelholz aus deutschen und europäischen Breiten. Wind und Wetter können dem harten Holz über Jahrzehnte nichts anhaben.
  • Western Red Cedar (amerikanische Rotzeder): Hierbei handelt es sich um ein leichtes und zähes Holz mit einer hohen natürlichen Widerstandsfähigkeit gegen Pilze und Fäulnis, das sich auch auf Dauer kaum verzieht.
  • Yellow Ceder (Alaska-Zeder): Die Alaska-Zeder ist ähnlich widerstandsfähig wie die amerikanische Rotzeder. Sie ist beliebt wegen ihrer hell-silbergrauen Patina. Allerdings ist sie auf Grund geringer Bestände und weiter Transportwege für Bauherren in Deutschland recht teuer.

Die Lebensdauer von Holzschindeln richtet sich vor allem nach der vorherrschenden Witterung, dem Gebäudestandort und der Verwendung am Gebäude. An Schindelfassaden kann Regenwasser leicht ablaufen, sodass das Holz nicht durchfeuchtet und von Fäule oder Pilzbefall gefährdet wird.

Auf dem Dach fließt Regen langsamer ab und dringt tiefer in die Schindeln ein. Das fördert den Besatz mit Moos und Algen und begünstigt am Ende auch Pilzwachstum. Deshalb sind für Dachschindeln die dauerhafteren und fäulnisresistenten Holzarten Western Red und Yellow Ceder, Eiche und Lärche die bevorzugte Wahl für Bauherren und Sanierer.

Die hohen Anforderungen bezüglich Wärmedämmung, Raumklima und natürlicher Bauweise werden mit Holzschindeln hervorragend abgedeckt. Durch ihre geringe Größe sind sie flexibel zu verarbeiten, sodass eine Holzverkleidung außen auch auf gebogenen, welligen oder geneigten Flächen kein Problem darstellt.

Unser Tipp: Wenn Sie sich für eine Fassadenverkleidung aus Holz interessieren, sollten Sie einen gut sortierten Fachhandel aufsuchen, um sich Muster zeigen und ausführlich beraten zu lassen. Die Experten dort können Ihnen auch umfassende Informationen zu jeder Holzart und deren Verwendung geben.

Die perfekte Alternative zu einer Fassadenverkleidung aus Holz

Wenn sie an einer Fassadenverkleidung aus Holz vor allem das natürliche Aussehen schätzen, der Werkstoff selbst für Sie aber weniger interessant ist, sollten Sie über eine Fassadenverkleidung in Holzoptik aus Kunststoff nachdenken. Wir bieten Ihnen ein großes Sortiment an verschiedenen Oberflächenstrukturen und Farben an, mit denen Sie Ihren Traum von einer Fassade leicht erfüllen können.

Die Vinylit Fassadenpaneele in Holzoptik werden aus hochwertigem PVC ohne schädliche Inhaltsstoffe hergestellt. Dabei handelt es sich um ein recyceltes und vielfach wieder recycelfähiges Material, das den modernen Ansprüchen an Nachhaltigkeit und ökologischem Nutzen vollauf gerecht wird.

Vinylit verfügt zudem über eigens entwickelte Anlagen, in denen Abfälle aus der Produktion sofort wiederverwertet und dem Herstellungsprozess zugeführt werden. Auf diese Weise konnten wir unsere Nettoabfallquote unter ein Prozent drücken und gleichermaßen Umwelt wie Ressourcen schonen.

Eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff in Holzoptik von Vinylit kann mit der Konstruktion einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade und einer technisch aktuellen Wärmedämmung den Verbrauch von Heizenergie und CO2-Emissionen um bis zu 50 Prozent senken. Angesichts stetig steigender Versorgerpreise rentieren sich die Investitionen für Fassadenpaneele in Holzoptik in nur wenigen Jahren.

Wartungsfrei über viele Jahre hinweg

Eine Kunststofffassadenverkleidung in Holzoptik benötigt gegenüber einer echten Fassadenverkleidung aus Holz keine weitere Behandlung mit Lasuren oder Lacken. Sie ist beständig gegen sämtliche Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee, Frost, Wind und UV- Strahlung und behält ihr frisches Aussehen über die gesamte Lebensdauer hinweg. Selbst Spechte auf der Suche nach einem geeigneten Nistplatz haben keine Chance, Fassadenpaneele in Holzoptik mit ihrem harten Schnabel zu durchlöchern. Wenn Sie Ihre Kunststofffassade hin und wieder mit einem Hochdruckreiniger von Staub und anderem Schmutz befreien, reicht das als Pflegemaßnahme völlig aus.

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss

Bevor Sie tiefer in die Planung einer Fassadenverkleidung mit Holz einsteigen oder sich für Fassadenpaneele in Holzoptik entscheiden, sollten Sie sich erkundigen, ob Sie für die Maßnahme eine Baugenehmigung benötigen. Viele Kommunen geben für bestimmte Wohngebiete Gestaltungsrichtlinien vor, um ein einheitliches Bild zu gewährleisten.

In einer Siedlung, in der alle Häuser eine Fassade aus rotem Klinker haben, könnte es schwer oder sogar unmöglich werden, eine Hausfassade mit Holz zu verkleiden. Sie sollten diesen Punkt nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn im ärgsten Fall können Sie zu einem Rückbau gezwungen werden, was einen Mehraufwand an Zeit und Arbeit, vor allem aber deutlich höhere Kosten nach sich zieht.

Fazit: Was eine Fassadenverkleidung mit Holz ausmacht

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der seit Jahrtausenden zum Bau von Häusern oder zur Fassadenverkleidung mit Holz genutzt wird. Holz hat einen natürlichen Charme, sorgt für Behaglichkeit und ein gesundes Wohnklima. Durch die Vielzahl an verschiedenen Holzarten und Veredelungen mit Lasuren oder Lacken sind sehr viele Variationen bei der Gestaltung möglich.

Wenn Sie sich für die Verwendung beständiger Hölzer wie Eiche, Lärche oder Western Red Cedar entscheiden, ist eine lange Lebensdauer ohne besondere Wartung gewährleistet. Andere Hölzer wie Fichte oder Weißtanne müssen entweder werksseitig vorbehandelt oder regelmäßig mit Lasuren und Lacken vor Witterungseinflüssen geschützt werden.

Eine echte Alternative zu Holzprofilen hinsichtlich eines dauerhaften Schutzes des Mauerwerks, der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und der unkomplizierten Verarbeitung sind Fassadenpaneele in Holzoptik, wie sie von Vinylit hergestellt werden. Mit 40 Jahren Erfahrung, rund 20.000 Kunden und 50.000 installierten Fassaden sind wir der richtige Partner, wenn Sie eine Fassadenverkleidung in Holzoptik wünschen, aber auf die Vorteile von Kunststoffprofilen nicht verzichten möchten.

FAQ zu Fassadenverkleidung

Wie verkleide ich eine Fassade mit Holz?

Prinzipiell können Sie eine Fassadenverkleidung aus Holz selbst an Ihrem Haus montieren. Allerdings ist die Fassadenverkleidung von großer Bedeutung für Ihr Gebäude. Sie schützt die Bausubstanz vor Schäden, die durch Wind und Wetter entstehen. Dafür sollte die Außenfassade immer in einem guten Zustand und professionell umgesetzt sein. Daher lohnt es sich, eine professionelle Firma mit der Planung und Umsetzung Ihrer Fassadenverkleidung zu beauftragen.

Mehr zur Umsetzung einer Fassadenverkleidung erfahren Sie in unserem Beitrag.

Was kostet es, ein Haus mit Holz zu verkleiden?

Je nach Holzart schwankt der Preis für eine Fassadenverkleidung aus Holz stark. Pro Quadratmeter entstehen in etwa Kosten zwischen 50 und 120 Euro. Allerdings ist der Preis immer von dem aktuellen Holzpreis abhängig. Außerdem hängt der Preis von der Ausführung der Fassade ab und von der verwendeten Wärmedämmung ab.

Eine Kunststofffassade in Holzoptik ist eine durchaus sinnvolle Alternative zur klassischen Holzfassade. Erfahren Sie in unserem Beitrag mehr dazu.

Welches Holz für Wandverkleidung außen?

Für eine Holzfassade eignet sich besonders gut das Holz von Douglasien und Lärchen, weil sie witterungsbeständiger als andere Holzarten sind.

Nichtsdestotrotz ist Holz als Material immer anfällig für Schäden und gehört nicht zu den langlebigsten Materialen für Fassadenverkleidungen. Außerdem muss es regelmäßig nachgestrichen werden und ist daher verhältnismäßig pflegeintensiv.

Eine optimale Alternative zu einer klassischen Holzfassade sind Kunststofffassaden in Holzoptik. Sie vereinen die Optik von Holz mit den Vorteilen einer Fassadenverkleidung aus Kunststoff. Diese sind besonders robust, langlebig und wartungsarm.

Warum Fassadenverkleidung?

Eine Fassadenverkleidung gestaltet das Haus optisch und kann es zu einem echten Hingucker machen. Viel wichtiger ist aber der Schutz der Bausubstanz, der eine weitere Funktion der Fassadenverkleidung ist. Die Fassade schützt das Mauerwerk vor Wind und Wetter und und sorgt so für die Instandhaltung des Hauses.

Wer macht Fassadenverkleidungen?

Fassadenverkleidungen werden von Fachfirmen produziert und in großen Teilen auch montiert. Der passende Dienstleister hängt vom Material ab, aus dem die Fassadenverkleidung gefertigt sein soll.

Was kostet eine Fassadenverkleidung?

Der Preis einer Fassadenverkleidung hängt vom Material der Fassadenverkleidung ab. Während eine Putzfassade eine günstige Art der Fassadengestaltung ist, sind Naturstein- oder Klinkerfassaden wesentlich teurer.

Welche Fassadenverkleidung ist die beste?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Fassadenverkleidungen können aus verschiedensten Materialien mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen bestehen. Diese unterscheiden sich stark in der Langlebigkeit, Optik, dem Preis, der Einfachheit der Montage und der Pflegeintensität.

Eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff hat den Vorteil, dass sie die Optiken verschiedener anderer Materialien nachahmt und dabei besonders wartungsarm und langlebig ist. Erfahren Sie bei uns mehr dazu.

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Vinylit – Qualität Made in Germany.

Mit Fassadenplatten Ihre Wunschfassade gestalten

Sie haben sich ein Haus mit einer Holzfassade gewünscht und wohnen in einer Immobilie mit verputzter Fassade? Eine verklinkerte Fassade ist Ihr Traum, aber war zum Zeitpunkt des Hausbaus für Sie nicht realisierbar? Geben Sie Ihre Träume und individuellen Vorstellungen von einer speziell gestalteten Außenfassade nicht auf. Eine Fassadenverkleidung mit Fassadenplatten kann die Optik Ihres Hauses grundlegend verändern.

Vielleicht steht zurzeit ein neuer Anstrich, eine Sanierung oder Renovierung der Hausfassade an? Es kann sich lohnen, hier eine Verkleidung der Fassade mit Fassadenelementen in Betracht ziehen, um jetzt Ihren Traum von dieser einen, bestimmten Fassadenoptik Wirklichkeit werden lassen.

Was Fassadenplatten aus Ihrer Hausfassade machen können

Fassadenelemente zur Verkleidung einer Hausfassade sind in den unterschiedlichsten Materialien verfügbar. Neben Holz und Metall hat besonders Kunststoff mit seinen vielen Vorzügen das Segment der Fassadenplatten im Außenbereich erobert. Es gibt aber nicht nur die unterschiedlichsten Materialien. Mit Kunststoff Fassadenplatten vergrößert sich Ihre Wahlmöglichkeit auf unterschiedlichste Dekore, Strukturen, Farben und Qualitäten um ein Vielfaches.

vinylit Fassadendysteme
vinyPlus – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Holzoptik

Fassadenelemente in Naturstein-, Holzoptik, oder Putz nachahmend verschaffen Ihnen unzählige Möglichkeiten, Ihre Hausfassade individuell zu gestalten. Ihren Vorstellungen sind dabei kaum Grenzen gesetzt und Sie können auch noch von weiteren Vorzügen der Fassadenplatten profitieren. Gerade mit Elementen aus Kunststoff erreichen Sie in der Regel eine effektive Dämmung, die über eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade und durch zusätzliches Dämmmaterial erreicht wird.

Auch Feuchtigkeitsschutz, Schallschutz und der Schutz vor Schimmelbildung sind typische Charakteristika von hinterlüfteten Kunststofffassaden. Warum die Holzoptik dabei Vorzüge gegenüber Fassadenelementen aus Holz haben kann, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Holzoptik oder Echtholz für Fassadenplatten?

Viele Hauseigentümer wünschen sich eine Fassade aus Holz. Die warme, behagliche Anmutung, die Nachhaltigkeit bei Verwendung heimischer Hölzer und die unverwechselbare Optik machen den Werkstoff Holz so beliebt. Oft wird dabei vergessen, dass Holz als Material für eine Fassade/eine Fassadenverkleidung ein sehr pflegeintensives Material ist.

Naturholz ist in seiner natürlichen Form gegen äußere Einflüsse wie Feuchtigkeit zunächst ungeschützt. Deshalb kommen Holzschutzmittel und Holzschutzlackierungen zum Einsatz, die gegen Feuchtigkeit und gegen Insektenbefall schützen sollen. Die Behandlung der Holzfassade muss regelmäßig wiederholt werden. Die Umweltbilanz solcher Schutzmittel ist meist nicht überzeugend.

Auch bei der Entsorgung von Holzfassaden könnte die Ökobilanz besser sein, behandeltes Holz lässt sich nicht recyceln. Fassadenplatten aus Holz sind folgerichtig nur dann langlebig, wenn sie regelmäßig gepflegt werden. Eine interessante Alternative sind deshalb Fassadenplatten in Holzoptik. Sie werden zwar aus Kunststoff gefertigt, ahmen aber die Optik und Struktur von Holz perfekt nach.

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vinyBoard Design – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Holzoptik

Fassadenplatten aus Kunststoff und Ihre Vorteile

Viele Menschen denken beim Stichwort Kunststoff zunächst weder an Umweltfreundlichkeit noch an Nachhaltigkeit. Vergessen wird dabei, dass Kunststoffe in großem Umfang recycelt werden können. Es handelt sich auch um einen weitverbreiteten Werkstoff, der im Prinzip im Überfluss vorhanden ist.

Fassadenverkleidungen aus Kunststoff für die Außenfassade sind aus guten Gründen in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Dieser Trend reißt auch nicht ab. Was spricht für Fassadenelemente aus Kunststoff?

Fassadensysteme aus Kunststoff sind wetterfest. Insekten interessieren sich nicht für die Kunststofffassade und selbst Spechte können hochwertige Fassadenelemente aus Kunststoff nicht beschädigen. Das Material ist leicht und kann in Trockenbauweise schnell und unkompliziert montiert werden.

Fassadenplatten aus Kunststoff dämmen in einem gewissen Umfang von Natur aus. Das wird durch zusätzliche Dämmstoffe noch weiter verstärkt. Kunststoff Fassadenplatten im Außenbereich sind langlebig. Qualitativ hochwertige Elemente werden aus recyceltem oder recycelbarem Kunststoff hergestellt. Auch bei einer Entsorgung können die Fassadenelemente recycelt werden. Damit sind Fassadensysteme aus Kunststoff auch nachhaltig. Die Umweltbilanz stimmt. Wie auch Sie finanziell von Umweltschutz und Nachhaltigkeit profitieren können, erfahren Sie hier.

Aufwendige Pflege- und Wartungsarbeiten sowie neue Anstriche entfallen bei den Kunststoffelementen. Im Vergleich sind Kunststofffassadensysteme eine günstige Lösung.

Ein weiterer wesentlicher Vorzug von Kunststoff Fassadenplatten: Die Vielfalt

Bei Fassadensystemen aus Kunststoff haben Sie die Wahl. Ob Fassadenplatten in Holzoptik, ob Elemente in Steinoptik oder Putzstruktur – Sie können hier Ihre ganz individuellen Vorstellungen von einer neuen Hausfassade umsetzen. Darüber hinaus lassen sich die Fassadenplatten im Außenbereich untereinander kombinieren, was besondere Akzente und Effekte beispielsweise über unterschiedliche Farbtöne, Dekore sowie Strukturen möglich macht.

vinylit Fassadensysteme
Gestaltungsmöglichkeiten im Überblick

Hochwertige Fassadenplatten aus Kunststoff bieten Ihnen somit unzählige Möglichkeiten, eine ganz individuelle Lösung für die Fassadenverkleidung zu kreieren. Optik, Qualität, Widerstandsfähigkeit und Wirkung gehen bei Fassadenelementen aus Kunststoff eine optimale Verbindung ein.

Genießen Sie beispielsweise die besondere Wirkung von Holz und nehmen dabei die Vorteile von Kunststoff bei Pflege und Wartung mit. Für Fassadensysteme von Vinylit gibt es auch Zubehörteile wie passende Dachrandprofile, Fensterlaibungen und Montagematerial, sodass das Aufbringen der Fassadenelemente und die Neugestaltung der Außenfassade besonders komfortabel sind.

vinyCom – Vinylit Leibungssystem aus Kunststoff jeweils passend zur Fassade

Wie werden Kunststoff Fassadenplatten auf die Fassade aufgebracht?

In der Regel wird zunächst eine Unterkonstruktion aus Holz oder Metall gebaut. Auf die Querlatte oder je nach Form der Elemente einer zusätzlichen senkrechten Lattung werden die Fassadenelemente montiert. Bei hochwertigen Fassadensystemen sind diese einfach zu verschrauben.

Wird das Aufbringen von Fassadenplatten mit einer zusätzlichen Dämmung verbunden, ist die vorgehängte, hinterlüftete Fassade eine gute Wahl. Das Dämmmaterial kommt zuerst auf die Unterkonstruktion. Auf eine zweite Lattung wird die Fassadenverkleidung aufgebracht. Es kann Luft zwischen den beiden Stützkonstruktionen frei zirkulieren. Deshalb ist die vorgehängte, hinterlüftete Fassade eine so überzeugende Möglichkeit, mit Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung fertigzuwerden.

Darstellung des Prinzips einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade

Da Kunststoff Fassadenplatten sehr leicht sind, eignen sie sich sehr gut für eine solche Konstruktion. Bei Sanierung oder Renovierung bekommt Ihre Hausfassade hier nicht nur ein neues Äußeres, sondern es wird auch bei der Dämmung die Energiebilanz auf den neuesten Stand gebracht.

Kunststoff Platten für die Fassade haben gleich mehrere Vorteile, die in einem Arbeitsgang realisiert werden können. Sie schützen und schmücken das Haus. Sie steigern den Wert der Immobilie und sorgen für mehr Langlebigkeit. Sie verbessern das Raumklima und das Wohlbefinden der Bewohner.

