Die Fassade – deshalb ist sie so wichtig

Jedes Haus benötigt eine Fassade als Schutz für die Gebäudehülle vor Witterungseinflüssen sowie für eine ansprechende Optik. Wir zeigen, warum die Fassade für Ihr Gebäude so wichtig ist und was es bei der Planung und Gestaltung zu bedenken gibt.

Sinn und Zweck der Fassade

Das Wort Fassade stammt ursprünglich aus dem Lateinischen (facies) und ist über das Italienische (facciata) und das Französische (façade) in unseren Sprachgebrauch übergegangen. Der Ausdruck bedeutet so viel wie Gesicht oder Angesicht. Die Fassade ist damit so etwas wie das Gesicht oder auch die Visitenkarte Ihres Hauses. Sie ist das erste wichtige Merkmal, das Außenstehende von einem Gebäude wahrnehmen, wenn sie sich nähern oder daran vorbeigehen.

Fassaden sind je nach Zeitpunkt ihrer Entstehung, den lokal oder regional vorhandenen Materialien und auch Kulturkreisen unterschiedlich gestaltet und ausgeführt. Sie dienen als sichtbare Gebäudehülle einerseits repräsentativen Zwecken, andererseits schützen sie vor belastenden Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee, Wind, Sonneneinstrahlung, Schmutz und Frost.

In unserer Zeit des klimatischen Wandels und stetig teurer werdenden Energie spielt die Nachhaltigkeit der Fassade eine wichtige Rolle. Zusätzlich übernimmt die Fassade die bedeutende Aufgabe der effizienten Wärmedämmung, um Energieverluste in den Heizperioden so gering wie möglich zu halten. Das schont den Geldbeutel und senkt schädliche CO2-Emissionen.

Der folgende Artikel gibt einen umfassenden Überblick über die Funktionen, die verschiedenen Werkstoffe und Gestaltungsmöglichkeiten, die für Fassaden zur Verfügung stehen. Wenn Sie mitten in der Planung eines Neubaus sind oder eine energetische Sanierung Ihrer Immobilie durchführen möchten, erhalten Sie hier viele interessante Tipps, Anregungen und Informationen, die Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen können.

Historisches zur Fassade

Die Fassade ist seit jeher ein bedeutendes Element in der Architektur. Vor allem bei repräsentativen Bauten im städtischen Raum spielt sie bereits seit der Antike eine herausragende Rolle. Hier wurde häufig Wert darauf gelegt, die Schauseite, die dem öffentlichen Raum wie einer Straße oder einem Platz zugewandt ist, besonders aufwändig zu gestalten. Die übrigen Seiten sind häufig deutlich schlichter ausgeführt. Teilweise sind sie gar nicht sichtbar, weil das nächste Gebäude direkt anschließt. Bei freistehenden Objekten wird mehr Wert auf die Gestaltung der anderen bzw. aller Seiten gelegt.

Ab dem 20. Jahrhundert hat sich die Bedeutung des Begriffs Fassade allmählich gewandelt. Er bezeichnet nicht mehr nur die Schauseite und unterstreicht damit den repräsentativen Charakter, sondern bezieht auch die Prinzipien und technischen Funktionen der gesamten sichtbaren Gebäudehülle mit ein. Mittlerweile steht der Begriff damit für die Gesamtheit der Außenwände, wobei die Übergänge hier fließend sind. Denn eine vorgehängte Glasfassade kann man nicht unbedingt als Wand bezeichnen, da sie keinerlei tragende Funktion hat. Andersherum wird man eine unverputzte Wand aus Ziegeln kaum als Fassade bezeichnen, weil dort der der optische Gestaltungswille nicht wirklich erkennbar ist und keine vollständige Schutzfunktion besteht.

Rechtliche Vorgaben für die Außenfassade

Es macht Sinn, sich in einem ersten Schritt mit rechtlichen und gesetzlichen Vorgaben zu beschäftigen, die bei der Gestaltung und Ausführung einer Hausfassade eine Rolle spielen können. Was nützt schließlich die schönste und durchdachteste Planung, wenn sie am Ende an bestimmten Vorschriften scheitert?