Kunststoff Fassadenplatten in besonderer Qualität von Vinylit

Fassadensysteme von Vinylit bieten ein breites Produktsortiment in diesem Bereich an. Der Name Vinylit steht für Fassadenelemente aus Kunststoff in optimaler Qualität. Recycelter oder recycelbarer Kunststoff ist ein umweltfreundliches und nachhaltiges Material.

Besonders begeistert sind Hauseigentümer von der Vielzahl der verfügbaren Dekore, Strukturen und Optiken. In den übergeordneten Produktkategorien Holzoptik, Steinoptik und Putzoptik können Sie diverse Möglichkeiten für die Gestaltung einer Fassadenverkleidung entdecken. Verschiedene Strukturen, Dekore und Farbtöne machen Ihre persönliche Vorstellung bei der Gestaltung der Fassade realisierbar.

Dabei ahmen nicht nur die Fassadenplatten in Holzoptik Holz täuschend echt nach. Auch Natursteine oder Putz lassen sich kaum vom Originalmaterial unterscheiden. Dabei profitieren Sie mit Vinylit von allen Vorteilen der Fassadenplatten aus Kunststoff. Verschiedene Modelle haben noch besondere Eigenschaften wie beispielsweise vinyTherm mit speziellen Dämmeigenschaften. Es bleibt mit Kunststoff Fassadenelementen von Vinylit kaum ein Wunsch offen, wenn es um die individuelle optische und funktionale Gestaltung Ihrer Außenfassade geht.

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vinyTherm – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Putzoptik

Exzellente Beratung und umfassendes Zubehör

Vinylit Fassadensysteme werden nicht ohne Grund als Systeme bezeichnet. Vinylit stellt neben den Fassadenelementen auch Zubehörteile wie Dachrandprofile und spezielles Montagematerial bereit. Auch Fensterlaibungen sind dabei. Sie erhalten ein professionelles, einfach zu montierendes System, das mit entsprechender handwerklicher Vorbildung auch in eigener Regie schnell und zuverlässig den Fassadenbereich umgestaltet.

Fassadenplatten für den Außenbereich von Vinylit sind deshalb eine besonders attraktive Lösung, um auch ältere, verwitterte Hausfassaden mit kleinen Schäden wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Sie müssen nicht über ein neues Haus nachdenken, wenn Ihre Fassade mit der Zeit an Schönheit verloren hat. Auch ist es nicht notwendig, hier kostenintensiv und aufwendig zu verklinkern. Sie lassen sich umfassend beraten und planen zusammen mit den Experten von Vinylit Ihre ganz persönliche Gestaltung der Hausfassade mit Fassadenplatten. Einfacher und schneller können Sie das Äußere Ihres Hauses nicht verändern. Wie sieht es dabei mit den Kosten aus?

Eine preisgünstige Lösung für Ihre Hausfassade

Kunststoff Fassadenplatten haben nicht nur viele Vorteile in punkto Funktionalität, Ästhetik und Vielfalt. Fassadenplatten wie die von Vinylit sind auch eine relativ günstige Möglichkeit, um eine Fassade neu zu gestalten. Denken Sie in diesem Kontext auch daran, dass Ihnen die Kunststoffelemente kaum Arbeit bei der Reinigung, der Wartung und der Pflege machen.

Sie können zudem die Energieeffizienz des Gebäudes steigern und die Dämmung verbessern. Alle diese Aspekte führen zu einer Kostenersparnis. Nicht einmal Kosten für Schutzlacke und regelmäßige Anstriche entstehen. Sie können außerdem bei den Fassadenplatten aus einer Vielzahl von Modellen wählen, sodass Sie auch bei der Preisgestaltung eine passende Wahl treffen können. Abstriche bei der Qualität müssen Sie mit Vinylit Fassadenplatten auch bei preisgünstigeren Alternativen unter den Vinylit Fassadensystemen nicht fürchten.

Fazit: Fassadenplatten aus Kunststoff sind eine optimale Fassadenverkleidung Ihrer Wahl

Eine Außenfassade lebt zunächst von der Optik. Verwitterungserscheinungen und Schäden beeinflussen die Bewertung und Betrachtung einer Immobilie insgesamt negativ. Wenn Sie sich hier für eine schnelle Aufwertung und neuen Glanz der Fassade interessieren, sind Fassadensysteme aus Kunststoff wie beispielsweise von Vinylit optimal.

Schnell, sauber und mit vergleichsweise geringem Montageaufwand verwirklichen Sie Ihren Traum von einer neuen Hausfassade. Eine Fassade mit Elementen von Vinylit gestaltet, wertet die Immobilie erheblich auf. Ob Fassadenplatten in Holzoptik, optisch anmutend wie Stein oder Putz in perfekter Nachahmung der Originalmaterialien, Sie wählen aus unzähligen Möglichkeiten der Gestaltung Ihre Favoriten.

Kombinationen sind ebenso möglich wie die Verbindung von Fassadenverkleidungen mit einer passenden Dämmung. Schimmel und Feuchtigkeitsschäden gehören mit Kunststoff Fassadenplatten der Vergangenheit an. Pflegeleicht, wartungsarm und langlebig – diese Attribute unterstreichen die hohe Qualität von Fassadensystemen aus Kunststoff.

Sie entscheiden sich mit Fassadensystemen von Vinylit außerdem für eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative bei der Fassadengestaltung. Können Sie noch mehr von
Fassadenelementen und Ihrer neuen Fassade erwarten? Überzeugen Sie sich selbst und planen Sie jetzt eine neue Fassade mit Fassadenplatten von Vinylit.

FAQ zu Fassadenplatten

Welche Fassadenplatte gibt es?

Fassadenplatten bestehen aus verschiedensten Materialien. Oftmals bestehen sie aus Metallen wie Edelstahl, Stahl, Kupfer und Aluminium. Es gibt aber auch Fassadenplatten aus Kunststoff. Diese sind besonders pflegeleicht und langlebig. Durch ihr geringes Eigengewicht lassen sie sich zudem verhältnismäßig einfach montieren.

Erfahren Sie jetzt mehr dazu.

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Fassade sanieren: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Fassadensanierung?

Die Fassade schützt eine Immobilie vor Hitze, Kälte, Regen und weiteren Niederschlägen sowie vor Sturm und verleiht ihr eine schöne Optik. Das fortschreitende Alter sowie Umwelt- und Wettereinflüsse reduzieren Funktionalität und Optik.

Temperaturschwankungen, Schmutzpartikel und organische Angreifer wie Moose, Pilze und Algen hinterlassen Spuren, die mit einer Fassadenreinigung nicht mehr zu beseitigen sind. Dann wird es Zeit für eine Fassadensanierung. Welche Gründe es noch gibt, eine Fassade zu sanieren, und wann der richtige Zeitpunkt ist – informieren Sie sich hier!

Was ist eine Fassadensanierung?

Die Außenfassade einer Immobilie ist die äußere Hülle der Außenwände. Neben funktionalen Eigenschaften, zum Beispiel als Schutz vor Umwelt- und Witterungseinflüssen sowie als Isolierschicht, hat die Fassadengestaltung auch eine ästhetische Wirkung. Um diese Aufgaben nachhaltig und dauerhaft erfüllen zu können, bedarf es einer regelmäßigen Kontrolle und gegebenenfalls einer Fassadensanierung.

Sie kann auf unterschiedliche Weise stattfinden und beinhaltet die Ausbesserung von Schäden, eine ästhetische Erneuerung sowie die volle Wiederherstellung der Funktionalität. Möglich ist eine Fassadensanierung mit hochwertigen Materialien und modernster Technik.

Fassaden gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien:

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vinyTherm – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Putzoptik
  • Putzfassaden: Bei Putzfassaden gibt es Unterschiede. Das gilt insbesondere für das Bindemittel, das großen Einfluss auf die Fähigkeit des Putzes hat, Feuchtigkeit diffundieren zu lassen. Insoweit muss die Beschaffenheit des Putzes zur Immobilie und zur regionalen Witterung passen. Bei Putzfassaden wird unterschieden zwischen mineralischen Putzen und organischen Putzen. Mineralische Putze bestehen aus Sand mit einem mineralischen Bindemittel, zum Beispiel Gips, Kalk oder Zement, während organisch gebundener Putz als weiteres Bindemittel Kunstharz enthält.
  • Klinkerfassaden: Verklinkerte Hausfassaden gibt es in drei verschiedenen Varianten, aus Klinker, in Riemchen und aus Backstein. Bei allen drei Arten handelt es sich um Steine aus gebranntem Lehm ohne Zusätze.
  • Fassaden aus Holz: Eine Hausfassade aus Holz lässt bei der Fassadengestaltung ausreichend Raum für Kreativität. So können Hölzer waagrecht, senkrecht, in Form von Schindeln oder flächig mit großen Platten als Außenfassade aufgebracht werden. Für die Haltbarkeit von Holzfassaden ist eine Hinterlüftung unerlässlich. In Kombination mit einer Vorhangfassade lassen sich Fassaden aus Holz mit einer modernen
    Wärmedämmung kombinieren.
  • Fassadenplatten: Fassadenplatten bieten weitere Möglichkeiten der Fassadengestaltung. Sie zeichnen sich insbesondere durch Haltbarkeit und Langlebigkeit aus. Bevorzugte Materialien für Fassadenplatten sind Faserzement, recycelte Baumaterialien, Hochdrucklaminat und vor allem Kunststoff, die es in unterschiedlichen Varianten und Farben gibt.
  • Vorhangfassaden: Vorgehängte hinterlüftete Fassaden sind gedämmte Fassaden, bei denen die Dämmung von der Außenhülle des Hauses getrennt ist. Bei dieser Art der Fassadengestaltung besteht ebenfalls Gestaltungsfreiheit. Möglich ist unter anderem eine Abdeckung mit Naturstein, mit Fassadenplatten sowie mit Trägerplatten für Holz, Putz und Kunststoff. Insoweit eignen sich Vorhangfassaden für Neu- und Altbauten, die beispielsweise feuchtigkeits- und schimmelgefährdet sind.
  • Glasfassaden: Es sind vor allem Hochhäuser, unter anderem Bürogebäude und Hotelkomplexe, deren Fassaden aus Glas gefertigt sind. Aber auch bei kleineren Immobilien ist die Glasfassade aufgrund ihrer luftigen Bauweise im Kommen.

Fassadensanierung – den richtigen Zeitpunkt finden

Eine Fassadensanierung ist eine werterhaltende Investition in Ihre Immobilie. Umso wichtiger ist es, den richtigen Zeitpunkt für eine Fassadensanierung zu finden. Bevor Sie die Fassade sanieren, sollten Sie eine Zustands- und Schadensanalyse durchführen lassen. Sie gibt Auskunft über den genauen Zustand der Fassaden und erlaubt eine gezielte Vorgehensweise. Sie können die Lebensdauer Ihrer Fassade verlängern, indem Sie auf wetterfeste Fassadenpaneele setzen.

Im Rahmen einer Zustandsanalyse werden alle Fassadenschäden genauestens dokumentiert. Sie fließen in einen Sanierungsplan ein, der über die notwendigen Sanierungsmaßnahmen sowie über die Kosten der Fassadensanierung informiert. In welchem Umfang die Sanierung einer Fassade durchgeführt werden sollte, ist abhängig von den Schäden an der Fassade.

Typische Fassadenschäden sind:

  • Stärker abgenutzte und verwitterte Fassade – Risse im Mauerwerk
  • Abgeplatzte Putzschichten
  • Feuchte Wände
  • Abbröckelnde, feuchte Wände mit Ausblühungen
  • Gerissene Fugen, verwitterter Mörtel und ausgewaschene Fugenkammern
  • Mechanische Beschädigungen sowie Ablagerungen durch Algen, Pilze und Moose

Die genannten Fassadenschäden erfordern eine Fassadensanierung, um Folgeschäden und eine massive Schädigung der Bausubstanz zu verhindern, die weitaus größere Sanierungsmaßnahmen erfordert. Eine pauschale Antwort auf die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für eine Fassadensanierung ist, gibt es nicht. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle, die von der Materialbeschaffenheit bis zum tatsächlichen Zustand der Fassade reichen. Dabei ist zwischen Schäden zu unterscheiden, die die Funktionalität der Fassade betreffen und solchen, die rein ästhetischer Natur sind.

Der richtige Zeitpunkt für eine Fassadensanierung ist infolgedessen immer dann, wenn ein ernsthafter Mangel an Ihrer Immobilie auftritt. Ernsthaft bedeutet, dass der Mangel behoben werden muss, um den Wohnkomfort zu erhalten und die ursprüngliche Qualität Ihrer Immobilie wieder herzustellen.

Ein weiterer Grund für eine Sanierung der Fassade kann das Alter Ihrer Immobilie sein. Ungefähr nach zwanzig Jahren ist eine Neugestaltung der Fassade angemessen. Manchmal findet auch ein Generationenwechsel statt. Insoweit können die Schenkung oder das Erbe einer Immobilie ein weiterer Anlass für eine Fassadensanierung sein. Gleiches gilt für die energetische Optimierung Ihrer Immobilie. Auf Bundes- und Landesebene gibt es zahlreiche Fördermittel, die Sie im Zusammenhang mit der Optimierung der Energiebilanz in Verbindung mit einer Dämmung der Fassade ausschöpfen können. Sparen Sie mit Vinylit bares Geld!

Arbeiten vor der Fassadensanierung: Sorgfältige Kontrolle

Bevor Sie sich für eine Fassadensanierung entscheiden, sollten Sie die Fassade vorab von einem Fachmann sorgfältig kontrollieren lassen. Das ist deshalb wichtig, um den Umfang der Fassadensanierung und die Kosten zu ermitteln. Manchmal reichen eine Fassadenreinigung oder ein neuer Anstrich aus.

Die Fassadenkontrolle beginnt mit einer Sichtkontrolle, bei der die Außenwände nach Löchern und Rissen abgesucht werden. Außerdem werden die Außenwände in Bezug auf Schimmel-, Algen- und Moosbefall untersucht. Die Ergebnisse der Sichtkontrolle werden sowohl schriftlich und auch mithilfe von Fotomaterial sorgfältig dokumentiert und dienen später als Arbeits- und Berechnungsgrundlage für die auszuführenden Arbeiten sowie für die Kosten der Fassadensanierung.

Wichtig ist außerdem, die Fassade Stück für Stück abzuklopfen, um beispielsweise lockeren Putz und Hohlräume ausfindig zu machen. Mithilfe eines starken Klebebandes wird getestet, ob der Putz noch tragfähig ist. Dazu wird es fest auf die Hausfassade gedrückt und sehr schnell wieder abgezogen. Bleiben Putzreste hängen, muss der Putz in Teilen oder vollständig erneuert werden. Bleiben am Klebestreifen lediglich Farbreste hängen, wird es Zeit für eine Farbgrundierung. Die Ergebnisse bei der Fassadenkontrolle entscheiden über den Umfang der Sanierungsmaßnahmen.

Fassadensanierung: Auf die Beschaffenheit der Fassade kommt es an

Eine Fassadensanierung kann einiges kosten. Je früher Sie mögliche Schäden an der Fassade beheben, umso weniger Kosten fallen an. Bei kleinen Unansehnlichkeiten kann eine Fassadenreinigung das Problem der Unansehnlichkeit lösen. Bei kleinen Rissen im Putz reicht es oftmals, den Putz auszubessern und das Haus mit einem Neuanstrich zu versehen.

Anderes gilt für größere Schäden an der Außenwand sowie für Schimmel-, Algen- oder Pilzbefall, bei denen eine Fassadensanierung angeraten ist. Je umfassender die Arbeiten an der Außenfassade sind, umso wichtiger ist ein Abgleich mit der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV). Sobald Sie mehr als zehn Prozent der Außenfassade erneuern, müssen Sie gegebenenfalls die gesamte Fassade mit einer Dämmung versehen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Fassade zu sanieren, den Fassadenanstrich, die Neuverputzung oder eine neue Verkleidung als Maßnahme der Fassadensanierung.

1. Fassade sanieren: Der Fassadenanstrich

Manchmal reicht als Sanierungsmaßnahme ein Fassadenanstrich aus. Vorbereitende Maßnahmen sind eine sorgfältige Fassadenreinigung und die Trocknung der Fassade. Die Fassade wird vorab auf mögliche Löcher und Risse überprüft. Hohlräume werden freigeklopft und ausgeglichen. Erst nach dem Putz ausbessern erfolgt der Fassadenanstrich, der mit einer Schicht Grundierung beginnt.

Die Grundierung sorgt für eine zuverlässige Haftung des Fassadenanstrichs und dafür, dass die Farbe nicht vom Putz aufgesogen wird. Nachdem die Grundierung getrocknet ist, erfolgt ein erster Anstrich in der gewählten Fassadenfarbe. Das ist der sogenannte Voranstrich. Sobald er gut durchgetrocknet ist, wird eine zweite Farbschicht aufgetragen.

Die Wahl der passenden Farbe nach dem Putz ausbessern ist abhängig von den Witterungseinflüssen und sonstigen Belastungen. Dementsprechend sollten Sie eine widerstandsfähige, wetterfeste und diffusionsoffene Farbe auswählen, wobei die Qualitätsmerkmale von der europäischen DIN EN 1062 festgelegt sind.

Danach werden diese Fassadenfarben unterschieden:

  • Silikatfarben: Silikatfarben lassen sich abwaschen und sind insoweit nicht sehr wetterfest. Sie eignen sich für mineralische Untergründe, zum Beispiel für Zement oder Kalk, und entfalten eine desinfizierende Wirkweise, wodurch die Schimmelbildung unterbunden wird.
  • Kaseinfarben: Kaseinfarben werden aus Milcheiweiß gewonnen, weshalb die Witterungsbeständigkeit mäßig ist. Doch es gibt Hersteller, die robustere Kaseinfarben anbieten, deren Verwendung sich insbesondere für mineralische Untergründe eignet.
  • Kalkfarben: Kalkfarben schwächeln in Bezug auf ihre Deckkraft und die Witterungsbeständigkeit. Dafür punkten sie in Bezug auf ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit zu regulieren. Gleiches gilt für ihre Alkalität und ihre Diffusionsoffenheit.
  • Dispersionsfarben: Dispersionsfarben sind eine Mischung aus Wasser, Kunstharz sowie Konservierungsstoffen und Lösungsmitteln. Je geringer der Anteil an Farbpigmenten ist, umso beständiger sind sie. Bei Dispersionsfarben wird zwischen Farben aus reinem Acryl, aus Silikat-Füllstoffen und Kunstharz differenziert. Dispersionsfarben aus reinem Acryl sind sehr wetterfest und plastoelastisch, sodass sie eine hohe Haltbarkeit aufweisen. Silikat-Füllstoffe zeichnen sich durch ihre feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften aus, während Dispersionsfarben mit Kunstharz wasserundurchlässig und etwas teurer sind.

2. Fassade sanieren: Neuverputzung der Außenfassade

Auch die Neuverputzung ist eine Variante der Fassadensanierung. Den Putz ausbessern ist immer dann sinnvoll, wenn sich Risse und Löcher gebildet haben und der Fassadenputz vom Untergrund bröselt. Ist das der Fall, werden Sie sich mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob es ausreicht, den alten Putz auszubessern oder die Fassade neu zu verputzen.

Ein neuer Putz lohnt sich immer dann, wenn der alte Putz seiner Funktionalität oder optischen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird. Gleichzeitig ist ein moderner Putz eine Dämmschicht, wobei die Standards gesetzlich geregelt sind. Wird die Außenfassade einer Immobilie vollständig saniert, müssen bestimmte gesetzliche Vorgaben erfüllt werden. Insoweit kann es sinnvoll sein, die Fassadensanierung mit Dämmmaßnahmen zu kombinieren.

So haben Sie die Möglichkeit, ein Wärmeverbundsystem (WDVS) anbringen zu lassen, das anschließend verputzt wird. Diese Art der Fassadendämmung ist immer dann empfehlenswert, wenn die Fassade im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme ohnehin verputzt oder verkleidet werden soll.

WDVS eignet sich insbesondere für Immobilien mit einschaligen Außenwänden oder für Wände mit einer Vormauerschale. Nicht empfehlenswert ist das Wärmedämmverbundsystem für Fassaden, die mit Ornamenten versehen sind, für Fachwerkfassaden sowie für denkmalgeschützte Fassaden.

Für die Neuverputzung der Außenfassade eignen sich insbesondere mineralischer Putz oder Kunstharz-Putz. Den Vorzug verdient mineralischer Putz, der zur Gesunderhaltung einer Immobilie beiträgt. Er wirkt feuchtigkeitsregulierend, ist diffusionsoffen und puffert Schlagregen. Die beste Wahl für die Fassadensanierung sind insbesondere hydraulische Kalkputze und Reinkalkputze, die beide zu den klassischen Putzen gehören. Nachteilig ist, dass sie anfälliger sind für den Bewuchs mit Algen, Moosen und Flechten. Kunstharz- Putz zeichnet sich dadurch aus, dass er sehr wetterbeständig ist und sehr gut haftet.

Bei der Wahl eines neuen Putzes für die Fassadensanierung sollten Sie auf die Konsistenz des Putzes achten. Grobkörniger Putz ist anfälliger für Schmutz, der aufgrund der Grobkörnigkeit sehr gut haften kann. Im Gegensatz dazu kann es bei feinem Putz eher zu Rissen kommen als bei grobkörnigem Putz.

3. Verkleidung als Maßnahme der Fassadensanierung

Auch die Verkleidung der Fassade wie beispielsweise eine Verkleidung aus Holz ist eine Variante der Fassadensanierung. Um eine Gebäudefassade zu verkleiden, stehen verschiedenste Materialien zur Verfügung.

  • Fassadenverkleidung mit Faserzement
  • Fassadenverkleidung mit Schiefer
  • Fassadenverkleidung mit Ziegeln und Klinker
  • Fassadenverkleidung mit Kalksandstein
  • Fassadenverkleidung mit Holz
  • Fassadenverkleidung mit Kunststoff
vinylit Fassadendysteme
vinylit Multipaneel – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Holzoptik

Fassadenverkleidung mit Faserzement

Die Fassadenverkleidung mit Faserzement ist eine Möglichkeit, eine Fassade zu sanieren. Dazu werden Faserzement-Fassadenplatten oder auch Faserzementplatten auf eine Holzkonstruktion montiert. Auf diese Weise entsteht eine vorgehängte hinterlüftete Fassade. Der Vorteil von Fassadenverkleidungen ist, dass Witterungsschutz und Wärmedämmung bautechnisch voneinander getrennt sind, was die Langlebigkeit fördert.

Fassadenverkleidung mit Schiefer

Eine andere Variante der Fassadenverkleidung ist die Verkleidung der Fassade mit Schiefer. Dabei handelt es sich nicht nur um ein umweltfreundliches Material, sondern im Idealfall um heimisches Material. Ein weiterer Vorteil sind die unterschiedlichen Farbschattierungen, in denen Schieferverkleidungen angeboten werden. Schiefer ist außerdem sehr robust und dadurch langlebig. Es ist eine pflegeleichte Gesteinsart, die recyclingfähig und gut händelbar ist. Die Fassadenverkleidung mit Schiefer wird meistens als vorgehängte, hinterlüftete Fassade umgesetzt.

Fassadenverkleidung mit Ziegeln und Klinker

Klinker und Vormauerziegel aus gebranntem Ton schützen die Außenfassade einer Immobilie und sind auch optisch schön anzusehen. Gleichzeitig erzielen sie eine dämmende Wirkung. Sie haben die Wahl zwischen zahlreichen Schattierungen in natürlichen Erdfarben, die von Sandtönen über Rottöne bis zu Schwarz reichen.

Fassadenverkleidung mit Kalksandstein

Eine weitere Variante der Fassadensanierung ist die Verkleidung mit natürlichen Materialien wie beispielsweise Kalksandstein. Verblendersteine aus Kalksandstein sind eine Mischung aus weißem Kalk, Quarzsand und Wasser. Das Ergebnis ist eine massiv wirkende Verblendung in einer hellen Optik, vorwiegend in Weiß, aber auch in verschiedenen Grautönen.

Fassadenverkleidung mit Holz

Fassadenverkleidungen aus Vollholzprofilen schützen vor Wetter- und Umwelteinflüssen und haben gleichzeitig eine dämmende Wirkung. Die Fassadensanierung mit Holz kann Putz ersetzen. Sie kann aber auch in Form einer Holzverkleidung gefertigt werden, wobei der Vorteil von Vollholzprofilen ihre einfache Verarbeitung ist.

Fassadenverkleidung mit Kunststoff

Im Ergebnis erhalten Sie bei einer Fassadensanierung mit Kunststoff eine vorgehängte hinterlüftete Fassade, die nicht nur die Bausubstanz schützt. Sie erzielen mit einer Kunststofffassade eine deutliche Energieeinsparung, wobei Sie außerdem von einem verbesserten Schallschutz profitieren. Das sind jedoch nicht die einzigen Vorteile, die eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff mit sich bringt.

Vorteile von Fassaden aus Kunststoff:

  • Fassadenprofile von Vinylit sind aus recyceltem oder recycelbarem Kunststoff gefertigt. Sie zeichnen sich durch einen hohen Härtegrad aus, sind wetterfest und pflegeleicht.
  • Unterschiedliche Oberflächen, verschiedenartige Verlegeformen und eine Vielzahl von
    Farben bieten Raum für eine variable Fassadengestaltung.
  • Fassaden aus Kunststoff sind langlebiger als Fassaden aus Putz und anderen herkömmlichen Materialien. Sie trotzen Umwelt- und Wettereinflüssen und sind nahezu unverwüstlich. Das Geld für eine Fassadenrenovierung oder -sanierung können Sie sich sparen.
  • Die Fassadensanierung mit einer Fassade aus Kunststoff führt im Ergebnis zu einer enormen Reduzierung des Energieverbrauchs, insbesondere von Heizenergie. Das gilt vor allem, wenn die Fassadensanierung mit einer Kunststofffassade in Verbindung mit wärmedämmenden Maßnahmen erfolgt.
  • Bei der Produktion anfallende Abfälle werden sofort recycelt und erneut dem Produktionsprozess zugeführt, sodass der Anteil von Abfällen verschwindend gering ist.
  • Insoweit leistet die Fassadensanierung mit Kunststoff in zweifacher Hinsicht einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Das gilt für den geringen Anteil von Abfällen bei der Produktion ebenso wie für den deutlich gesenkten Energieverbrauch in Kombination mit der passenden Wärmedämmung.
  • Oftmals enthalten Fassadenputze sowie Fassadenfarben Biozid, um Pilz- und Algensporen abzutöten. Aufgrund der Wasserlöslichkeit von Bioziden kann dies zu einer Belastung des Grundwassers führen. Anderes gilt für Fassaden aus Kunststoff, die frei sind von Bioziden.
  • Fassaden aus Kunststoff fungieren als Schallschutz, der störenden Außenlärm reduziert.
  • Vorgehängte hinterlüftete Fassaden aus Kunststoff bestehen aus einer Tragkonstruktion sowie einer äußeren Verblendschale. Aufgrund dieses sogenannten zweischaligen Mauerwerks tragen sie nicht nur zum Erhalt der Bausubstanz bei, sondern optimieren auch die Standsicherheit einer Immobilie.
  • Eine Kunststofffassade trägt zur Verbesserung des Raumklimas bei. Durch die Luftzirkulation reguliert die vorgehängte hinterlüftete Fassade den Feuchtigkeitsgehalt, was sich positiv auf das Wohnraumklima auswirkt.
  • Da die Kunststofffassade nicht direkt auf der Hauswand aufgebracht wird, sondern von der Dämmung durch einen Zwischenraum getrennt ist, wird Schimmelbildung verhindert. Schimmel sowie Algen und Pilze sind eine der Hauptprobleme für Fassaden, die durch die fortwährende Luftzirkulation verhindert werden.

Das sind einige der Vorteile, die Fassaden aus Kunststoff gegenüber einer herkömmlichen Fassadengestaltung haben. Es lohnt sich, bei der Fassadensanierung auf Kunststofffassaden zu setzen. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Auflistung der Vorteile einer Kunststofffassade.

Fassadensanierung: Kosten senken durch Fördermittel

Eine Fassadensanierung ist mit Kosten verbunden. Sicher werden Sie nach Möglichkeiten suchen, um diese Kosten zu senken. Nicht nur der Bund, sondern auch Länder und Gemeinden unterstützen mit Fördermitteln, attraktiven Darlehen und Zuschüssen die Eigentümer von Immobilien, die eine energetische Sanierung oder Modernisierung realisieren möchten.

Die meisten Förderprogramme sind beim BAFA oder bei der KfW beheimatet. Doch seit 2021 sind die Angebote in einem Programm zusammengeführt worden oder sollen schrittweise zusammengeführt werden. Diese schrittweise Umstellung auf eine einheitliche Bundesförderung gilt seit Januar 2021, wobei einige Änderungen erst im Juli 2021 in Kraft treten werden.

Das bedeutet für Sie, dass die Bundesförderung für effiziente Gebäude einheitlich unter dem Begriff BEG-Förderung zusammengefasst ist. Sie benötigen in Zukunft nur noch einen Antrag, um die wichtigsten Darlehen und Zuschüsse zu bekommen. Dadurch fallen umgekehrt beliebte Förderprogramme weg. Die meisten KfW-Programme sind bis zum 30. Juni 2021 verfügbar, bevor sie in die BEG- Förderung überführt werden.

Bereits 2020 wurde die steuerliche Förderung von Sanierungsvorhaben verbessert. So gibt es beispielsweise einen Steuerbonus in Höhe von 20 Prozent und maximal 40.000 Euro, der sich über einen Zeitraum von drei Jahren verteilt. Voraussetzung für den Steuerbonus für die Sanierung ist, dass es sich um eine Immobilie handelt, die mindestens zehn Jahre alt ist und von Ihnen selbst genutzt wird.

Wichtig ist außerdem, dass Sie sich über die Förderprogramme Ihrer jeweiligen Kommune beziehungsweise im jeweiligen Bundesland informieren. Der Antrag muss jedoch gestellt werden, bevor Sie mit der Fassadensanierung beginnen. Sie ist auch weiterhin förderwürdig, da sie geeignet ist, die Verbrauchswerte zu senken.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es keinen allgemeingültigen Zeitpunkt gibt, um die Fassade zu sanieren. Der Zeitpunkt ist abhängig vom Zustand der Außenfassade und den bisher verwendeten Materialien. Sind Schäden vorhanden, die die Funktionalität der Fassade als Schutzhülle Ihrer Immobilie gefährdet, sind Sanierungsmaßnahmen unerlässlich.

Weisen die für eine Fassadensanierung verwendeten herkömmlichen Materialien durch Umwelt- und Witterungseinflüsse nach einigen Jahren erneut Schäden auf, muss erneut eine Sanierung durchgeführt werden. Das können Sie mit einer Kunststofffassade vermeiden, zum Beispiel mit einer vorgehängten hinterlüfteten Kunststofffassade von Vinylit.

FAQ zu Fassade sanieren

Was kostet Fassade sanieren?

Die Kosten für eine Fassadensanierung lassen sich nicht pauschal angeben.

Sie hängen sehr stark, von der Größe des Gebäudes, dem Material der Fassadenverkleidung und dem Zustand der Fassade ab.

Fassadensanierung wann?

Eine Fassade sollte regelmäßig auf bestehende Mängel überprüft werden. Das können beispielsweise Risse im Außenputz sein. Wenn Sie verschiedene Mängel an Ihrer Fassade feststellen, sollten Sie eine Firma beauftragen, damit diese Mängel fachgerecht überprüft und wenn nötig ausgebessert werden können.

Je nach Anzahl und Stärke der Mängel können diese nicht mehr behoben werden, sondern die komplette Fassade muss erneuert werden.

Wer macht Fassadensanierungen?

Eine Fassadensanierung sollten Sie bei einer professionellen Firma beauftragen. Je nach Art der Fassadenverkleidung unterscheiden sich die zu kontaktierenden Dienstleister.

Wichtig ist allerdings in jedem Fall eine fachgerechte Sanierung der Mängel. Die Fassade schützt die Bausubstanz Ihres Hauses und sollte daher immer in einem guten Zustand sein, um einen optimalen Schutz zu gewährleisten.

Wie viel kostet eine Fassadensanierung?

Die Kosten für eine Fassadensanierung unterscheiden sich je nach Material der Fassadenverkleidung und je nach Zustand der Fassade. Die Kosten für einen neuen Deckputz/Oberputz belaufen sich beispielsweise durchschnittlich auf rund 25 bis 30 Euro pro m². Ist die alte Putzschicht so beschädigt, dass sie zuvor entfernt werden muss, steigen die Ausgaben auf etwa 50 bis 80 Euro pro m².

Wie lange dauert eine Fassadensanierung?

Eine Fassadensanierung kann durchaus zwei, drei oder sogar vier Wochen in Anspruch nehmen.

Was ist eine Fassadensanierung?

Unter einer Sanierung versteht man baulich-technische Wiederherstellung oder Modernisierung einer oder mehrerer Etagen.

Was kostet eine Fassadensanierung?

Eine Fassadensanierung wird immer pauschal rechnet. Die Kosten der Fassadensanierung für einen neuen Deckputz/Oberputz belaufen sich auf rund 25 bis 30 Euro pro m². Ist die alte Beschichtung vorher abzuschlagen, steigen die Ausgaben auf etwa 50 bis 80 Euro pro m².

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Vinylit – Qualität Made in Germany.

Vergessen Sie den Fassadenanstrich – Kunststoff statt Putz, Klinker & Co.

Ob Sie eine Gebäudehülle für einen Neubau, einen Umbau oder für die umfassende Sanierung einer Bestandsimmobilie planen – Sie werden nach der Fertigstellung nie wieder über einen Fassadenanstrich nachdenken müssen. Mit dem vielfältigen Portfolio an Fassadenverkleidungen aus Kunststoff erhalten Sie eine nachhaltige Lösung, wie sie kein anderes Material bietet.

Für Fassadenverkleidungen werden je nach Architekturstil oder auch nach Vorschriften in den Bauordnungen von Kommunen und Gemeinden zahlreiche verschiedene Materialien eingesetzt. Zu den Klassikern gehören Putz, Klinker, Schiefer und Holz. Modernere Materialien sind Stahl oder auch Aluminium und Kunststoff.

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vinylit Multipaneel Design – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Holzoptik

Die ideale Lösung für nachträgliche Wärmedämmung

Gerade in der heutigen Zeit, in der einer energetisch hochwertigen Fassadendämmung eine große Bedeutung zukommt, erweisen sich Profile aus Kunststoff als ideale Lösung. Denn sie lassen sich hervorragend in die Konstruktion einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade integrieren.

Diese bietet nicht nur den nachhaltigsten Schutz gegen Witterungseinflüsse, feuchtes Mauerwerk und dadurch hervorgerufenen Schimmelbefall. Sie lässt sich zudem sehr einfach verlegen – auch von gewieften Heimwerkern – und mit modernen Werkstoffen besonders gut gegen Wärmeverluste dämmen. Bei einem eventuell notwendigen Rückbau können sämtliche Materialien ohne Probleme wieder getrennt und anschließend recycelt oder umweltfreundlich entsorgt werden.

Sie leisten deshalb einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und gegen den drohenden Klimawandel, der nur durch konsequente Energiesparmaßnahmen und eine massive Senkung von CO2-Emissionen verhindert werden kann.

Fassade streichen mit Außenfarbe entfällt

Fassadenverkleidungen aus Kunststoff schützen aber nicht nur die Gebäudehülle. Sie dienen auch als gestalterisches Element und tragen damit ganz erheblich zum gesamten Erscheinungsbild eines Hauses bei. Die Fassade repräsentiert ein Gebäude und definiert häufig auch seinen funktionalen Charakter, hat also ästhetische Ansprüche zu erfüllen.

Die Herstellung aus Kunststoff ermöglicht es, mit diesem Material auch andere typische Fassadenverkleidungen mit relativ geringem Aufwand naturgetreu nachzuahmen. Wir produzieren mit unseren Profilen Strukturen, die die Optik von Putz, Naturstein oder Holz perfekt nachahmen. Zudem haben Sie die Wahl zwischen zahlreichen Farben, um Ihre Immobilie nahtlos in jede Umgebung zu integrieren. Ob klassische oder moderne Fassadenfarben, bei Fassadenverkleidungen aus Kunststoff werden Sie fündig.

Ein weiterer, entscheidender Vorteil: Im Gegensatz zu verputzten oder holzverkleideten Häusern ersparen Sie sich den nach einigen Jahren notwendigen Fassadenanstrich, um Ihrem Haus ein frisches Aussehen (bei Putz) zu geben oder die Schutzwirkung (bei Holz) zu erneuern.

Unübertroffen vielfältiges Produktspektrum

Als einer der führenden Hersteller von Fassadensystemen aus Kunststoff bietet Ihnen Vinylit ein unübertroffenes Produktspektrum. Die Vielfalt unserer Dekore in Putz-, Naturstein- und Holzoptik zählt genauso dazu wie ein vollständiges Sortiment an Fenster- und Türleibungen sowie Befestigungsmitteln. Kurz gesagt: Wir liefern jedes einzelne Element, das Sie für die Gestaltung Ihres Hauses mit einer Kunststofffassade benötigen.

Vinylit hat sich vollständig für diesen Werkstoff entschieden und mittlerweile mehr als 40 Jahre Erfahrung und Know-how in der Produktion und der unterschiedlichen Gestaltung gesammelt. Unser Unternehmen kann sich dabei auf rund 20.000 zufriedene Kunden und 50.000 verbaute Fassaden in ganz Europa berufen.