Wie viele andere Bereiche auch, ist das Baurecht in Deutschland nicht für den gesamten Bund einheitlich geregelt. Es liegt vielmehr in der Hoheit jedes einzelnen Bundeslandes, wobei bestimmte Details auch auf Gemeindeebene oder sogar für bestimmte Baugebiete vorgeschrieben sein können. Wenn Sie zum Beispiel ein Grundstück in einem Ortsteil besitzen, in dem rote Klinkerwände vorgegeben sind, können Sie die Außenfassade Ihres Neubaus nicht einfach nur verputzen oder mit Naturstein gestalten. Sie haben natürlich die Gelegenheit, eine entsprechende Baugenehmigung zu beantragen. In der Regel wird diese dann allerdings abgelehnt.


Der Hintergrund dafür ist, dass ein „Wildwuchs“ bei der Gestaltung vermieden und ein möglichst einheitliches und harmonisches Gesamtbild in einer Siedlungszone erreicht werden soll. Fragen Sie am besten frühzeitig bei Ihrem örtlichen Bauamt nach, welche Möglichkeiten für Ihr Projekt erlaubt sind.

Ein Verstoß gegen rechtliche Bestimmungen kann im Extremfall außerdem dazu führen, dass Sie Ihre Fassade vollständig zurückbauen müssen. Das würde dann richtig teuer werden. Im nächsten Abschnitt geht es um Vorgaben für nachhaltiges Bauen, die ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden dürfen und heutzutage von besonderer Wichtigkeit sind.

 

Vorgaben für eine nachhaltige Fassadenverkleidung

Nach der Fertigstellung Ihres Rohbaus bzw. der Entfernung einer alten Fassade, steht lediglich die rohe, nackte Gebäudehülle mit Öffnungen für Fenster und Türen und mit dem Dach. Nun gilt es, den Baukörper einerseits gegen Witterungseinflüsse zu schützen, andererseits aber auch um eine zeitgemäße Wärmedämmung.

Letztere ist aus mehreren Gründen von Bedeutung, denn dabei geht es um die Themen Umweltschutz und Kampf gegen den Klimawandel. Ziel ist die Planung eines effizienten Fassadensystems, mit dem sich der Verlust und die Verschwendung von ungenutzter Heizenergie vermeiden lässt.

Die Frage nach umweltschützenden Maßnahmen ist im Bewusstsein von Bauherren, Architekten und Planern schon seit zahlreichen Jahren präsent. In jüngster Zeit müssen wir uns aber auch den drängenden Problemen des rasant voranschreitenden Klimawandels stellen. Zudem geht es für jeden Einzelnen darum, die stetig steigenden Kosten für Energieträger so weit wie möglich abzufedern.

Was Umweltschutz und Klimawandel angeht, hat sich das mittlerweile auf die Gesetzgebung ausgewirkt. Nachhaltiges Bauen und ein möglichst hohes Maß an Energieeinsparung sind keine Privatsache mehr, sondern Pflicht.

2021 wurde die Gebäuderichtlinie EPBD (Energy Performance of Buildings Directive) vom Rat der Europäischen Union und vom Europa-Parlament verabschiedet. Sie schreibt für Neubauten seit 2021 den Standard eines Niedrigstenergiehauses vor, der nicht mit dem bereits vorhandenen Standard des Niedrigenergiehauses verwechselt werden sollte.

Die EPBD-Richtlinie muss von den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU in nationales Recht umgesetzt werden, wobei jedem Land bestimmte Freiräume zugesprochen werden, um die Anforderungen erfüllen zu können. In Deutschland wurden für die Umsetzung folgende Regelungen verabschiedet:

  • die Energieeinsparverordnung (EnEV)
  • das Energieeinsparungsgesetz (EnEG)
  • das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)>
  • sowie perspektivisch gesehen das Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Aus den genannten Vorschriften heraus ergibt sich beispielsweise für ein Niedrigstenergiehaus, dass der primäre Energiebedarf pro Quadratmeter und Jahr einen Wert von 40 kWh nicht überschreiten darf. Manche Experten fordern mittlerweile eine Obergrenze von 30 kWh/m2a, wobei es durchaus möglich ist, dass dieser Grenzwert in Zukunft noch eingeführt wird.