Unser Unternehmen verwendet für die Produktion ausschließlich recycelten oder recycelbaren Kunststoff. Kunststoff ist im Überfluss vorhanden und dabei umweltfreundlich, pflegeleicht und wetterfest. Selbst Spechte können ihm nichts anhaben und müssen sich für ihren Nestbau leider andere Plätze suchen. Zudem müssen Sie nie wieder Ihre Fassade streichen und können sich sowohl die Arbeit als auch die Kosten für einen Neuanstrich sparen.

Hier eine Übersicht unserer Produkte mit ihren unterschiedlichen Optiken und Eigenschaften. Detailbeschreibungen dazu finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten:

Ganz gleich, für welches System Sie sich entscheiden – Sie erhalten eine hochwertige Gebäudehülle, deren Außenfarbe über sehr lange Zeit attraktiv bleibt und die Witterungseinflüssen zuverlässig standhält.

vinylit Fassadendysteme
vinyStone – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Natursteinoptik

Sparen Sie sich die Kosten für das Streichen der Fassade

All unsere Produkte sind höchst pflegeleicht. Da die Fassadenfarbe der Kunststoffprofile bis ins hohe Alter lichtbeständig ist und nichts an Strahlkraft verliert, benötigen die Elemente auch keinen nachträglichen Fassadenanstrich. Dadurch ersparen Sie sich die Beauftragung eines Handwerksbetriebes sowie die damit verbundenen Kosten für einen Fassadenanstrich. Diese können sich je nach Größe des Hauses auf mehrere Tausend Euro summieren, wenn Sie die Einzelposten für Grundierung und Fassadenfarbe, für die Gerüstmiete und den Arbeitslohn etc. zusammenrechnen.

Bedenken Sie auch, dass Sie bei einer Putzverkleidung etwa alle fünf bis maximal zehn Jahre die Fassade streichen lassen müssen, während wir für unsere Produkte je nach System eine Garantie von bis zu 30 Jahren gewährleisten. Investieren Sie das gesparte Geld lieber in andere Dinge, die Ihnen Spaß machen und Befriedigung verschaffen, oder in einen ausgedehnten Jahresurlaub. Sie müssen deshalb auch nicht auf moderne Fassadenfarben verzichten, denn unser Portfolio an Verkleidungen umfasst eine große Auswahl attraktiver Hausfarben.

Fazit: Fassade streichen wird überflüssig

Fassadensysteme aus Kunststoff von Vinylit sind von Fachbetrieben, aber auch von erfahrenen Hobbyhandwerkern einfach zu verlegen. Zudem können sie gut in die Konstruktion einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade integriert werden, was den Einbau einer energetisch hochwertigen Wärmedämmung erleichtert.

Durch die Produktvielfalt, die aus unserer langen Erfahrung in der Herstellung resultiert, bieten wir für jeden Geschmack und jeden Architekturstil zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Auf Grund der Lichtbeständigkeit bleibt die Fassadenfarbe sehr lange frisch wie am ersten Tag. Bei Gebäuden, deren Außenhülle mit unseren Profilen geschützt ist, können Sie darauf verzichten, nachträglich die Fassade zu streichen.

Wir hoffen, dass Ihnen unser Beitrag eine Entscheidungshilfe ist und Ihnen die zahlreichen Vorteile einer Fassadenverkleidung aus Kunststoff aufzeigt. Mit unseren Profilen aus recyceltem und recycelbarem Kunststoff, der langlebig, umweltfreundlich und pflegeleicht ist, treffen Sie eine hervorragende Wahl. Bei der gebotenen Palette an Farben, Strukturen und Profilformen dürfte es Ihnen überdies nicht schwer fallen, Ihr Gebäude mit einer optisch attraktiven und ästhetisch ansprechenden Außenhülle zu versehen.

Weitere Informationen und Beschreibungen, die das Thema vertiefen – darunter unseren Produktkatalog, Datenblätter, Montage- und Pflegeanleitungen zum Download – finden Sie auf unserer Webseite. Beachten Sie bitte auch die anderen Artikel in unserem Blog. Hier finden Sie immer wieder ausführliche Ratgeber und viel Wissenswertes rund um die Fassade.

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Vinylit – Qualität Made in Germany.

Was sind vorgehängte hinterlüftete Fassaden?

Witterungseinflüsse, Stickoxide, Luftverschmutzung, Staubpartikel, Schwermetalle und der Bewuchs mit Algen, Moos, Flechten und Pilzen erfordern es, eine Hausfassade regelmäßig zu reinigen. Um die Ursachen einer verunreinigten Fassade zu entfernen, bedarf es einer effektiven Fassadenreinigung, die im Idealfall von einer Fachfirma ausgeführt wird. Welche Fassadenarten es gibt, wie diese gereinigt werden und wie hoch die Kosten dafür sind – das erfahren Sie hier.

Wann sich eine Fassadenreinigung lohnt

In den meisten Fällen ist der Grund für das Reinigen der Hausfassade eine Verschmutzung der Hauswand durch Algen- oder Pilzbefall sowie durch Moose oder Flechten. Diese Mikroorganismen verschandeln nicht nur die Hauswand, sie schädigen über einen längeren Zeitraum auch die Bausubstanz. Der Grund ist, dass an der Wand wachsende Moose, Flechten oder Algen Wasser speichern, was oftmals der Auslöser für Pilzbefall ist. Insgesamt wirken sich Mikroorganismen wertmindernd auf Ihre Immobilie aus.

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Kunststofffassaden können Sie ganz einfach mit einem Hochdruckreiniger sauber halten

1. Ausbesserungsarbeiten versus Hausfassade reinigen

Bevor eine Hausfassade gereinigt wird, wird geprüft, ob sie undichte Stellen, Risse oder grobe Beschädigungen aufweist, die vorab ausgebessert werden müssen. Es ist wichtig, den richtigen Zeitpunkt für eine Fassadensanierung zu erkennen. Empfehlenswert sind Ausbesserungs- und Sanierungsarbeiten immer dann, wenn beispielsweise der Putz oder die Farbe bröckeln oder andere Beschädigungen vorliegen. Diese Schwachstellen sollten vorab beseitigt werden, da ansonsten beim Reinigen der Hausfassade Wasser in die Bausubstanz eindringen und diese schädigen kann.

2. Der Zweck einer Fassadenreinigung

Eine Hausfassade sollten Sie immer dann reinigen lassen, wenn sie Verschmutzungen aufweist oder insbesondere an der Wetterseite mit Algen, Pilzen, Flechten oder Moos überzogen ist. Daraus resultieren mehrere Vorteile:

  • Die Hausfassade zu reinigen verschönert nicht nur die Optik Ihrer Immobilie, sie dient auch dem Werterhalt.
  • Sie steigert die Energieeffizienz. Eine bewachsene Hausfassade reduziert diese deutlich, denn feuchte Wände greifen die Bausubstanz an und kühlen das Hausinnere, was die Heizkosten in die Höhe treiben kann. Umgekehrt wird die Energieeffizienz einer Immobilie durch die regelmäßige Reinigung der Fassade erhöht.
  • Die regelmäßige Kontrolle der Hausfassade in Bezug auf mögliche Schäden einschließlich einer Reinigung stellen sicher, dass die Fassade Ihrer Immobilie dauerhaft einen optimalen Zustand aufweist und teure Folgeschäden vermieden werden.

Natursteinfassade reinigen

vinylit Fassadendysteme
vinyStone – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Natursteinoptik


Ein sehr gepflegtes äußeres Erscheinungsbild haben Natursteinfassaden. Es sind
historische Gebäude, denkmalgeschützte und private Immobilien, bei denen Natursteinfassaden zu finden sind. Diese werden in säureempfindliche Natursteine und säurebeständige Varianten unterschieden:

  • Zu den säureempfindlichen Natursteinen gehören unter anderem Marmor, Jura, Dolomit, Travertin und kalkhaltige Natursteine.
  • Säurebeständig sind beispielsweise Ziegel, Granit, Schiefer und Klinker.

Bei Natursteinfassaden sind regelmäßige Reinigungsarbeiten unverzichtbar. Dabei werden modernste Verfahren und Techniken verwendet, damit die Ästhetik der Immobilie optimal zur Geltung kommt. Die Reinigung von Natursteinfassaden dient hauptsächlich dem Erhalt der Bausubstanz und dem Werterhalt der Immobilie. Dementsprechend werden schonende und umweltfreundliche Reinigungsmethoden für die Fassadenreinigung von Natursteinen eingesetzt.

  • Insbesondere bei Sandstein ist eine Reinigung mit Druckstrahlverfahren und Hochdruckreinigern nicht möglich, um die Natursteine nicht zu beschädigen. Stattdessen gibt es spezielle Strahlverfahren, mit denen Natursteinfassaden schonend gereinigt werden.
  • Natursteinfassaden können mit Dampf oder Heißwasser bei geringem Druck gereinigt werden.
  • Um die Substanz nicht zu schädigen, werden bei stärkeren Verschmutzungen umweltfreundliche Reinigungszusätze verwendet. Das gilt insbesondere für säureempfindliche Materialien, bei denen ausschließlich ein neutraler oder alkalischer Reiniger verwendet werden darf. Bei offenporigen Werkstoffen wird auf die Zugabe von Reinigern verzichtet, um ein Eindringen in die Bausubstanz zu vermeiden.
  • Bei starken Verschmutzungen, zum Beispiel Graffiti, kann sehr gut mit Trockeneis gearbeitet werden, das eine schnelle und schonende Reinigung gewährleistet.

Eine Holzfassade reinigen

vinylit Fassadendysteme
vinyPlus Rundprofil – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Holzoptik

Holzfassaden sind beliebt, doch zeigen sie nach einiger Zeit Verwitterungserscheinungen, insbesondere wenn es sich um unbehandeltes Holz handelt.

1. Gründe für das Reinigen einer Holzfassade

Gründe für das Reinigen der Holzfassade sind unterschiedliche Witterungsbedingungen und Temperaturschwankungen, die von Wärmeeinstrahlung über Niederschläge in Form von Regen oder Schnee bis zu Hitzeeinwirkung und Minusgraden reichen. Infolge der UV- Strahlung kommt es im Holz zum Abbau von Lignin, was zu einem Ergrauen der Holzfassade führt.

Lignin beziehungsweise Lignocellulose ist ein Bestandteil des Holzes, der Pflanzen ihre Form und Stabilität verleiht und die Verholzung bedingt, die auch Lignifizierung genannt wird und Schutz vor Schädlingen und Wind bietet.

2. Methoden für die Holzfassadenreinigung

Es gibt mehrere Methoden, eine Holzfassade zu reinigen. Welche geeignet sind und welche nicht, erfahren Sie hier:

  • Eine Hochdruckreinigung mit heißem Wasser ist geeignet, um die ursprüngliche Homogenität der Massivholzfassade weitgehend wieder herzustellen.
  • Wichtig ist, auf die Zugabe von Reinigungsmitteln und insbesondere von chemischen Mitteln aus Gründen des Umwelt- und Naturschutzes zu verzichten.
  • Chemische Reinigungsmittel können außerdem das Holz nachhaltig schädigen.
  • Bei einer professionellen Reinigung von Holzfassaden werden gleichzeitig Sporen, mögliche Schimmelpilze und Staubpollen von der Holzoberfläche entfernt.
  • Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sind ein Wasserdruck zwischen 30 und 120 bar sowie eine Wassertemperatur von 80 Grad empfehlenswert.
  • Je weicher die Beschaffenheit des Holzes ist, umso niedriger sollte der Wasserdruck sein. Laubhölzer wie Buche und Eiche vertragen aufgrund ihrer Härte einen höheren Wasserdruck, während es sich bei Nadelhölzern, zum Beispiel Lärche und Fichte, um weiche Hölzer handelt, bei denen der Druck 50 bar nicht übersteigen sollte.
  • Verzichtet werden sollte auf rotierende Düsen, die die Holzoberfläche dauerhaft schädigen können.

Inwieweit das natürliche Ergrauen und die Verschmutzung der Holzfassade mit einem Hochdruckreiniger beseitigt werden können, hängt von der Intensität der Verschmutzung ab. Wichtig ist, dass die Holzfassade dicht ist, sodass hinter der Fassade liegende Bauteile beim Holzfassade reinigen nicht beschädigt werden.

Klinkerfassade reinigen

Ziegel, Backstein und Klinker werden aus Lehm beziehungsweise Tonmineralen und zerkleinertem Ton gefertigt. Ausgangsmaterial ist eine pulverisierte Masse, die mit Wasser und Zuschlagstoffen versetzt, getrocknet und gebrannt wird. Ein möglicher Zuschlagstoff ist beispielsweise Sand. Damit aus dieser Mischung haltbare Steine werden, wird diese geformt und in speziellen Öfen gebrannt.

1. Was ist Klinker?

Unterschiede zwischen Ziegelsteinen, Backsteinen und Klinker bestehen in der Herstellung und in Bezug auf ihre Zusammensetzung. So besteht Klinker aus einer Mischung von aluminiumsilikat- und feldspatreichem Ton und Lehm. Weitere Unterschiede sind die Brenntemperatur sowie die Brenndauer im Ofen. Dementsprechend entsteht besonders harter Klinker oder Keramikklinker, während Ziegel aufgrund des geringeren Tonanteils deutlich poröser ist. Klinkersteine werden bei sehr hohen Temperaturen ab 1.200 Grad Celsius gebrannt, sodass ihre charakteristischen Merkmale Härte und Haltbarkeit sind.

Aufgrund ihrer angeschmolzenen Oberfläche nehmen Klinkersteine fast kein Wasser mehr auf. Klinkersteine sind nicht nur pflegeleicht, sie zeichnen sich auch durch eine lange Haltbarkeit aus. Selbst nach hundert Jahren behalten sie ihre ursprüngliche Farbe. Klinkerfassaden eignen sich nicht nur für die Gestaltung von Fassaden, sondern auch als Vormauerwerk für die Fassadendämmung.

2. Eine Klinkerfassade reinigen

Dementsprechend unkompliziert lässt sich eine Klinkerfassade reinigen.

  • Abhängig vom Grad der Verschmutzung kann leichter Schmutz mit Wasser entfernt werden.
  • Bei stärkeren Verschmutzungen werden weiche Bürsten und Reinigungsmittel auf biologischer Basis verwendet, die ausschließlich pflanzliche Inhaltsstoffe enthalten.
  • Eine Klinkerfassade reinigen ist auch mit einem speziellen Stein- und Fassadenreiniger möglich, der rasche Erfolge verspricht, insbesondere bei Rußablagerungen, Staub und Fett.
  • Für die Beseitigung von Moos und Algen eignen sich mechanische Werkzeuge oder auch biologisch abbaubare Algizide, die ganz ohne Chemie auskommen.
  • Reichen die bisherigen Methoden nicht aus, um Verschmutzungen zu lösen, kommt für die Reinigung einer Klinkerfassade das Trockeneisverfahren zum Einsatz. Dabei prallen Strahlen aus festem Kohlendioxid bei hohem Druck auf die Fassade, sodass sich der Schmutz löst. Das gilt für hartnäckige Beläge ebenso wie für Graffiti.

Nicht verwendet werden dürfen saure Putzmittel, die die Schutzschicht der Klinkersteine beschädigen und zu einer irreparablen Verfärbung führen könnten. Gleiches gilt für das Sandstrahlverfahren, dessen aggressive Strahlen die Bausubstanz und die Fugen angreifen können.

Putzfassade reinigen

vinylit Fassadensysteme
vinyTherm – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Putzoptik

Im Laufe der Jahre können Hausfassaden verschmutzen. Das gilt für Schmutzpartikel ebenso wie für Algen, Moose, Flechten und Pilze. Am häufigsten verwendet werden Putzfassaden. Zu unterscheiden sind herkömmliche Putzfassaden, die direkt auf dem Mauerwerk aufgebracht werden sowie Putzfassaden auf einem Wärmedämmverbundsystem. Putzfassaden unterscheiden sich außerdem in Bezug auf die verwendeten Materialien und Anstriche.

1. Putzfassade reinigen – vorbereitende Maßnahmen

Eine wichtige Voraussetzung für das Reinigen der Hausfassade ist, dass vorab der Allgemeinzustand der Fassade überprüft wird. Dazu wird sie mit einem kleinen Hammer abgeklopft. Auf diese Weise werden die Haltbarkeit und der Zustand der Hausfassade überprüft. Lösen sich Putzteile, muss die Fassade zunächst mit einem sogenannten Reparaturputz ausgebessert werden. Maßgeblich ist auch der Aufbau des Putzes. Handelt es sich um einen stark kreidenden Untergrund, kann es passieren, dass der Anstrich beim Putzfassade reinigen in großen Teilen von der Wand gewaschen wird.

Zu beachten ist auch die Saugfähigkeit der Putzfassade. Nimmt sie viel Wasser auf, sollte sie vor der eigentlichen Fassadenreinigung entsprechend gewässert werden. In manchen Städten und Kommunen ist es untersagt, größere Mengen Wasser in die öffentliche Kanalisation zu leiten. Deshalb ist es wichtig, entsprechende Informationen und gegebenenfalls eine Erlaubnis einzuholen.

2. Putzfassade reinigen mit dem Hochdruckreiniger

Regelmäßig kommt für die Reinigung einer Putzfassade ein Hochdruckstrahler zum Einsatz, wobei vorzugsweise heißes Wasser verwendet wird.

Weitere Tipps für das Reinigen der Putzfassade sind:

  • Eine relativ weiche Bürste und kreisende Bewegungen helfen, stärkere Verschmutzungen zu entfernen. Das funktioniert nur, wenn der Anstrich nicht kreidet.
  • Umweltfreundliche Reinigungsmittel sollten nur dann zum Einsatz kommen, wenn Algen, Moose, Flechten und Pilze von der Hausfassade entfernt werden müssen, für die ein Hochdruckreiniger nicht ausreicht.
  • Die Außentemperaturen sollten nicht unter fünf Grad Celsius liegen, und auch bei direkter Sonneneinstrahlung und sehr heißen Temperaturen sollte auf die Fassadenreinigung verzichtet werden, um ein optimales Ergebnis nicht zu gefährden.
  • Bei der Reinigung von Putzfassaden empfiehlt sich oftmals eine Kombination aus Heißwasserhochdruck und Dampf, wodurch die reinigende Wirkung intensiviert wird.
  • Um den Putz zu schonen, haben sich Flachstrahldüsen bewährt, bei denen kein punktueller Druck ausgeübt wird.

Bei der Reinigung einer Hausfassade wird grundsätzlich oben begonnen und nach unten gereinigt. Aufgrund dieser Vorgehensweise werden sogenannte Läufer vermieden. Das sind Schmutzwassertropfen, die eine bereits gereinigte Fläche verunreinigen. Die nachfolgende Trocknungszeit ist kurz, sodass direkt im Anschluss Folgearbeiten erledigt werden können.

Kunststofffassaden reinigen – wenig aufwändig und umweltfreundlich

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vinylit Multipaneel – Vinylit Fassadensystem aus Kunststoff in Holzoptik

Den effektivsten Schutz vor Witterung, Algen, Moosen, Pilzen und Schimmelbildung bieten vorgehängte hinterlüftete Fassaden aus Kunststoff.

1. Die Vorzüge von Kunststofffassaden

Fassadenverkleidungen aus Kunststoff werden nicht direkt auf die Außenmauer aufgesetzt. Stattdessen werden sie als Unterkonstruktion auf eine Lattung montiert. Der Vorteil ist, dass durch den Zwischenraum kontinuierlich Luft zirkuliert, wodurch die Feuchtigkeit abgeführt wird. Auf diese Weise kann bereits feuchtes Mauerwerk trockengelegt werden.

Fassadenverkleidungen aus Kunststoff bieten zahlreiche Vorteile:

  • Trockene Mauern
  • Reduzierung von Außenlärm
  • Dämmende Wirkung
  • Kein Neuanstrich erforderlich
  • Keine Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
  • Lange Haltbarkeit und hohe Wirtschaftlichkeit
  • Schnelle Montage in Trockenbauweise mit geringem Lärm und Schmutzaufkommen – Schneller und unkomplizierter Rückbau möglich
  • Umweltfreundliche Entsorgung

2. Kunststofffassade reinigen

Unsere Kunststofffassaden sind pflegeleicht und hitzebeständig. Dementsprechend einfach ist es, eine Kunststofffassade zu reinigen. Das bedeutet, dass sie ihre Farbe dank der UV-Schutzbeschichtung über Jahre behält und nicht nachgestrichen werden muss. Im Normalfall halten Kunststofffassaden Temperaturen von plus 60 bis minus 20 Grad Celsius aus.

Die Reinigung einer Kunststofffassade ist mit wenig Aufwand verbunden und dementsprechend kostengünstiger. Es ist ausreichend, eine Kunststofffassade regelmäßig mit Heißwasser und Dampf zu reinigen. Bei härteren Verschmutzungen kommen Bürsten zum Einsatz sowie umweltfreundliche Reinigungsmittel.

Mit der passenden Fassadenreinigung Schäden vermeiden und optimale Ergebnisse erzielen

Abhängig von der jeweiligen Bausubstanz gibt es unterschiedliche Methoden für die Fassadenreinigung:

  • Fassadenreinigung mit Heißwasser und Dampf
  • Fassadenreinigung mit Trockeneis
  • Fassadenreinigung mit dem Niederdruck-Partikelstrahlverfahren

1. Fassadenreinigung mit dem Heißwasser-Hochdruckreiniger

Die Fassadenreinigung mit Heißwasser und Dampf zeichnet sich aufgrund der Sprühwirkung durch einen geringen Wasserverbrauch aus. Unterstützt wird diese effektive Reinigungsleistung durch den Druck des Hochdruckreinigers, der an die Beschaffenheit des Materials der Fassade angepasst wird.

Düsendruck, Wassermenge, Temperatur und Aufprallwinkel bestimmen den Aufpralldruck, der auf die zu reinigende Fassade ausgeübt wird. Hohe Temperaturen zwischen 60 und 80 Grad Celsius bedingen ein schnelleres Aufbrechen von Ablagerungen und Schmutzkrusten, was für durch Umweltverschmutzung bedingte Ablagerungen ebenso gilt wie für Algen, Moose, Flechten und Pilze.

2. Fassadenreinigung mit Trockeneis

Trockeneisstrahlen werden durch ein Strahlgerät erzeugt, das mit Eispellets gespeist wird, die in einen Druckluftstrahl eindosiert werden. Über den Strahlschlauch gelangt das Gemisch aus Luft und Eis an die Oberfläche, wobei ein Kompressor für die notwendige Luftmenge und den Luftdruck sorgt. Für die Reinigungsleistung bei der Fassadenreinigung ist die mechanische Energie verantwortlich. Gemeint ist die Geschwindigkeit, mit der das Trockeneis auf die Oberfläche geschossen wird.

3. Fassadenreinigung mit dem Niederdruck-Partikelstrahlverfahren

Bei der Fassadenreinigung mit dem Partikelstrahlverfahren handelt es sich um ein Niederdruckverfahren, bei dem eine Strahlpistole über einen Baukompressor mit Druckluft versorgt wird. In einer Mischkammer werden der Luft Wasser sowie ein weiches Strahlmittel beigemischt, sodass bei der Fassadenreinigung der Staub gebunden wird.

Das Partikelstrahlverfahren bedarf der Kenntnisse eines Fachmanns, der die Auswahl des Strahlmittels und die Korngröße auf die Beschaffenheit der Fassade abstimmt. Luftdruck sowie Wasser- und Strahlmittelmenge sind individuell regulierbar, sodass Fassaden mit einer minimalen Abrasion gereinigt werden.

Fassadenreinigung Preise: Die Kosten für eine professionelle Fassadenreinigung

Die Kosten für eine professionelle Fassadenreinigung orientieren sich an der zu reinigenden Fläche – Objekthöhe und Objektgröße – sowie am Zeit- und Arbeitsaufwand, der abhängig ist vom Material der Fassade und vom Grad der Verschmutzung.

Eine detaillierte Schätzung der Kosten für die Fassadenreinigung ist nur auf Grundlage eines Besichtigungstermins möglich, der normalerweise kostenfrei und unverbindlich ist. Um das potenzielle Ergebnis einer Fassadenreinigung zu demonstrieren, wird die Besichtigung mit einer kostenlosen Bearbeitung einer Probefläche verbunden. Auf diese Weise wird gleichzeitig bestimmt, welches Verfahren für die Fassadenreinigung das richtige ist.

  • Die Preise betragen beim Hausfassade reinigen mit dem Hochdruckreiniger ohne den Zusatz von Reinigungsmitteln durchschnittlich 5 bis 6 Euro pro Quadratmeter.
  • Werden Algen- oder Pilzmittel verwendet, liegen die durchschnittlichen Preise bei bis zu 15 Euro pro Quadratmeter.
  • Etwas aufwändiger ist die Fassadenreinigung mit dem Partikelstrahlverfahren. Dementsprechend sind die Kosten höher und beginnen ab 15 Euro aufwärts pro Quadratmeter.
  • Eine Trockeneisreinigung ist mit dem größten Aufwand verbunden, sodass sie zwischen 100 und 150 Euro pro Stunde kosten kann.

Kleinere Fassadenflächen werden oftmals im Rahmen eines Pauschalpreises abgerechnet.

Fazit

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass vor jeder Fassadenreinigung die Fassade auf Mängel und Risse untersucht wird. Undichte Stellen müssen vorab abgedichtet werden, um eine Schädigung der Bausubstanz durch eindringendes Wasser zu vermeiden. Die Art der Fassadenreinigung ist abhängig von der Materialbeschaffenheit der Fassade, die aus Naturstein, Kunststoff, Klinker, Holz oder Putz gefertigt sein kann. Wetterfeste Fassaden gewährleisten eine höhere Lebensdauer der Paneele und beugen Schimmelbefall vor.

Als Verfahren für die Fassadenreinigung stehen unter anderem die Reinigung mit Heißwasser und Dampf, das Trockeneisverfahren sowie die Fassadenreinigung mit dem Niederdruck-Partikelstrahlverfahren zur Verfügung. Abhängig vom verwendeten Verfahren, von der Größe und Fläche der zu reinigenden Immobilie und dem jeweiligen Fassadenmaterial fallen die Preise für die Fassadenreinigung unterschiedlich hoch aus. Doch die Investition lohnt sich, denn nur eine professionelle Reinigung der Fassade garantiert ein optimales Ergebnis mit dem Ziel, die Lebensdauer Ihrer Immobilie zu verlängern und ihren Wert zu erhalten.

FAQ zur Fassadenreinigung

Fassadenreinigung – was ist zu beachten?

Bei der Reinigung einer Fassade muss zuerst das Material der jeweiligen Fassadenverkleidung berücksichtigt werden. Eine Klinkerfassade muss somit anders gereinigt werden als eine Putzfassade. Wenn Sie beispielsweise eine Klinkerfassade reinigen, müssen Sie darauf achten, dass die Fugen nicht beschädigt werden. Besonders pflegeleicht ist die Reinigung einer Kunststofffassade. Diese kann einfach mit einem Hochdruckreiniger durchgeführt werden.

Vor der Fassadenreinigung sollten Sie die Fassadenverkleidung auf Risse und andere Schäden überprüfen. Entdeckte Schäden sollten schnellstmöglich behoben werden. Die Fassadenverkleidung schützt die Bausubstanz Ihres Hauses. Hat die Verkleidung Schäden, kann Feuchtigkeit eindringen und das Mauerwerk beschädigen.

Wenn Sie die Fassade Ihres Hauses in den oberen Stockwerken selbst reinigen möchten, brauchen Sie in der Regel ein Gerüst, um eine sichere Reinigung zu ermöglichen.
Erfahren Sie in unserem Artikel mehr dazu, wie Sie Ihre Fassade optimal reinigen können.

Was kostet eine professionelle Fassadenreinigung?

Eine professionelle Fassadenreinigung kostet je nach Stärke der Verschmutzung circa 5 bis 20 Euro pro Quadratmeter. Dazu kommen oftmals noch die Kosten für die Einrüstung des Hauses, damit auch der obere Bereich gereinigt werden kann.

Erfahren Sie in unserem Beitrag zur Fassadenreinigung mehr dazu.

Wie viel kostet eine Fassadenreinigung am Einfamilienhaus?

Eine Fassadenreinigung kostet bei leichten Verschmutzungen circa 5 Euro pro Quadratmeter, wenn sie von einer professionellen Firma durchgeführt wird. Je nach Stärke der Verschmutzung steigt der Preis auf 15 bis 20 Quadratmeter. Oftmals kommt hier aber noch der Preis für das Gerüst dazu, welches für eine Reinigung im oberen Bereich benötigt wird.

Ein Einfamilienhaus ist im Durchschnitt 140 Quadratmeter groß. Daher würde die Reinigung bei einer leichten Verschmutzung circa 700 Euro kosten und bei einer starken Verschmutzung circa 2100 bis 2800 Euro.

In unserem Beitrag erfahren Sie mehr dazu.

Was kostet eine Fassadenreinigung?

Grundsätzlich können Sie leichtere Verschmutzungen selbst mit einem Hochdruckreiniger entfernen. Dann wäre die Reinigung der Fassade prinzipiell kostenlos.

Wenn die Verschmutzungen der Fassadenreinigung tiefergehend sind oder Sie die Reinigung nicht selbst vornehmen möchten, kann es sinnvoll sein, eine professionelle Firma zu beauftragen. Bei einer Firma schwanken die Preise stark ja nach Aufwand der Reinigung. Pro Quadratmeter müssen Sie mit circa 5 Euro bei leichten Verschmutzungen rechnen. Bei starken Verschmutzungen liegen die Preise bei circa 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter. Allerdings kommt in der Regel noch der Preis für das Gerüst hinzu.

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Schimmel an der Wand: Schimmel entfernen und Schimmelbildung vorbeugen

Erste Anzeichen für Schimmel an der Wand und an anderen Stellen sind ein muffiger Geruch und erste Verfärbungen an unterschiedlichen Stellen. Am häufigsten tritt schwarzer Schimmel auf. Schimmel schädigt nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Bausubstanz Ihrer Immobilie. Erfahren Sie hier, wie Sie Schimmel entfernen, wann ein Profi notwendig ist, wie Sie Schimmel vorbeugen, und welchen Nutzen eine hinterlüftete Fassade bietet.

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Vinylit Fassadensysteme können als vorgehängte hinterlüftete Fassaden montiert werden und Schimmelbildung vorbeugen

Ursachen für Schimmel an der Wand

Zunächst ist es wichtig, dass Sie Schimmelbefall zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erkennen. Erste Anzeichen sind ein modriger, beziehungsweise muffiger Geruch.

Schwarze Flecken an Wänden und Decken sind weitere Anzeichen für Schimmelbildung. Klamme Wäsche in Schränken oder gesundheitliche Probleme der Bewohner können weitere Indizien für Schimmel sein. Ein Alarmsignal ist auch Kondenswasser an den Fensterrahmen, das darauf hindeutet, dass die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist.

Die Ursachen für Schimmel an der Wand sind vielschichtig. Eine weit verbreitete Meinung ist, dass Schimmel durch falsches Lüften und Heizen entsteht. Tatsächlich sind in den meisten Fällen mehrere Faktoren für die Schimmelbildung verantwortlich, zum Beispiel Feuchtigkeit durch bauliche Mängel in Verbindung mit falschem Lüften. Auch alte Wasserschäden oder die sogenannte anhaltende Neubaufeuchte in neu erbauten Häusern können ursächlich für Schimmelbildung sein. Die Ursache für Schimmel an der Wand ist meistens eine Kombination aus baulichen Gegebenheiten und Nutzungsgewohnheiten wie Lüften und Heizen. Wetterfeste Paneele beugen Witterungsbedingungen bestmöglich vor.

Diese Faktoren können für die Schimmelbildung verantwortlich sein:

  • Feuchtigkeit im Haus
  • Bauschäden
  • Unzureichende Dämmung und Wärmebrücken

1. Feuchtigkeit im Haus

Feuchtigkeit im Haus bietet ideale Wachstumsbedingungen nicht nur für Schimmel an der Wand. Nährstoffe, die Temperatur sowie der pH-Wert können die Schimmelbildung begünstigen und intensivieren, während Faktoren wie Licht und Sauerstoff zu vernachlässigen sind. Maßgeblich für die Schimmelbildung ist nicht der in der Raumluft enthaltene Feuchtegehalt, sondern der Feuchtegehalt, der sich unmittelbar über der Wandoberfläche befindet.

Für die meisten Schimmelpilze reicht das Nährstoffangebot im Hausstaub aus. Auch der jeweilige Untergrund kann das Wachstum von Schimmelpilzen fördern. Beispielhaft sind Raufasertapeten, die einen hohen Gehalt an Eiweiß, Zucker und Lignin aufweisen und die bei Feuchtigkeit ein idealer Nährboden sind. Das gilt gleichermaßen für gips- und holzhaltige Untergründe, aber immer unter der Voraussetzung, dass dort ein feuchtes Milieu vorherrschend ist.

2. Schimmel durch Bauschäden

Die Feuchtigkeit ist in einigen Fällen auf Baumängel zurückzuführen. Diesbezüglich ist zwischen Undichtigkeiten und Leckagen, Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk sowie sogenannten Havarie-Schäden zu unterscheiden:

  • Aufgrund von Undichtigkeiten oder Leckagen kann Wasser in das Haus eindringen, was als direkte Durchfeuchtung bezeichnet wird. Ursächlich können nicht funktionstüchtige oder fehlende Bauwerksabdichtungen im Keller oder im Bereich des Daches sein. Möglich sind auch undichte Anschlüsse an Fugen, Abflüssen oder Rohrverbindungen sowie Durchfeuchtungen der Fassade.
  • Eine weitere mögliche Ursache für die Feuchtigkeit aufgrund von Baumängeln können Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk sein, die durch Salze oder aufgrund kapillar aufsteigender Feuchtigkeit entstanden sind.
  • Als Havarie-Schaden werden unter anderem geplatzte Heizungsrohre, Wasserschläuche und Wasserrohre bezeichnet.

Die Durchfeuchtung einer Immobilie durch Bauschäden können temporär, aber auch über Monate und Jahre stattfinden, wodurch die Schimmelbildung begünstigt wird.

3. Unzureichende Dämmung und Wärmebrücken

Ursächlich für Feuchtigkeit können auch Wärmebrücken und eine unzureichende Wärmedämmung sein, die eine sogenannte indirekte Durchfeuchtung nach sich ziehen kann. Äußerlich scheint die Wandoberfläche intakt, während hygrothermische oder bauphysikalische Mechanismen die Wandoberfläche durchfeuchten. Dabei handelt es sich um Mechanismen, die zur Bildung von Kondenswasser auf Oberflächen führen, das durch Wärmebrücken oder eine unzureichende Wärmedämmung verursacht wird.

Kondenswasser bildet sich immer dann auf Oberflächen, wenn feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft. Während bei Wärmebrücken die nach außen abfließende Wärme auf kleine Flächen beschränkt ist, geschieht dies bei unzureichender Wärmedämmung großflächig. Beispiele für typische Wärmebrücken sind Fenster- und Türkonstruktionen, Rollladenkästen, Außenecken, Balkone, Heizkörpernischen sowie Fensterlaibungen und 
 -stürze. Auch nicht gedämmte Sockelbereiche können eine Wärmebrücke darstellen, zum Beispiel Außen- und Zimmertüren zu nicht beheizten Räumen.

Die verschiedenen Arten von Schimmel im Haus

Ist Schimmel im Haus, sollten Sie zunächst die Art des Schimmels bestimmen lassen. Schimmelpilze gedeihen bei unterschiedlichen Temperaturen, die zwischen 0 und 60 Grad Celsius variieren können, wobei die optimalen klimatischen Bedingungen für Schimmelpilze zwischen 25 und 35 Grad Celsius liegen. Es ist deshalb wichtig, dass Sie die Art des Schimmelpilzbefalls in Haus und Wohnung bestimmen lassen, weil die Beschaffenheit von Schimmelpilzen unterschiedliche Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben können.

Verschiedene Arten der Schimmelbildung:

  • Schwarzer Schimmel kann bei Feuchtigkeitsproblemen in der gesamten Immobilie auftreten. Zunächst zeichnen sich einige schwarze Punkte ab, die im Laufe der Zeit zu Flächen heranwachsen. Die Beschaffenheit variiert und reicht von trockenen schwarzen Stellen bis zur schleimigen Schimmelbildung. Schwarzer Schimmel gilt als schwer gesundheitsschädigend, weshalb er zeitnah beseitigt werden sollte.
  • Weißer Schimmel bildet sich bevorzugt in Räumen, die kühl, feucht und nicht beheizt sind, zum Beispiel im Keller. Aufgrund der weißen Farbe ist diese Schimmelart auf weißem Untergrund kaum zu erkennen. Doch es gibt andere Hinweise, die auf weißen Schimmel hindeuten. Dazu gehört das vermehrte Auftreten von Silberfischen und Kellerasseln sowie ein dauerhaft modriger Geruch.
  • Grüner Schimmel ist kein Schimmel, der typischerweise für Schimmel an der Wand verantwortlich ist. Er tritt zwar in Feuchträumen auf und in Fugen, aber auch auf
    Pflanzenerde und Lebensmitteln. Sie erkennen ihn an seinem pelzig-flauschigen Belag. Grüner Schimmel ist deshalb gefährlich, weil er Asthma und Allergien auslösen kann.
  • Gelber Schimmel kommt hierzulande eher selten vor. Er ist auf mangelnde Hygiene zurückzuführen und bildet sich bevorzugt in Polstern, Baumwollstoffen und in feuchten Ecken. Ebenso wie schwarzer Schimmel ist gelber Schimmel sehr gesundheitsschädigend, was für Mensch und Tier gleichermaßen gilt.
  • Roter Schimmel bevorzugt zellulosehaltige Untergründe, zum Beispiel Papiertapeten. Er mag eine feuchte Umgebung wie beispielsweise Badezimmer. Er kann zwar Asthma verursachen, ist jedoch insgesamt weniger gesundheitsgefährdend.