Eine andere wichtige Kennzahl ist der U-Wert für Bauteile wie Decken, Wände, Bodenplatten und Fenster mit Mehrfachverglasung. Der U-Wert beschreibt die Menge an Wärmeenergie, die in einem bestimmten Zeitraum pro Quadratmeter durch ein solches Bauelement entweichen darf. Er ist also praktisch eine Maßeinheit für Wärmeverluste. Je niedriger der U-Wert, desto höher die Leistung der Dämmmaßnahmen. Diese Fakten sind bei der Planung einer Hausfassade mit moderner Fassadendämmung zu berücksichtigen, damit Sie der EU-Richtlinie und der deutschen Gesetzgebung entsprechen.

Fassadengestaltung und nachhaltige Fassadendämmung

Wenn wir die beschriebenen Vorgaben zur Energieeinsparung im Zusammenhang mit der Fassadengestaltung betrachten, wird eines schnell klar: Der Rohbau muss zunächst eine effiziente Wärmedämmung erhalten, bevor der optisch ansprechende Abschluss mit der gewünschten Fassadenverkleidung erfolgen kann.

Über geeignete Dämmmaterialien für die Fassade und deren Kosten sprechen Sie am besten mit Ihrem Architekten oder einem speziell geschulten Energieberater. Für die Auswahl mitentscheidend ist auch immer das letztendlich festgelegte Fassadensystem.

Hier stehen Ihnen zahlreiche Möglichkeiten und Materialien zur Verfügung. Dazu zählen
der klassische Putz oder Klinker, Holz und Naturstein, Faserzement, Schiefer oder Metall. Jeder Werkstoff hat seine Vor- und Nachteile, was die Eigenschaften, das Aussehen und nicht zuletzt auch die zu erwartenden Kosten betrifft.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff. Wir verfügen über fünf Jahrzehnte Erfahrung und ein entsprechendes Know-how bei der Entwicklung und Herstellung von Profilen für die Kunststofffassade.

Mittlerweile können wir auf rund 75.000 verbaute Fassaden für 25.000 zufriedene Kunden zurückblicken. Zu den Eigenschaften und wesentlichen Vorteilen einer Kunststofffassade erfahren Sie weiter unten mehr. Zunächst wollen wir uns grundsätzlich mit den gängigen Materialien für die Außenfassade beschäftigen.

Materialien für die Fassadengestaltung

Die Auswahl an Materialien für eine Fassadenverkleidung ist sehr vielfältig, und jeder Werkstoff kann einige Plus- und Minuspunkte für sich verbuchen.

Die Putzfassade

Fassade von Vinylit in Putz-/ Natursteinoptik

Putz ist bis heute die am häufigsten genutzte Methode, um ein Haus gegen Witterungseinflüsse zu schützen. Der Markt bietet in diesem Segment zahlreiche Varianten wie

  • Gipsputz
  • Kalk- und Kalk-Zement-Putz – Wärmedämmputz
  • Fertig- und Streichputz
  • Lehm- und Lehm-Gips-Putz – Kunstharzputz

Putze lassen sich günstig produzieren und eignen sich gut, wenn für den Hausbau oder die Sanierung nur ein kleineres Budget zur Verfügung steht. Sie müssen jedoch in regelmäßigen Intervallen gereinigt und neu gestrichen oder auch in größerem Rahmen renoviert werden. Als Faustregel gilt hier ein zeitlicher Abstand von fünf bis zehn Jahren für einen Neuanstrich.

Aufgrund der geforderten Wärmedämmmaßnahmen wird Putz heute oft als Wärmedämmverbundsystem (WDV) ausgeführt. Dabei wird auf die Hauswand zunächst eine mehrere Zentimeter dicke Dämmschicht aus Hartschaum, Styropor o. ä. aufgebracht, anschließend eine Armierung, um für genügend Stabilität zu sorgen. Über die Armierung wird dann der Putz aufgetragen.

Die Klinkerfassade

Fassade von Vinylit in Klinkeroptik

Klinker in verschiedenen Farbtönen sind ebenfalls häufig anzutreffen und bestimmen in manchen Regionen wesentlich das Erscheinungsbild von Häusern. Sie bieten einen guten Schutz vor Witterungseinflüssen wie starkem Wind, Schlagregen und Sonneneinstrahlung. Sie müssen die Fassade nicht streichen. Verschmutzungen können gut mit einem Hochdruckreiniger beseitigt werden. Eine Fassade aus Klinker ermöglicht eine gute Dämmung und überzeugt durch Langlebigkeit. Im Vergleich zu Putz sind die Kosten jedoch deutlich höher.

Die Holzfassade

Fassade von Vinylit in Holzoptik

Holz ist einer der ältesten Baustoffe überhaupt und wird dementsprechend lange auch
bereits für die Fassadengestaltung genutzt. Dafür kommen in der Regel Holzpaneele zum Einsatz, die meist von Nadelhölzern wie Fichte, Kiefer, Douglasie oder Lerche stammen. Holz schafft eine angenehme Optik, allerdings sind die Material- und Herstellungskosten deutlich höher als etwa beim Putz.

Hinzu kommt ein höherer Wartungsaufwand. Holz muss vergleichsweise oft mit Lasuren oder Lacken nachgestrichen werden, um gegen Witterungseinflüsse beständig zu bleiben. Zudem sind Beschädigungen etwa durch Spechte möglich, die versuchen, ihr Nest in der Hauswand zu bauen.

Die Faserzementfassade

Faserzement gehört zu den günstigeren Produkten für eine Fassade. Zu seiner Beliebtheit trägt bei, dass er recht langlebig ist und Sie ganz nach Wunsch die Fassade streichen können. Ein Nachteil ist sein hohes Eigengewicht. Es erfordert eine aufwändigere Verlegung als andere Paneele, da die Unterkonstruktion und die passenden Befestigungsmittel recht robust und tragfähig sein müssen.

Die Schieferfassade

Schiefer zählt ebenfalls zu den Klassikern für die Fassadenverkleidung. Das Material ist gut beständig gegen Hitze und Kälte, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung und überzeugt auch durch seine Haltbarkeit von etwa 100 Jahren. Zudem ist er feuerfest. Wird Schiefer als vorgehängte hinterlüftete Fassade verarbeitet, sorgt er übers ganze Jahr für ein angenehmes Raumklima im Inneren.

Die Materialpreise können allerdings erheblich voneinander abweichen, je nachdem, aus welchem Land der Schiefer stammt. Produkte aus Indien oder China sind recht günstig, während heimische Schiefersorten sehr teuer sein können.

Die Natursteinfassade

Fassade von Vinylit in Putz-/ Natursteinoptik

Für Natursteinfassaden gelten weitgehend die gleichen Fakten wie für Schiefer. Sie sind robust und stabil, pflegeleicht und sicher gegen alle Witterungseinflüsse. Gebäude jeglicher Art erhalten durch Naturstein ein hochwertiges Aussehen, unabhängig vom Architekturstil.

Zum Einsatz kommen beispielsweise Kalkstein, Sandstein und Quarzsandstein oder Granit. Dadurch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten der Fassadengestaltung. Naturstein lässt sich als vorgehängte hinterlüftete Fassade verarbeiten und selbstverständlich mit einer Dämmung versehen. Manchmal entscheiden sich Bauherren und Sanierer auch dafür, lediglich den Fassadensockel mit Naturstein auszustatten und die restliche Fassade beispielsweise zu verputzen.

 

Die Metallfassade

Metall ist als Fassadenverkleidung noch ein recht junges Material und eignet sich besonders für moderne Architekturstile. Es wird normalerweise in Form von Platten oder Paneelen aufgebracht. Da Metallfassaden recht kostspielig sind, kommen sie meist bei gewerblich genutzten Gebäuden zum Einsatz. Allerdings lässt sich auch im privaten Bereich ein Trend hin zu Metall beobachten. Verwendet werden Stahlbleche, Kupfer, Aluminium oder Zink, nicht selten auch in Kombinationen mit anderen Materialien.

Eine Besonderheit stellt Cortenstahl dar. Diese spezielle Stahlart enthält geringe Anteile Chrom und Kupfer. Nach einiger Zeit bildet sich aufgrund dieser Anteile eine dunkelbraune Rostschicht an der Oberfläche aus, die dadurch ein mattes, edel anmutendes Aussehen erhält. Ein Durchrosten ist jedoch nicht zu befürchten.