Schimmel beseitigen – die wichtigsten Tipps

Abhängig von der Größe der Schimmelflecken, können Sie zunächst versuchen, Schimmel an der Wand oder in anderen Bereichen selbst zu entfernen. Das gilt beispielsweise für verschimmelte Oberflächen, die nicht größer als einen halben Quadratmeter sind. Für größere Flächen sollten Sie unbedingt einen Fachmann hinzuziehen. Das gilt auch dann, wenn die Ursache für die Schimmelbildung nicht geklärt ist und unter anderem Tapeten verschimmelt sind oder die Bausubstanz Schimmel aufweist. Sobald Schimmelpilze in die Oberschicht von porösem mineralischem Wandputz vorgedrungen sind, haben Sie keine Chance, Schimmel mit einem Hausmittel zu bekämpfen.

Schimmel beseitigen mit Hausmitteln:

Ist die Ursache der Schimmelbildung bekannt und handelt es sich lediglich um eine kleine Fläche, können Sie versuchen, Schimmel mit Hausmitteln zu entfernen. Dabei sollten Sie sich und Ihre Gesundheit schützen, indem Sie Handschuhe, einen Mund-Nasen-Schutz sowie eine Schutzbrille tragen. Auf diese Weise verhindern Sie, dass Pilz- und Schimmelsporen in die Atemwege und schlimmstenfalls in die Lunge gelangen.

1. Mit Alkohol Schimmel entfernen

Tränken Sie ein Baumwolltuch in Alkohol mit einem Alkoholgehalt von mindestens 70 Prozent. Betupfen Sie anschließend die schimmelnde Fläche, indem Sie leichten Druck ausüben. Wichtig ist, dass der Untergrund nicht durchweicht und Sie die Schimmelsporen nicht verreiben. Sobald die Fläche getrocknet ist, wiederholen Sie diesen Vorgang noch einmal, gegebenenfalls auch mehrere Male. Entsorgen Sie das Baumwolltuch, die Maske sowie die Handschuhe nach der Anwendung und reinigen Sie die Schutzbrille mit herkömmlichem Spülmittel.

2. Mit Brennspiritus Schimmel beseitigen

Sofern es sich um unempfindliche Flächen handelt, können Sie Schimmel auch mit Brennspiritus oder mit Wasserstoffperoxid beseitigen. Vorab sollten Sie wieder entsprechende Vorkehrungen zum Schutz Ihrer Gesundheit treffen und eine Maske, Handschuhe sowie eine Schutzbrille tragen. Das ist deshalb wichtig, weil Brennspiritus und Wasserstoffperoxid die Schleimhäute sehr stark reizen können.

Auch der Raum sollte entsprechend gut belüftet sein. Benetzen Sie die mit Schimmel befallenen Stellen mit Brennspiritus oder Wasserstoffperoxid, indem Sie leichten Druck ausüben. Sobald die Stelle trocken ist, wiederholen Sie diesen Vorgang erneut ein Mal oder auch mehrere Male. Achten Sie darauf, dass Sie die verschimmelte Fläche vorsichtig betupfen, den Schimmel nicht verreiben und die Fläche nicht durchfeuchten. Vergessen Sie dabei die Ränder nicht.

3. Schimmel mit Essig entfernen

Oftmals werden Essig oder Essigessenz als Hausmittel angepriesen, um Schimmel zu entfernen. Tatsächlich kommt es in Bezug auf die Wirksamkeit darauf an, aus welchem Material die von Schimmel befallene Stelle besteht. Nicht geeignet sind Essig oder Essigessenz, wenn es darum geht, Schimmel an der Wand zu beseitigen. Grund ist, dass bestimmte Baustoffe, wie zum Beispiel Kalk, Essig neutralisieren, sodass die gewünschte Wirkung nicht eintritt. Außerdem wird der Schimmel durch den Essig mit organischen Nährstoffen versorgt, wodurch das Pilzwachstum gefördert werden kann.

Gleiches gilt übrigens für Backpulver. Der Schimmelbefall wird nur kurzfristig gestoppt, auf lange Sicht wird jedoch das Pilzwachstum gefördert. Anderes gilt für Flächen aus Metall oder Keramik. Hier können Sie Essig verwenden, um den Schimmel zu entfernen.

Helfen alle diese Maßnahmen nichts, kann eine unzureichende Wärmedämmung die Ursache für Schimmel an der Wand sein. Dann wird es Zeit, einen Profi mit der Ursachenforschung zu beauftragen und eine hinterlüftete Fassade in Betracht zu ziehen.

Schimmel an der Wand vom Profi entfernen lassen

Um Schimmel zu beseitigen, der in tiefere Schichten vorgedrungen ist, sollte ein Fachmann beauftragt werden. Das gilt insbesondere dann, wenn bereits gesundheitliche Beschwerden wie gereizte Atemwege, chronische Müdigkeit oder auch Rheuma auftreten.

Schimmelbekämpfung durch Experten:

  • Es gibt chemiefreie Spezialverfahren, die unter anderem Pflanzenauszüge und Substrate enthalten, die zur kontinuierlichen Abtötung von tiefsitzenden Schimmelpilzstadien in fast allen Baustoffen geeignet sind.
  • Bereits abgestorbene Pilzbestandteile, oberflächlich aufsitzende Pilzsporen, Schimmelfragmente und Schmutzpartikel lassen sich mit einer abschließenden mechanischen Wäsche beseitigen.
  • Vorhandene Feuchtigkeit wird durch eine natürliche Hydrophobierung der betroffenen Wandflächen verdrängt. Die nach der Beseitigung von Schimmel abschließende Behandlung eignet sich für Natursteine. Wie eine Art Schutzcreme wird die Substanz entweder aufgesprüht oder aufgepinselt. Behandelte Wände und insbesondere Fassaden werden dadurch weniger anfällig für Schmutz und haben eine wasserabweisende Wirkung. Die Hydrophobierung bietet sich insbesondere für die Innendämmung von Alt- und Bestandsbauten an, sofern keine andere Möglichkeit der Wärmedämmung besteht.
  • Sind die Wände sehr feucht oder ist die Raumfeuchte insgesamt sehr hoch, zum Beispiel nach einem Wasserschaden, werden hocheffektive Kondensat-Trocknungsgeräte eingesetzt, um die Feuchte schnell und kontinuierlich zu reduzieren. Dieselbe Aufgabe können auch Infrarotplattentrockner oder ähnliche Geräte übernehmen.
  • Ist die Ursache für Schimmel an der Wand identifiziert, können auch bautechnische Veränderungen eine Lösung sein, um die Schimmelbildung dauerhaft zu unterbinden. Möglich ist das zum Beispiel mit dämmenden und feuchteregulierenden Kalziumsilikatplatten oder mit hinterlüfteten Fassaden.

Schimmel vorbeugen: Maßnahmen zur Vermeidung von Schimmel

Es gibt einige Maßnahmen, mit denen Sie Schimmel vorbeugen können. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und beispielsweise keine Baumängel vorliegen, die die Bildung von Schimmel an der Wand oder an anderen Stellen begünstigen.

Schimmel vorbeugen – mit diesen Maßnahmen:

  • Luftfeuchtigkeit: Prüfen Sie regelmäßig die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung. Dazu verwenden Sie ein Hygrometer. Das ist ein Feuchtigkeitsmessgerät, mit dem Sie die relative Luftfeuchtigkeit messen können, die in Wohnräumen zwischen 55 und 60 Prozent liegt. Das gilt für die warme Jahreszeit, während sie in den Wintermonaten auch unter diesem Wert liegen kann. Wichtig zu wissen ist, dass sich eine zu geringe Luftfeuchtigkeit negativ auf Ihre Gesundheit auswirken kann, während eine zu hohe Luftfeuchtigkeit die Bildung von Schimmel begünstigt.
  • Raumtemperatur: Schimmel vorbeugen können Sie auch, indem Sie richtig heizen. Das bedeutet, dass neben der Luftfeuchtigkeit auch die Raumtemperatur maßgeblich ist für die Schimmelbildung. Wohnräume sollten deshalb eine konstante Temperatur von 20 Grad Celsius haben. Gemeint sind Wohn- und Esszimmer sowie Kinderzimmer. Im Schlafzimmer sowie in der Küche reichen Temperaturen zwischen 17 und 18 Grad Celsius aus.
  • Wärmebrücken vermeiden: Schimmel vorbeugen können Sie, indem Sie sogenannte Wärmebrücken zwischen Räumen und Materialien vermeiden. Doch was sind Wärmebrücken? Eine Wärmebrücke, die auch als Kältebrücke bezeichnet wird, ist ein Bereich in Bauteilen einer Immobilie, der Wärme besser leitet, sodass sie schneller nach außen transportiert wird. Das hat zur Folge, dass das entsprechende Bauteil schneller auskühlt und eine tiefere Temperatur als die Umgebung aufweist. Wird der Taupunkt unterschritten, kondensiert die Feuchtigkeit am Bauteil, die in der Raumluft enthalten ist. Durch diese erhöhte Materialfeuchte wird auf Wärmebrücken die Bildung von Schimmelpilzen befördert. Beispiele für Wärmebrücken sind Balkone, Rollladenkästen, Fensterrahmen und Fensterstürze, Heizkörpernischen, Ecken im Haus und Deckenanschlüsse. Deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie die Türen zwischen Räumen schließen, die unterschiedlich beheizt werden.
  • Lüften: Schimmel vorbeugen können Sie, indem Sie richtig lüften. Richtig lüften bedeutet, dass die überschüssige Luftfeuchtigkeit aus dem Raum transportiert wird. Nicht empfehlenswert ist, Fenster für eine längere Zeit zu kippen. Stattdessen sollten Sie mehrmals am Tag für die Dauer von fünf bis zehn Minuten stoßlüften. Das gilt insbesondere für Räume mit einer hohen Luftfeuchtigkeit wie das Schlafzimmer sowie Bad und Küche. Ersatzweise können Sie auch einen Luftentfeuchter verwenden.

Es gibt vom Umweltbundesamt empfohlene Richtwerte für die Raumtemperatur und die Raumluftfeuchtigkeit, die eine gute Orientierungshilfe für das richtige Lüftungs- und Heizverhalten sind. Die empfohlene Luftfeuchtigkeit liegt bei Wohn- und Schlafräumen zwischen 40 bis 60 Prozent, für die Küche zwischen 50 und 60 Prozent und für das Badezimmer zwischen 50 bis 70 Prozent.

Bauliche Maßnahmen als Schutz gegen Schimmelbildung

Ist für den Schimmel an der Wand eine unzureichende Wärmedämmung verantwortlich, sind wärmedämmende Maßnahmen die richtige Maßnahme als Schutz vor Schimmelbildung. Das gilt insbesondere für hinterlüftete Fassaden, bei denen die Fassadenbekleidung auf eine Unterkonstruktion montiert und nicht direkt auf das Mauerwerk aufgebracht wird. Zwischen Mauerwerk und Unterkonstruktion entsteht eine Luftschicht, die den Feuchtehaushalt in Ihrer Immobilie reguliert. Das ist jedoch nicht der einzige Vorteil, den eine vorgehängte hinterlüftete Fassade bietet.

 

Darstellung des Prinzips einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade
Die hinterlüftete Fassade und ihre Vorteile:

  • Hervorragende Isolation mit passender Dämmung
  • Gleichbedeutend mit einer energetischen Sanierung mit der Folge, dass die Energieeffizienz Ihrer Immobilie gesteigert und die Heizkosten nachhaltig gesenkt werden können
  • Vermeiden von Schimmelbildung durch die Luftzirkulation
  • Hervorragender Wärme- und Witterungsschutz
  • Zusätzlicher Brand-, Schall- und Blitzschutz
  • Unterstützung der Langlebigkeit der Bausubstanz und Ihrer Immobilie

Bildet sich Schimmel an der Wand, kommt es entscheidend darauf an, dass Sie zeitnah handeln. Bei kleinen Flächen können Sie versuchen, den Schimmel selbst zu entfernen. Anderes gilt, wenn die Feuchtigkeit im Haus auf einen Wasserschaden oder gegebenenfalls Baumängel zurückzuführen ist. Dann sollten Sie einen Fachmann kontaktieren, um mit professionellen Maßnahmen gegen den Schimmel und die Schimmelbildung vorzugehen. Gleiches gilt, wenn die Ursache für den Schimmel an der Wand nicht eindeutig feststeht. Nur wenn Sie die Ursache kennen, können wirksame und geeignete Maßnahmen getroffen werden, von denen eine sehr wirksame die hinterlüftete Fassade ist.

FAQ zu Schimmelbildung

Wie Schimmel von Wand entfernen?

Solange der Schimmelbefall nicht stark ist, können sie den Schimmel selbst mit einem Tuch und Alkohol, Brennspiritus oder Essig entfernen.

Ein tiefergehender Schimmelbefall im Mauerwerk kann nur von einer professionellen Firma entfernt werden.

Damit Sie Schimmel vorbeugen können, ist eine optimale Fassadenverkleidung von hoher Bedeutung. Erfahren Sie jetzt mehr dazu!

Wie kann man Schimmel entfernen?

Wenn eine Wand nur leichte Spuren von Schimmel aufweist, können Sie den Schimmel selbst entfernen. Tauchen Sie einen Lappen oder einen Schwamm in Alkohol, Brennspiritus oder Essig und versuchen Sie, den Schimmel zu entfernen.

Sobald der Schimmel in tiefere Schichten des Mauerwerks vorgedrungen ist, können Sie selbst den Schimmel nicht mehr entfernen. Dann sollten Sie eine professionelle Firma beauftragen.

Wichtig ist es, dass Sie die Ursache des Problems ermitteln und gegebenenfalls die Bausubstanz auf Schäden überprüfen. Eine Fassadenverkleidung schützt die Bausubstanz und beugt der Schimmelbildung vor, wenn Sie richtig umgesetzt wurde. Erfahren Sie jetzt mehr dazu.

Schwarzer Schimmel: Wie entfernen Mauerwerk?

Schwarzer Schimmel ist gesundheitsschädlich und sollte in jedem Fall entfernt werden. Sobald schwarzer Schimmel tief in die Wand bis ins Mauerwerk vorgedrungen ist, können Sie mit Hausmitteln nichts mehr ausrichten. In dem Fall sollten Sie den Schimmelbefall von einer professionellen Firma begutachten und entfernen lassen.

Ist eine Wand nur minimal von Schimmel befallen, können Sie den Schimmel mit Alkohol, Brennspiritus oder Essig entfernen. Sie sollten aber immer nach der Ursache suchen, um erneuter Schimmelbildung vorzubeugen.

Wie Schimmel vorbeugen

Schäden in der Bausubstanz und eine unpassende Wärmedämmung sind mitunter hauptverantwortlich für die Entstehung von Schimmel. Die richtige Fasssadenverkleidung schützt Ihr Haus und beugt Schimmelbildung vor. Bestens eignet sich dafür eine vorgehängte hinterlüftete Fassade.

Feuchtigkeit im Raum und in den Wänden sorgen für beste Voraussetzungen für die Bildung von Schimmel. Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade sorgt für einen regelmäßigen Abtransport entstehender Feuchtigkeit. Außerdem ist es wichtig, mehrmals am Tag stoßzulüften.

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Wie kann man Schimmel vorbeugen?

Schimmel in der Wohnung ist ein großes Problem, das aber durchaus vermeidbar ist. Um einer Schimmelbildung bestmöglich vorzubeugen, sollten Sie regelmäßig lüften, um Feuchtigkeit aus den Räumen zu transportieren. Kipplüftungen sollten Sie dabei vermeiden. Besser ist es, mehrmals täglich einige Minuten stoßzulüften.

Aber auch Bauschäden und eine unzureichende Wärmedämmung können hauptverantwortlich für Schimmel an den Wänden sein. Eine Fassadenverkleidung schützt die Bausubstanz vor Schäden und beugt mit der passenden Wärmedämmung der Schimmelbildung vor. Optimal ist dafür eine vorgehängte hinterlüftete Fassade. Erfahren Sie jetzt mehr darüber.

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Was sind vorgehängte hinterlüftete Fassaden?

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Vinylit Fassadensystem können als vorgehängte hinterlüftete Fassaden montiert werden

Im Bereich der Gebäudehüllen stellt die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) im Industrie-, Büro- und Wohnungsbau eine weitverbreitete Methode dar, um Immobilien gegen Witterungseinflüsse zu schützen und gleichzeitig eine gute Wärmedämmung zu erzielen. Bauphysikalisch wird sie von Experten als die beste Lösung für ein Fassadensystem angesehen. Der folgende Beitrag zeigt auf:

  • wie die Konstruktion einer VHF aussieht
  • welche Vorteile eine hinterlüftete Fassade bietet
  • welche Materialien geeignet sind und zur Verfügung stehen
  • welchen Beitrag Vinylit mit seinen Produkten für eine hinterlüftete Fassade leistet

Warum ist eine Fassadenverkleidung mit Dämmung wichtig?

Die Verkleidung der Fassade dient als Schutz für die Außendämmung und das Mauerwerk gegen möglicherweise schädigende Witterungsverhältnisse. Sie entstehen mit der Zeit durch starken Regen, Wind, Kälte und Sonneneinstrahlung. Durch die Hinterlüftung wird zudem vermieden, dass sich Feuchtigkeit in Form von Kondenswasser ansammelt und langfristig zu einer Schimmelbildung führt. Diese kann gefährliche Konsequenzen für die Gesundheit der Bewohner und die Bausubstanz eines Gebäudes nach sich ziehen. Selbst stark durchfeuchtetes Mauerwerk trocknet durch eine hinterlüftete Fassade ohne Probleme wieder völlig aus.

Konstruktion und Komponenten einer VHF

Eine hinterlüftete Fassade besteht aus mehreren Schichten. Die Begrifflichkeiten und Details der Konstruktion sind in der Norm EN 13119:2007 („Vorhangfassaden – Terminologie“, wo sie als Kaltfassade bezeichnet wird) sowie in der DIN-Norm 18516 („Außenwandbekleidungen, hinterlüftet“) niedergelegt. Danach setzt sich die Vorhangfassade von innen nach außen zusammen aus der Unterkonstruktion, der Außendämmung, dem Hinterlüftungsraum sowie der Fassadenverkleidung.

Durch diese Konstruktionsmerkmale eignet sich eine hinterlüftete Fassade nicht nur für Neubauten, sondern auch sehr gut für Gebäudesanierungen. Mit den passenden Dämmstoffdicken können die aktuellen Anforderungen an energetische Maßnahmen problemlos erfüllt werden, ohne dass die nutzbare Grundfläche einer bestehenden Immobilie verringert wird. Sie ist für eine Gebäudehülle bautechnisch zwar aufwändig, stellt aber bauphysikalisch eine äußerst günstige Bauweise dar.

Die Unterkonstruktion aus Grundlattung und Konterlattung ist das Bindeglied zwischen Dämmung und Verkleidung. Sie besteht in den meisten Fällen aus hölzernen Dachlatten, kann aber je nach Anforderung des Fassadensystems auch mit Metallschienen ausgeführt werden.