Metall überzeugt durch eine lange Lebensdauer, Pflegeleichtigkeit und hervorragenden Schutz gegen Witterungseinflüsse. Wärmedämmung und Feuchtigkeitsschutz lassen sich ebenfalls leicht realisieren. Metall kann relativ unkompliziert geformt und bei Bedarf mit vielen verschiedenen Farben beschichtet oder gestrichen werden.

Die Kunststofffassade

Kunststoff als Fassadenmaterial ist wie Metall noch nicht sehr lange in Gebrauch. Er hat sich aufgrund zahlreicher Vorteile allerdings bewährt und findet immer mehr Verwendung bei der Fassadengestaltung. Weiter unten werden wir ausführlich auf die Eigenschaften und Vorteile einer Kunststofffassade und die Produkte von Vinylit eingehen. Zunächst aber eine Übersicht über die Kostenstaffelung der verschiedenen Fassadenarten unter Berücksichtigung von Material- und Montagekosten:

Kosten für die Fassadenverkleidung

Pauschal lassen sich Aussagen über die Kosten für eine Hausfassade nicht treffen. Es gibt zum Beispiel regionale Schwankungen bei den Handwerkslöhnen. Entscheidend sind aber das gewählte Material und der für die Ausführung erforderliche Aufwand sowie die Qualität des Dämmmaterials. Deshalb können die genannten Zahlen lediglich grobe Richtwerte darstellen. Die Preise verstehen sich pro Quadratmeter inklusive Montage durch einen Fachbetrieb.

  • Putz: ab 25/40 Euro
  • Kunststoff: ab 60 Euro
  • Klinker mit direkt verklebten Riemchen: ab 75 Euro
  • Naturstein, Schiefer mit einfacher Verlegeart: ab 80 Euro
  • Faserzementplatten: ab 100 Euro
  • heimische Hölzer aus dem mittleren Preissegment: ab 130 Euro – Isolierklinker mit direkter Verklebung: ab 180 Euro
  • Metallplatten, zum Beispiel Aluminium: ab 230 Euro

Fördermöglichkeiten nutzen

Wenn Sie eine energetische Sanierung Ihrer Hausfassade planen, können Sie unter Umständen staatliche oder kommunale Fördermittel beantragen. Dafür sollten Sie zunächst den Bedarf ermitteln und verschiedene Angebote von Handwerksbetrieben einholen. Die wichtigste Adresse für Förderungen ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit ihren zinsgünstigen Darlehen. Sie hält verschiedene Fördermodelle bereit, die zum Teil untereinander kombinierbar sind.

Aber Achtung! Sie dürfen noch nicht damit begonnen haben, Ihr Bau- oder Sanierungsvorhaben umzusetzen, bevor Sie eine Zusage erhalten haben. Fördergelder werden nicht im Nachhinein gewährt.

Die Fassadenverkleidung aus Kunststoff – ansprechende Alternative zu anderen Materialien

Vinylit produziert ausschließlich hochwertige Paneele für die Fassadenverkleidung aus Kunststoff. In den fünf Jahrzehnten des Bestehens unseres Unternehmens haben wir uns auf diesen Bereich konzentriert und uns zu einem der führenden Hersteller in diesem Marktsegment entwickelt.

Wir haben in der Zeit nicht nur viel Erfahrung und Wissen angesammelt, sondern sind auch davon überzeugt, dass Kunststoffpaneele die beste Wahl für die Außenfassade sind – bei allen Vorzügen, die andere Materialien haben. Darauf wollen wir in den nächsten Abschnitten genauer eingehen.

Was versteht man unter Kunststoffpaneelen für die Hausfassade?

Die Funktion einer Kunststofffassade ist die gleiche wie bei anderen Werkstoffen. Sie dient dem Schutz der Gebäudehülle und der Gestaltung eines Hauses, wie das auch bei Putz, Klinker, Naturstein oder Holz der Fall ist. Allerdings müssen solche Paneele aus Kunststoff auch allerhöchsten Ansprüchen an Materialqualität und Ästhetik entsprechen. Das ist bei der Entwicklung und Fertigung unserer Produkte unser wichtigster Anspruch.

Das Mauerwerk des Rohbaus und die Wärmedämmung müssen durch die Fassadenverkleidung ausreichend und über lange Zeiträume gegen Witterungseinflüsse geschützt werden. Regen, Sonne, Wind, Schnee, Frost und Hagel würden den Bauteilen ansonsten schwer zusetzen und ein Haus schnell unbewohnbar machen.

In der heutigen Zeit ist auch eine effiziente Fassadendämmung ein Muss, um gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden und die Energiekosten maximal zu reduzieren. Dies lässt sich durch Kunststoffpaneele und eine vorgehängte hinterlüftete Fassade besonders einfach und kostengünstig realisieren, ohne bei der Gestaltung Abstriche machen zu müssen.

Warum ist Vinylit die erste Wahl?

Neben unserer Erfahrung und unserem Know-how können wir von Vinylit getrost behaupten, dass wir unter den Herstellern von Fassadensystemen eine herausgehobene Position einnehmen, da wir ein besonders großes Portfolio an Produkten anbieten. Zudem bekommen Sie bei uns alle benötigten Komponenten aus einer Hand – von den Paneelen mit vielen verschiedenen Dekoren und Oberflächen über Tür- und Fensterleibungen bis hin zu sämtlichen benötigten Montagematerialien.

Ob sie für Ihre Fassade eine Optik in Putz, Naturstein, Klinker oder Holz wünschen – wir erfüllen nahezu jeden Wunsch nach einer individuellen Gestaltung und liefern gleichzeitig Produkte, die durch ihre zahlreichen Vorteile wie Stabilität, Lebensdauer, Nachhaltigkeit und leichte Pflege überzeugen.

Kunststoff und Nachhaltigkeit sind bei Vinylit kein Gegensatz

Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit einer Fassade ist bei Vinylit schon lange Jahre ein bedeutender Ansatz für unsere Forschung und Entwicklung. Deshalb setzen wir konsequent auf recycelten oder recycelbaren Kunststoff in der Produktion. Das Material lässt sich beliebig oft wiederaufbereiten und zu neuen Paneelen verarbeiten.

Auch für unsere Abfälle während der Herstellung haben wir eine nachhaltige und umweltfreundliche Lösung gefunden. Wir betreiben auf unserem Betriebsgelände eine eigens entwickelte Recyclinganlage für anfallende Reste, sodass wir unsere Nettoabfallquote auf unter 1 % senken konnten.

Neben der Wiederverwertbarkeit zeichnen sich unsere hochwertigen Kunststoffe vor allem auch durch ihre Langlebigkeit aus. Daher können wir auf einige Modellreihen unserer Profile bis zu 30 Jahre Garantie geben. Wind und Wetter können den Paneelen nichts anhaben, und selbst hartnäckig klopfende Spechte beißen buchstäblich „auf Granit“, wenn sie versuchen sollten, ein Loch für ihren Nestbau in die Profile mit Holzstruktur zu hacken. Der eine oder andere Hausbesitzer mit einer Holzfassade dürfte ein Liedchen davon singen können.

Wir richten allerdings unser gesamtes unternehmerisches Tun nach der Maxime aus, mit unseren Produkten eine umwelt- und klimafreundliche Alternative zu anderen Werkstoffen für die Außenfassade anzubieten. Gleichzeitig wollen wir erreichen, dass unsere Produkte für die Fassade pflegeleicht und kostengünstig sind, damit sich auch Bauherren und Sanierer mit einem kleinen Budget ihre Gestaltungswünsche erfüllen können.

Vinylit – für eine wartungsarme und pflegeleichte Fassade

Die Pflegeleichtigkeit der Vinylit-Produkte sehen wir durchaus als Teil der Nachhaltigkeit. Denn gegenüber einer Fassade aus Putz oder Holz, die alle paar Jahre Ihre Zuwendung benötigen, müssen Sie unsere Paneele nach der Montage nie wieder streichen oder ausbessern.

Ein Neuanstrich und damit der Verbrauch von Farbe entfällt. Auch dadurch werden Ressourcen geschont. Sollte Ihre Fassade durch Umwelteinflüsse verschmutzt sein, greifen Sie einfach zu einem Hochdruckreiniger und Wasser, um Staub und Schmutz zu beseitigen. Die Eigenschaften von Kunststoff verhindern auch, dass organische „Feinde“ wie Algen, Schimmel und Pilze sich auf Ihrer Fassade niederlassen, was bei den Werkstoffen Holz, Stein oder Putz durchaus vorkommt.