Für die Fassadendämmung kommen in der Regel mineralische Materialien zum Einsatz. Geeignet sind aber auch Holzfaserdämmstoffe, Glasschaum, Polyurethan oder extrudiertes Polystyrol (XPS). Sie ist durch die Hinterlüftungszone klar von der Fassade getrennt und bleibt dadurch auch dauerhaft trocken und funktionsfähig. Die Schichtdicke der Außendämmung kann frei gewählt werden, wenn die Unterkonstruktion entsprechend ausgeführt wird.

Wie bereits eingangs erwähnt, ist die Hinterlüftung die wesentliche Komponente und der eigentliche Clou einer gut ausgeführten Vorhangfassade, obwohl sie im Grunde nichts enthält außer Luft. Doch wenn diese mittels entsprechender Zu- und Abluftöffnungen ungehindert zwischen Außendämmung und Fassadenverkleidung zirkulieren kann, wird entstehende Feuchtigkeit permanent abtransportiert und kann sich nicht festsetzen und Schäden anrichten.

Darstellung des Prinzips einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade

Die Fassadenverkleidung schließlich ist die äußerste Schicht der Gebäudehülle. Sie schützt die Wärmeisolierung und das darunter liegende Mauerwerk vor negativen Witterungseinflüssen. Für die Verkleidung steht ein breites Spektrum an Werkstoffen zur Verfügung. Dazu zählen Kunststoff, Holz, Metall, Faserzement, Natursteinplatten, Ziegel, HPL-Platten und andere Verbundwerkstoffe. Viele dieser Materialien überzeugen durch Langlebigkeit, Wartungsfreiheit und Witterungsbeständigkeit. Das gilt insbesondere für die hochwertigen recycelten und recycelbaren Kunststoffe, die Vinylit für seine Produkte verwendet.

Welche Vorteile bringt eine vorgehängte hinterlüftete Fassade?

Eine hinterlüftete Fassade zeichnet sich durch die klare Trennung ihrer Funktionszonen – tragende Wand, Außendämmung, Hinterlüftung und Fassadenverkleidung als Wetterschutz – aus. Sie hat sich mittlerweile an vielen Tausend Gebäuden bestens bewährt. Ihre Vorteile überzeugen mehr und mehr Architekten, Planer und Bauherren, auf diese Art der Gebäudehüllengestaltung zurückzugreifen.

Zwar ist eine hinterlüftete Fassade durch den genannten Aufbau komplizierter als eine einfache, herkömmliche Verkleidung mit Putz, Hartschaumplatten oder ähnlichem. Im Gegenzug überzeugt die aufwändige Konstruktion aber durch zahlreiche Vorteile.

Optimale bauphysikalische Eigenschaften

Bauphysikalisch betrachtet, ist eine vorgehängte Fassade mit Hinterlüftung die ideale Grundlage für moderne Wärmedämmungsmaßnahmen. Durch ihre diffusionsoffene Bauweise lässt sie Feuchtigkeit aus der Gebäudehülle entweichen und trocknen. Dadurch entsteht im Inneren ein angenehmes Wohnklima. Schimmelpilze haben keine Chance, zu entstehen und sich zu vermehren.

Schutz gegen Überhitzung im Sommer

Wenn die Sonne im Sommer auf die Fassade scheint, staut sich bei einer herkömmlichen Fassade die Hitze in den Räumlichkeiten, wenn nicht mit einer Klimaanlage und Be- und Entlüftungssystem gegengesteuert wird, die eine Menge Energie verbrauchen. Eine hinterlüftete Fassade sorgt jedoch durch die Luftschicht hinter der Verkleidung für einen Kamineffekt. Dabei strömt frische Luft permanent durch diesen Spalt und führt die Hitze ab. Das Gebäude wird weniger stark aufgeheizt und bietet selbst an den heißesten Tagen im Hochsommer angenehme Raumtemperaturen, ohne dass aktiv nachgeholfen werden muss.

Bestens geeignet für Sanierung und Modernisierung

Mit ihrer diffusionsoffenen Bauweise ist eine hinterlüftete Fassade die erste Wahl, wenn es um die Modernisierung und Sanierung von Bestandsimmobilien geht, die durch Feuchtigkeit und Schimmelbildung gefährdet sind. Häufig ist es jedoch schwierig, den richtigen Zeitpunkt für eine Sanierung zu finden. Viele alte und historische Gebäude sind mit einer Dämmung ausgestattet, durch die ihre Außenhülle hermetisch abgeriegelt ist – was geradezu eine Einladung für Feuchtigkeitsschäden darstellt. Mit einer modernen Vorhangfassade, die das Gebäude atmen lässt, können solche Probleme abgestellt werden, ohne auf eine effiziente Wärmedämmung verzichten zu müssen.

Schäden durch Spechte vermeiden

Nicht zu unterschätzen sind bei natürlichen Holzfassaden die Schäden, die durch Spechte verursacht werden können. Auf der Suche nach einem Brutplatz sind sie in der Lage, sehr schnell Löcher in eine Holzverkleidung zu schlagen und die Fassade dadurch zu zerstören. Mit einer Vorhangfassade von Vinylit sind Sie dagegen geschützt, denn unsere Produkte in Holzoptik sind durchgängig spechtresistent.

Unschlagbar bei der Auswahl von Gestaltungsmöglichkeiten

Wenn Sie sich für eine hinterlüftete Fassadenverkleidung mit Dämmung entscheiden, kommen Sie in den Genuss nahezu unzählbarer Gestaltungsmöglichkeiten für die Außenhülle Ihres Hauses. Sie können verschiedene Materialien miteinander kombinieren und auf eine große Auswahl an Farben und Oberflächenstrukturen zurückgreifen. Dies wird besonders deutlich, wenn Sie sich die Produktpalette und Dekore von Vinylit anschauen. Hier finden Sie für jeden Geschmack und Architekturstil die passenden Elemente, um Ihre vorgehängte Fassade einzigartig zu gestalten, Ihr Haus gegen Witterungseinflüsse zu schützen und für ein angenehmes Wohnklima zu sorgen.

Warum Fachleute eine hinterlüftete Fassade empfehlen

Experten für Bauphysik empfehlen eine vorgehängte Fassade mit Hinterlüftung heute als die technisch beste und ausgereifteste Lösung im Zusammenhang mit energetischer Wärmedämmung. Deshalb wird diese Art der Gebäudehülle nicht nur überwiegend bei großen Bauten für die Industrie, bei Verwaltungen, Hotels und ähnlichen Projekten realisiert, sondern setzt sich auch mehr und mehr im privaten Wohnungs- und Häuserbau durch.

Eine Vorhangfassade ist wegen des hohen technischen Aufwands bei der Konstruktion und Ausführung im Vergleich zu anderen Außenverkleidungen nicht die günstigste Variante. Sie bietet allerdings eine Effizienz und einen Wirkungsgrad bei der Wärmedämmung, der durch andere Maßnahmen nicht erreicht wird. Erreicht wird dies durch die klare Trennung von tragender Wand, Wärmedämmung, Hinterlüftung und Außenverkleidung als Wetterschutz sowie durch die freie Wahl bei der Stärke der Dämmschicht.

Für private Bauherren dürfte in diesem Zusammenhang auch interessant sein, dass die Anforderungen und Vorschriften für die energetische Wärmedämmung immer höher und strenger werden, unabhängig davon, ob es sich um Neubauten oder ältere Gebäude handelt. Die höheren Investitionen können zum einen durch staatliche Förderungen in Form von Zuschüssen wie zum Beispiel dem Klimaschutzpaket oder zinsgünstigen Krediten aufgefangen werden. Zum anderen lässt sich mit einer Wärmedämmung auf dem aktuellen Stand eine Menge Geld bei den Heizkosten einsparen. Diese machen bekanntlich den größten Posten bei den Energiekosten aus. Deshalb wird sich der finanzielle Mehraufwand für eine hinterlüftete Fassade nach einiger Zeit sicher auszahlen.

Hinzu kommt eine größere Sicherheit, was den Schutz der Bausubstanz gegen Feuchtigkeit und damit verbundene, mögliche Schäden betrifft. Denn die permanente Hinterlüftung zwischen Außenverkleidung und Dämmschicht sorgt dafür, dass sich kein Kondenswasser ansammeln und das Mauerwerk schädigen kann. Wichtig ist nur, dass die Luft von unten nach oben frei zirkulieren kann. Das stellt aber bei einer fachgerechten Ausführung der notwendigen Arbeiten keinerlei Probleme dar.

Hier noch einmal alle Vorteile einer hinterlüfteten Fassadenverkleidung mit Dämmung auf einen Blick:

  • eindeutige Trennung zwischen der Bausubstanz und dem äußeren Wetterschutz
  • kontinuierlicher Abtransport von schädlicher Feuchtigkeit durch die Hinterlüftung
  • dauerhafte Vermeidung von Schimmelpilzbildung
  • Verlagerung des Tauwasserpunktes nach außen
  • ideale Eignung für heutzutage geforderte Maßnahmen zur Wärmedämmung
  • schallisolierende, wetterdichte und rissüberbrückende Eigenschaften
  • Schaffung eines angenehmen Raumklimas in allen Jahreszeiten
  • unkomplizierte Montage ohne spezielle Werkzeuge durch einen Fachbetrieb möglich
  • vielfältige individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

Die hinterlüftete Fassade im Zusammenhang mit Wärme-, Kälte- und Schallschutz

Ob wir uns in Räumen behaglich fühlen, hängt nicht allein von der Lufttemperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. Auch die so genannte Strahlungstemperatur der umgebenden Flächen wie Wände und Decken ist mitentscheidend für ein angenehmes Raumklima. Am wohlsten fühlen wir uns, wenn Lufttemperatur plus Strahlungstemperatur zusammen in etwa unserer Körperwärme von 37 °C gleichkommen.

Beträgt zum Beispiel die Temperatur der umgebenden Flächen 17 °C, sollte die Raumluft 20 °C warm sein. Dann empfinden wir Behaglichkeit. An warmen Tagen verhält es sich umgekehrt. Dann können Umgebungsflächen, die der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, schnell mal auf 20 °C aufgeheizt werden. Konsequenterweise müssten wir dann die Raumluft für unser Wohlbefinden auf 17 °C herunterkühlen.

Eine hinterlüftete Fassade übernimmt auf Grund ihrer Konstruktion und im Zusammenspiel mit einer Wärmedämmung aus mineralischen Fasern einen wesentlichen Teil dieser Aufgaben. Damit hat sie einen positiven Einfluss auf das Wohnklima im Inneren, ohne dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Die Außenverkleidung heizt sich im Sommer zwar eventuell stark auf. Durch die permanente Hinterlüftung und die Isolierung wird das Mauerwerk allerdings vor starker Aufheizung geschützt, und eine erhöhte Wärmestrahlung in den Innenräumen vermieden. Im Winter ist es dann umgekehrt. Die Dämmung hält die Wärme innerhalb des Gebäudes und verhindert eine Auskühlung des Mauerwerks und sorgt so dafür, dass Sie Energiekosten sparen.

Auch in puncto Schallschutz ist eine vorgehängte Fassade eine sehr gute Lösung, denn die Kombination der einzelnen Komponenten Außenverkleidung, Lüftungsschicht, Dämmung und Mauerwerk sorgt dafür, dass laute Geräusche und Lärm weder von außen herein noch von innen heraus gelangen.

Was hat Vinylit im Segment hinterlüftete Fassade zu bieten?

Unsere Arbeit konzentriert sich auf Fassadenverkleidungen und Fassadensysteme aus Kunststoff, dem für uns zukunftsweisenden Material. Kunststoff gehört zu den wertvollsten Rohstoffen und ist im Überfluss vorhanden, sofern er sinnvoll genutzt wird.

Wir verlängern die Wertschöpfungskette, indem wir für unsere Produkte Granulate aus recyceltem oder recycelbarem Kunststoff verarbeiten. Um PVC aus Produktionsabfällen unmittelbar wiederzuverwerten und erneut in den Herstellungsprozess zu integrieren, nutzen wir speziell dafür entwickelte Maschinen und Anlagen.

Unsere eigene Abfallquote fällt netto geringer aus als 1 %. Aus diesem Grund – und auch weil unsere Produkten keine Weichmacher und andere Schadstoffe enthalten – sind die Fassadensysteme von Vinylit umweltfreunlich und ressourcenschonend.

Diese Nachhaltigkeit, verbunden mit unkomplizierter Montage und der dauerhaft schönen und ansprechenden Optik, findet regen Zuspruch bei Bauherren und Architekten, bei Planern und Handwerkern. Die Systeme von Vinylit lassen sich für besondere Akzentsetzungen untereinander kombinieren, was die ohnehin schon umfangreichen Gestaltungsmöglichkeiten noch einmal erweitert.

Die Fassadensysteme von Vinylit ermöglichen eine Energieeinsparung von bis zu 45 % in Kombination mit der passenden Wärmedämmung. Sie sind schimmelresistent, biozidfrei und durch ihren hohen Härtegrad äußerst langlebig und nahezu unverwüstlich. Auf Temperaturschwankungen reagieren sie flexibel, sodass keine Risse entstehen können. Aus diesen Gründen können wir auch – je nach Produktlinie – bis zu 30 Jahre Garantie gewährleisten.

Ist Ihre hinterlüftete Fassade aus unseren Profilen erst einmal montiert, erweist sie sich als äußerst pflegeleicht. Regelmäßiges Streichen wie bei anderen Wandverkleidungen können Sie sich ersparen. Reinigen Sie sie bei Verschmutzungen einfach mit einem handelsüblichen Hochdruckreiniger.

Das Extra-Plus von Vynilit

Wenn Sie sich für die Marke Vinylit entscheiden, bekommen Sie sämtliche benötigten Komponenten für Ihre vorgehängte Fassade bzw. Außenverkleidung aus einer Hand. Neben den Profilen liefern wir auch Tür- und Fensterlaibungen sowie Befestigungselemente. Das macht die Montage zu einer schnellen und reibungslosen Angelegenheit.

Akzente setzen mit Verlegerichtung und Teilbekleidungen

Beispieldarstellung für eine Teilbekleidung des Giebels

Neben den Gestaltungsmöglichkeiten mit Farben und Oberflächenstrukturen erzielen Sie auch mit der Art der Verlegung abwechslungsreiche und interessante Effekte für Ihre hinterlüftete Fassade. Je nachdem, ob Sie eine vertikale, horizontale oder diagonale Verlegerichtung wählen, können Sie einzelne Gebäudeteile optisch hervorheben oder bestimmte Wirkungen abschwächen. So eignet sich beispielsweise eine vertikale Verlegung besonders gut für breite Flächen, um diese „schlanker“ wirken zu lassen.

Unsere Profile bieten sich auch an, wenn Sie Giebel, Vorbauten, Sockel oder Dachränder strukturell und farblich vom Rest Ihres Hauses abheben wollen, der vielleicht über eine klassische Putzfassade oder eine andere Außenverkleidung verfügt.

Sie haben die Wahl aus verschiedenen Oberflächenstrukturen

Mit unseren Profilen verkleiden Sie Ihre hinterlüftete Fassade ganz nach Wunsch. Wählen Sie am besten zuerst, welche Oberflächenstruktur Sie bevorzugen. Bei Vinylit haben Sie die Wahl zwischen Naturstein-, Putz- und Holzstrukturen. Anschließend entscheiden Sie sich für eine Farbe, die am besten zu Ihrem Geschmack und zur unmittelbaren Nachbarschaft Ihres Hauses passt.

vinylit Fassadensysteme
Gestaltungsmöglichkeiten im Überblick

Sie sollten sich in diesem Zusammenhang darüber informieren, ob es in Ihrer Gemeinde oder in Ihrem Baugebiet besondere Vorschriften zur Fassadengestaltung gibt. Nicht überall können Sie frei schalten und walten, wie Sie möchten. Das Baurecht ist in Deutschland keine Angelegenheit des Bundes, sondern der Länder. In Bezug auf manche Details unterscheiden sich die Vorgaben sogar von Gemeinde zu Gemeinde. Am besten sprechen Sie bei Ihrem zuständigen örtlichen Bauamt vor.

Wir können in diesem Beitrag nicht auf sämtliche Varianten eingehen, die Vinylit Ihnen mit seinen Produkten bietet. Dafür ist die Auswahl einfach zu umfassend. Stöbern Sie dafür in Ruhe auf unserer Website, wo wir Ihnen die verschiedenen Fassadensysteme ausführlich vorstellen.

Fazit

Fassen wir noch einmal zusammen, welche Eigenschaften und Vorteile eine hinterlüftete Fassade auszeichnen. Auf Grund der Konstruktion, die klar zwischen Mauerwerk, Außendämmung, Hinterlüftungszone und Außenverkleidung trennt, bietet eine vorgehängte Fassade optimalen Schutz gegen Witterungseinflüsse, Feuchtigkeitsschäden und Wärmeverluste. Sie ist aufgrund des hohen technischen Aufwands bei der Ausführung teurer als herkömmliche Fassadengestaltungen wie zum Beispiel ein klassischer Putz. Andererseits rentieren sich die Mehrkosten mit der Zeit durch eine Energieersparnis, die mit einem System von Vinylit in Kombination mit der passenden Wärmedämmung bis zu 45 % betragen kann.

Eine hinterlüftete Fassade aus hochwertigem, recyceltem Kunststoff ist robust und nahezu unverwüstlich und dabei gleichzeitig pflegeleicht. Sie muss nicht regelmäßig nachgestrichen werden. Zudem ist sie bautechnisch sowohl für Neubauten, als auch für die Sanierung und Modernisierung von Bestandsimmobilien geeignet.

Ein großes Plus stellt die Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten dar, die mit anderen Fassadenarten nicht erreicht werden kann. Architekten und Bauherren können damit höchst individuelle Projekte realisieren.

FAQ zu vorgehängte hinterlüftete Fassade

Wie funktioniert eine hinterlüftete Fassade?

Bei einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade wird die Fassadenverkleidung nicht direkt am Mauerwerk befestigt. Auf das Mauerwerk wird ein Dämmstoff montiert und daran eine Unterkonstruktion befestigt. Auf diese Unterkonstruktion wird dann die Fassadenverkleidung gesetzt.

Durch die Montage der Fassadenverkleidung an einer Unterkonstruktion ergibst sich die Hinterlüftung. Diese hat viele Vorteile. Durch die Hinterlüftung entsteht ein ständiger Luftaustausch. Dadurch wird entstehende Feuchtigkeit abtransportiert und einer Schimmelbildung vorgebeugt. Selbst feuchte Wände können auf diese Weise getrocknet werden.

Warum werden vorgehängte Fassaden hinterlüftet?

Die Hinterlüftung einer vorgehängten Fassade beugt einer möglichen Schimmelbildung im Mauerwerk vor, weil entstehende Feuchtigkeit permanent durch den Luftaustausch abtransportiert wird. Auf diese Weise können sogar bereits feuchte Wände getrocknet werden. Außerdem sorgt die Hinterlüftung für ein optimales Raumklima.