Die optische Gestaltung mit Kunststoffpaneelen

Kunststoffpaneele von Vinylit erhalten Sie in zahlreichen Varianten mit unterschiedlichen Oberflächen, Strukturen und Farbtönen, sodass Sie sich nahezu jeden Gestaltungswunsch erfüllen können. Bei anderen Werkstoffen sieht es folgendermaßen aus: Sie möchten eine Fassade mit Putzstruktur? Dann müssen Sie Putz verwenden. Sie wollen eine Holzoptik für Ihr Haus? Dann müssen Sie Ihre Fassade mit Holz verkleiden. In Ihrem Wohngebiet sind Klinker vorgeschrieben? Dann haben Sie keine andere Wahl als Klinker für die Gebäudehülle.

All diese Optiken können Sie mit unseren Paneelen naturgetreu nachahmen, denn es handelt sich in jedem Fall um das gleiche Ausgangsmaterial: recycelter oder recycelbarer Kunststoff. Damit entfällt auch der Aufwand, verschiedene Werkstoffe auf ihre Nachhaltigkeit hin gegeneinander abzuwägen. Jedes andere Fassadensystem verlangt von Ihnen eine Entscheidung, ob Sie mehr nach ästhetischen oder nach umweltfreundlichen Ansprüchen entscheiden.

 

Alles aus einer Hand und leicht zu montieren

Wie bereits weiter oben erwähnt, erhalten Sie mit Ihrer Lieferung an Paneelen auch die passenden Tür- und Fensterleibungen sowie alle benötigten Befestigungselemente direkt von Vinylit. Sie müssen nicht lange suchen und sich noch bei anderen Lieferanten nach Komponenten umschauen. Auch das spart Aufwand und Zeit.

Wenn Sie sich beispielsweise für eine Fassade aus Klinkersteinen entscheiden, müssen Sie noch die Zutaten für Mörtel, eine Mischmaschine und andere Dinge besorgen. Mit unseren Paneelen können Sie oder der von Ihnen beauftragte Handwerksbetrieb nach Erhalt der Ware sofort mit der Montage beginnen.

Durch das geringe Gewicht einer Kunststofffassade wird die Montage übrigens deutlich erleichtert. Hinzu kommt, dass sich unsere Paneele hervorragend für eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) eignen. Dieses Konstruktionsprinzip hat sich für die Fassadenverkleidung und Fassadendämmung in der Vergangenheit bewährt. Sie wird von Fachleuten im bauphysikalischen Sinne als beste Methode für ein modernes Fassadensystem betrachtet. Deshalb wollen wir in den nächsten Abschnitten das Thema vorgehängte hinterlüftete Fassade auch vertiefen und die handfesten Vorteile aufzeigen.

Vorgehängte hinterlüftete Fassade

Die Wirkung einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade beruht im Grunde auf einer ganz einfachen Komponente: einem Hohlraum zwischen der Wärmedämmung und der abschließenden Fassadenverkleidung, in dem ein Luftstrom frei zirkulieren kann. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade findet gleichermaßen Anwendung bei industriell und gewerblich genutzten wie bei privaten Gebäuden.

Wie sieht die Konstruktion einer VHF aus?

Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade besteht aus mehreren Teilen. Diese sind von innen nach außen die Unterkonstruktion, die Dämmschicht, der Hinterlüftungsraum und die Fassadenverkleidung aus Kunststoff, wenn Sie Vinylit-Paneele verwenden. Sie lässt sich nicht nur bei Neubauten anbringen, sondern eignet sich auch ausgezeichnet für die energetische Sanierung von Bestandsimmobilien. Durch die freie Wahl der Dämmstoffdicke lassen sich gesetzliche Anforderungen problemlos erfüllen, ohne dabei die nutzbare Fläche im Inneren eines Gebäudes zu verkleinern.

Die Unterkonstruktion besteht aus einer Grundlattung aus Holz oder Metall, die direkt am Mauerwerk montiert wird, sowie einer Konterlattung, die über der Dämmschicht liegt. Sie ist das Bindeglied zwischen innerer und äußerer Gebäudehülle, zwischen denen sich Dämmung und Hinterlüftungsraum befinden.