Wann braucht man eine hinterlüftete Fassade?

Hinterlüftete Fassaden sind für sämtliche Gebäude eine optimale Lösung. Die Fassadenverkleidung wird dabei auf eine Unterkonstruktion montiert, wodurch eine Entlüftung entsteht.

Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade zeichnet sich durch eine hohe Stabilität aus. Die Hinterlüftung vermeidet eine Bildung von Schimmel und kann sogar feuchte Wände trockenlegen. Außerdem sorgt eine hinterlüftete Fassade für ein optimales Raumklima und bietet einen guten Schallschutz.

Damit ist die vorgehängte hinterlüftete Fassade sicher auch für Ihr Gebäude die optimale Wahl, die sich langfristig auszahlt.

Was kostet eine vorgehängte Fassade?

Die Preise einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade variieren stark je nach Gebäude und verwendetem Material für die Fassadenverkleidung. Grundsätzlich zählt eine vorgehängte hinterlüftete Fassade zu den eher aufwändigeren und teureren Fassadenverkleidungen.

Der Mehraufwand zahlt sich allerdings aus, da eine vorgehängte Fassade die Bausubstanz optimal vor Wind und Wetter schützt. Die Hinterlüftung sorgt für einen permanenten Luftaustausch, wodurch feuchten Wänden vorgebeugt wird und feuchte Wände sogar getrocknet werden.

Eine einzigartige Fassade. Zeigen Sie Ihr Haus von der schönsten Seite.

Vinylit – Qualität Made in Germany.

Wissenswerte Fakten zum Thema Hausdämmung

Energieeinsparungen, Klima- und Umweltschutz, persönliches Wohlbefinden – all diese Begriffe lassen sich mit dem Thema Wärmedämmung in Verbindung bringen. Eine optimale Dämmung am Haus senkt die Heizkosten erheblich, entspricht der Energieeinsparverordnung EnEV der Bundesregierung, die einen Beitrag zum Umweltschutz leisten soll, und sorgt letztendlich für ein angenehmes und gesundes Wohnklima.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Funktionen und Möglichkeiten, den Materialien und Techniken, möglichen Fehlern und den Kosten der Fassadendämmung. Wenn Sie als privater Bauherr oder auch als Unternehmen einen Neubau, Umbau oder eine Sanierung planen, finden Sie hier zahlreiche nützliche Hinweise und Fakten rund um den Vollwärmeschutz Ihres Gebäudes.

vinylit Fassadendysteme
In Kombination mit der richtigen Wärmedämmung können Sie mit Fassadensystemen von Vinylit bis zu 45 % Energie sparen

Funktionen der Wärmedämmung

Eine gute Wärmedämmung soll Schutz vor Temperaturschwankungen bieten, zur Senkung der Energiekosten beitragen sowie den Umwelt- und Klimaschutz voranbringen. Doch wie funktioniert sie eigentlich und warum reicht eine Hauswand aus Mauerwerk oder Beton nicht aus? Warum muss eine solche von außen oder innen zusätzlich mit Dämmplatten versehen werden, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen?

Wärmedämmung beruht auf unbewegter Luft

Betrachten wir zunächst das Grundprinzip jeder Art von Dämmstoffen. Sie tun im Grunde nichts anderes, als auf kleinem Raum Luft zu binden, unabhängig davon, ob es sich um mineralische Fasern, Kunststoff-Kügelchen oder aufgeschäumtes Glas mit zahlreichen Poren handelt. Die eigentlich dämmende Wirkung wird nicht durch das verwendete Material erzielt, sondern durch die darin gebundene Luft. Sie hat die physikalische Eigenschaft, Wärme schlecht zu leiten.

Die Einheit der Wärmeleitfähigkeit wird mit W/(mK) angegeben. Die geringe Leitfähigkeit der Luft für Wärme wird deutlich, wenn man sie mit Kupfer vergleicht. Das Metall hat eine Wärmeleitfähigkeit von 399 W/(mK), Luft hingegen nur von 0,026 W/(mK) – ein großer Unterschied. Aber auch im Vergleich zu anderen im Hausbau gängigen Werkstoffen schneidet Luft gut ab. Ziegelsteine bringen es auf 0,38 bis 0,52 W/(mK), Fensterglas auf 0,87 W/(mK), Beton auf 2,1 W/(mK).

Die Füllung der winzigen Hohlräume in Dämmstoffen mit Luft ist also entscheidend für ihre geringe Wärmeleitfähigkeit. Deshalb können sie bereits bei geringen Stärken eine hohe Wirkung erzielen. Ein weiterer Vergleich: Ein guter Dämmstoff erzielt mit 2 cm Dicke die gleiche Wirkung wie ein Porenziegel mit 8 cm, ein Klinker mit 29 cm oder eine Betonwand mit 105 (!) cm Dicke.

Wie schützen Dämmplatten vor Temperaturschwankungen?

Wärme hat die Eigenschaft, immer dahin zu wandern, wo die Temperatur niedriger ist. Bezogen auf ein Gebäude heißt das: Im Winter fließt sie vom geheizten Innenraum nach draußen, im Sommer von der aufgeheizten Umgebungsluft ins kühlere Innere.

Je nach Ausführung von Mauerwerk, Fenstern und Dach entweichen ohne Dämmung 20 % und mehr der erzeugten Heizenergie völlig ungenutzt ins Freie. Durch eine ungedämmte Kellerdecke kommen noch einmal 5 % bis 10 % hinzu. Wenn Sie sich jetzt einmal Ihre jährlichen Heizkosten vor Augen halten und dann 25 % bis 30 % davon abziehen, können Sie sich schnell ausrechnen, welche Summe Sie bei den Heizkosten mit einer Hausdämmung einsparen könnten.

Haus dämmen erhöht den Wohnkomfort

Die Ersparnis bei den Heizkosten ist aber nicht der einzige Vorteil einer Wärmedämmung. Mit einem Vollwärmeschutz steigern Sie auch Ihren Wohnkomfort in nicht unerheblichem Maße. In der kalten Jahreszeit genießen Sie behagliche Wärme in Ihren Räumen, ganz ohne kalte Wände und Zugluft aus undichten Ecken.

Im Sommer trägt die Dämmung dazu bei, die Hitze außen vor zu lassen, vor allem unter Ihrem Dach. Sie können den Effekt noch steigern, wenn Sie zum Beispiel in einem älteren Haus zusätzlich die Fenster austauschen oder zumindest eine neue, moderne Wärmeschutzverglasung einsetzen lassen.

Dann dürfen Sie der nächsten Winterkälte oder Sommerhitze gelassen entgegensehen und sich außerdem über einen verbesserten Schutz der Bausubstanz sowie eine Wertsteigerung Ihres Hauses freuen.

Hausdämmung als Beitrag zum Klima- und Umweltschutz

Da die Wärmeerzeugung in privaten Haushalten den größten Posten des Energieverbrauchs ausmacht, kann eine Wärmedämmung, sofern sie flächendeckend erfolgt, einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und CO2-Emissionen und Ressourcenverschwendung mindern. Im Gebäudebereich ließen sich laut einer Studie des Forschungsinstituts für Wärmeschutz (FIW) durch Dämmung allein in Deutschland die CO2-Emissionen um über 100 Millionen Tonnen reduzieren – eine beeindruckende Zahl.

Möglichkeiten zur Umsetzung einer effizienten Wärmedämmung

Um ein Haus zu dämmen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die häufigsten Maßnahmen sind die Außendämmung der Fassade und die Dachdämmung. Wenn eine Außendämmung nicht möglich ist – zum Beispiel bei denkmalgeschützten Gebäuden – kommt eine Innendämmung in Betracht. Bei dieser geht allerdings ein Teil der nutzbaren Fläche verloren.

In Kellern können die Decke und die Wände auf der Innenseite gedämmt werden. Schließlich gibt es noch die Perimeterdämmung, die an Außenwänden – in der Regel Kellerwände – mit Erdberührung durchgeführt wird.

Wenn Sie im Zuge einer Sanierung eine neue Hausfassade gestalten wollen, bietet es sich an, im gleichen Zuge die Außenwände nach modernsten Gesichtspunkten zu dämmen. Unter bauphysikalischen Aspekten verspricht eine vorgehängte hinterlüftete Fassade hier den größten Erfolg, was die Wirksamkeit der Dämmung, den Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit und das Wohnklima in den Innenäumen betrifft.

Darstellung des Prinzips einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade

Bei Steildächern steht zunächst die Frage im Vordergrund, ob der Raum darunter zu Wohnzwecken genutzt wird oder nicht. Bei Nichtnutzung reicht es aus, wenn nur die oberste Geschossdecke gedämmt wird. Wenn diese begehbar sein soll, sehen die Maßnahmen allerdings anders aus als für nicht begehbare Dachböden. Wird der Dachraum zum Wohnen oder für Hobbys genutzt, kommen drei Möglichkeiten infrage: die Aufsparren-, Zwischensparren- und Untersparrendämmung.

Die gängigsten Varianten sind die beiden letzteren, da sie relativ einfach auch vom Hauseigentümer ausgeführt werden können. Eine Aufsparrendämmung lohnt sich im Grunde nur, wenn das Dach sowieso neu eingedeckt werden muss. Dies ist eine Aufgabe für einen Fachbetrieb mit entsprechender Erfahrung.

Soll die Fassade von innen gedämmt werden, ist ebenfalls ein Fachbetrieb zu empfehlen, um Bauschäden zu vermeiden, denn sie muss möglichst perfekt abgedichtet werden. Zudem ist der Einbau einer so genannten Dampfbremse erforderlich, falls diese Funktion nicht durch die Dämmplatten übernommen wird. Damit nicht zu viel Nutzfläche verloren geht, ist die Dämmschicht hier mit 6 cm bis 8 cm deutlich dünner als außen, sodass lediglich eine Ersparnis an Heizenergie von 10 % bis 15 % zu erreichen ist.

Welche Materialien eignen sich für die Hausdämmung?

Ob Sie nur eine neue Hausfassade mit beispielsweise Fassadenplatten gestalten oder das gesamte Haus dämmen wollen – für die Ausführung stehen Ihnen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung, die sich in vier Kategorien einordnen lassen. Diese sind:

Die 4 Kategorien von Dämmstoffen im Überblick:

  1. Synthetische Dämmstoffe: Polyurethan (PUR), Polystyrol-Hartschaum (EPS), extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS) sowie Vakuum-Isolationspaneele (VIP)
  2. Mineralische Dämmstoffe: Glas- und Steinwolle, aufgeschäumtes Glas (auch als Foam Glass bezeichnet), Calciumsilikat und Perlite
  3. Nachwachsende pflanzliche Dämmstoffe: Flachs, Kork, Holzfasern, Zellulose und Hanf
  4. Tierische Dämmstoffe: Schafwolle

Grundsätzlich eignen sich fast alle genannten Stoffe für die unterschiedlichen Dämmbereiche Fassade, Dach und Keller. Trotzdem sind bei der Auswahl einige Punkte zu beachten:

  • die Dämmungseffizienz
  • der Anschaffungspreis pro Quadratmeter
  • spezielle Anforderungen wie Brandschutz oder ein erhöhter Schallschutz
  • eventuelle Kosten für eine zukünftige Entsorgung (diese können je nach Material stark voneinander abweichen)
  • persönliche Vorlieben

Am besten lassen Sie sich von einem Energieberater oder einem Fachbetrieb für Baustoffe darüber informieren, welcher Dämmstoff für Ihre Zwecke am besten geeignet ist. In der Regel können Sie dort auch Original-Muster betrachten und in die Hand nehmen.

Welche Stärke sollte eine Wärmedämmung aufweisen?

Was die Stärke einer Wärmedämmung angeht, könnte man meinen: Je dicker, desto besser. Das lässt sich so aber pauschal nicht bestätigen, da es für jedes Bauteil eine eigene maximale Dicke gibt. Darüber hinauszugehen, bringt kaum mehr Ersparnis in Relation zu den anfallenden Kosten.

Dazu müssen Sie wissen, dass Dämmmaterialien in Wärmeleitgruppen (WLG) eingeteilt sind. Die Einteilung erfolgt in Fünferschritten, sodass Sie Bezeichnungen wie WLG 30, WLG 35, WLG 40 etc. finden werden. Dabei gilt, dass der Dämmwert umso besser ist, je kleiner die angegebene Zahl. Oder im Umkehrschluss: Je höher der WLG-Wert ausfällt, desto dicker muss die Dämmschicht sein, um die gleiche Wirkung zu erreichen wie ein Dämmstoff mit niedrigerem Wert.

Folgende Richtwerte sind für die Stärke von Dämmstoffen gängig:

  • Dach: 24 cm
  • Oberste Geschossdecke: 24 cm
  • Fassade außen: 16 cm
  • Kellerdecke: 10 cm

Techniken der Fassadendämmung

Um an einer Bestandsimmobilie eine neue Hausfassade zu gestalten und gleichzeitig eine Wärmedämmung anzubringen, können Sie sich für ein so genanntes Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oder eine vorgehängte hinterlüftete Fassade entscheiden. Für die zweite Variante finden Sie bei Vinylit eine große Auswahl an Profilen aus Kunststoff mit verschiedenen Oberflächenstrukturen und zahlreichen Farben. Diese Auswahl gibt Ihnen bei der Gestaltung freie Hand wie kaum eine andere Hausdämmung und Fassadengestaltung.

Ist bereits ein zweischaliges Mauerwerk geplant oder vorhanden, also eine Fassade mit einer inneren und einer äußeren Mauerschale, können Sie auf eine Kerndämmung zurückgreifen. Bei einem Neubau lässt sich der Zwischenraum unkompliziert mit Dämmstoffplatten bestücken.

Handelt es sich um eine ältere Immobilie, die saniert werden soll, ist die Einblas- Dämmung eine gute Wahl. Dafür werden lose Dämmmaterialien unter hohem Druck in den Hohlraum zwischen den Mauerschalen geblasen, bis dieser vollständig gefüllt ist. Diese Methode ist auch deshalb zu empfehlen, weil für den Vorgang lediglich kleine Öffnungen in die äußere Mauerschale gebohrt werden müssen, die sich leicht und unauffällig wieder schließen lassen.

Mögliche Fehler bei der Wärmedämmung

Mit einem Vollwärmeschutz für Ihr Haus vom Keller bis hinauf zum Dach können Sie nach der Fertigstellung langfristig einen großen Teil Ihrer Energiekosten einsparen und die Kosten für die Fassadendämmung und die übrigen Bauteile bald wieder hereinholen. Voraussetzung ist, dass alle Arbeiten sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Ansonsten verringern sich eventuell die Einspareffekte oder es drohen sogar schwerwiegende Baufehler, deren Korrektur sehr teuer werden kann.

Wenn Sie handwerkliches Geschick besitzen, sollte die Anbringung einer Wärmedämmung unter dem Dach oder der Kellerdecke durch Sie selbst kein großes Problem darstellen. Eine neue Hausfassade gestalten und dämmen ist allerdings eine Aufgabe für einen professionellen Fachbetrieb mit Erfahrung und entsprechendem Know- how.

Zunächst ist jedoch eine sorgfältige Planung erforderlich. Setzen Sie sich dafür am besten mit einem Architekten oder einem Energieberater zusammen, um die einzelnen Schritte bei der Sanierung in der richtigen Reihenfolge festzulegen. Die Experten wissen nicht nur über die passenden Materialien für Dämmungen Bescheid. Sie liefern Ihnen auch ausführliche Informationen über die staatlichen Fördermittel, die Sie in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten beantragen können.

Bei diesem Punkt ist es wichtig, dass Ihr Antrag vor Beginn der Maßnahme bewilligt wird. Wenn Sie vorher bereits einen Vertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen haben, das Ihre Hausfassade gestalten und Ihr Haus dämmen soll, ist das ein Problem. Dann haben Sie keinen Anspruch mehr auf eine Förderung und müssen die Kosten für die Fassadendämmung komplett alleine finanzieren.

Holen Sie sich mehrere Angebote von Handwerksbetrieben ein, aber lassen Sie sich nicht unbedingt vom günstigsten Angebot verführen. Prüfen Sie deshalb, ob das Unternehmen Mitglied einer Innung ist, ob es eventuell mit namhaften Herstellern zusammenarbeitet und deren Weiterbildungen besucht hat. Sie können sich auch nach Referenzen erkundigen und vielleicht mit anderen Kunden des Betriebes über deren Erfahrungen sprechen. Im Zweifelsfall kann auch ein Bausachverständiger weiterhelfen, der vorab die Leistungsbeschreibung prüft und eine baubegleitende Qualitätskontrolle übernimmt.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Achten Sie auf die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV). Viele Bauherren, die ihr Haus dämmen wollen, halten diese aus Unkenntnis nicht ein und erleben später böse Überraschungen, wenn sie die Sanierungsstandards der EnEV nicht berücksichtigt haben.

Fazit

Eine moderne Wärmedämmung hilft Ihnen, Ihre Energiekosten für die Wärmeerzeugung deutlich zu senken und sich unabhängiger von Versorgern zu machen. Die Investition rentiert sich durch die Ersparnis nach einigen Jahren. Sie steigern damit außerdem den Wert Ihrer Immobilie und Ihren Wohnkomfort und liefern einen wertvollen Beitrag zum Kimaschutz. Erfahren Sie mehr zum Thema Klimaschutz in unserem Blog zum Klimaschutzpaket.

Achten Sie aber darauf, Ihre Dämmungsmaßnahmen sorgfältig zu planen und von einem zuverlässigen Fachbetrieb ausführen zu lassen, sofern Sie nicht einige Arbeiten selbst erledigen. Langfristig werden Sie mit Ihrer Entscheidung mit Sicherheit zufrieden sein.

FAQ zu Wärmedämmung

Was versteht man unter Wärmedämmung?

Die Wärmedämmung sorgt bei Gebäuden für eine Reduzierung der Wärmeübertragung von innen nach außen und andersherum.

Die Dämmung selbst kann aus verschiedenen Materialien bestehen und wird auf das Mauerwerk montiert. Im Winter hält die Wärmedämmung warme Luft im Innenraum und im Sommer sorgt sie bestmöglich dafür, dass warme Luft draußen bleibt.

Was ist Wärmedämmung?

Eine Wärmedämmung sorgt dafür, dass möglichst wenig Wärme durch ein Bauteil wie beispielsweise eine Wand dringt. Die Dämmung kann aus verschiedenen Materialien bestehen, die für die Reduzierung der Wärmeübertragung sorgen.

Auf der einen Seite hält eine gute Wärmedämmung die Wärme im Winter im Haus. Auf der anderen Seite sorgt sie im Sommer dafür, dass die Wärme nicht ins Haus kommt und es möglichst kühl bleibt.

Eine einzigartige Fassade. Zeigen Sie Ihr Haus von der schönsten Seite.

Vinylit – Qualität Made in Germany.