Die Fassadendämmung besteht meist aus mineralischen Werkstoffen wie beispielsweise Steinwolle. Es können aber auch Glasschaum, Polyester, Holzfasern oder extrudiertes Polystyrol verwendet werden. Die Dämmschicht ist durch den Luftraum eindeutig von der Fassadenverkleidung getrennt. Dadurch bleibt sie jederzeit völlig trocken und wird in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt. Ihre Dicke kann frei gewählt werden, wenn die Grundlattung in den entsprechenden Abmessungen ausgeführt wird.

Der Hinterlüftungsraum bleibt frei. Mit Hilfe von Zu- und Abluftöffnungen strömt permanent frische Luft durch diesen Abschnitt zwischen Außendämmung und Kunststofffassade. Auf diese Weise wird entstehende und vorhandene Feuchtigkeit abgeführt, sodass sie sich nicht festsetzen und Schäden anrichten kann. Eine Pilz- oder Schimmelbildung wird dadurch ausgeschlossen.

Den Abschluss der VHF nach außen bildet die Kunststofffassade oder eine Fassade aus einem anderen Material. Sie verhindert, dass die Dämmschicht, die Unterkonstruktion und das Mauerwerk durch Witterungseinflüsse beschädigt werden. Mögliche Werkstoffe für die vorgehängte hinterlüftete Fassade wie Schiefer, Naturstein oder Kunststoff haben wir in diesem Beitrag vorgestellt. Die meisten erfüllen die Ansprüche an Langlebigkeit, Stabilität und Witterungsbeständigkeit. Dies gilt, wie gesehen, besonders für die Kunststoffpaneele von Vinylit.

Die zahlreichen Vorteile einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade

Die Experten im Bereich Bauphysik sind sich einig darüber, dass das Prinzip der vorgehängten Fassade mit ihrer Hinterlüftung die technisch beste Lösung ist, wenn es um eine zeitgemäße energetische Wärmedämmung geht. Die VHF hat sich bei großen Projekten für die Industrie, Verwaltungen oder Hotels durchgesetzt. Sie findet aber auch im privaten Wohnungsbau immer mehr Anhänger.

Der Aufwand für die Konstruktion und Installation ist zwar größer und teurer, zahlt sich aber langfristig gegenüber anderen Fassadenverkleidungen aus. Denn Effizienz und Wirkungsgrad bezüglich der Wärmedämmung sind gegenüber anderen Fassadensystemen unerreicht. Dies liegt an der eindeutigen Aufteilung zwischen tragender Wand, frei zu wählender Dicke der Dämmschicht, Hinterlüftung und abschließender Außenhülle.

Da die Anforderungen und Vorgaben für die energetische Wärmedämmung in den letzten Jahren immer strenger geworden sind, bietet die VHF die größte Flexibilität – auch im Hinblick auf eventuelle weitere Verschärfungen in der Zukunft. Der finanzielle Aufwand etwa bei Sanierungen kann zum Teil durch staatliche Fördermittel abgefedert werden.

Vor allem aber bietet sich ein großes Einsparungspotenzial bei den Heizkosten, die bekanntermaßen den Löwenanteil bei den Energiekosten ausmachen. Mit einer VHF und einer Kunststofffassade von Vinylit lassen sich hier bis zu 45 % einsparen, sodass sich der Investitionsaufwand zu Beginn sehr schnell amortisiert.

Gleichzeitig schützt diese Konstruktionsweise der Fassade die Bausubstanz hervorragend gegen Feuchtigkeit. Kondenswasser hat keine Chance sich anzusammeln und das Mauerwerk anzugreifen. Eine gesundheitsgefährdende Schimmelbildung kann ebenfalls ausgeschlossen werden.

Fassadengestaltung mit Vinylit

Wir von Vinylit sehen Fassadensysteme aus Kunststoff als besonders zukunftsweisend. Kunststoff ist ein wertvolles Material und bei richtiger Nutzung im Überfluss vorhanden. Durch die Verwendung von Granulaten aus recycelten oder recycelbaren Kunststoffen und Produktionsabfällen können wir die Wertschöpfungskette deutlich verlängern und zu einem nachhaltigen Umgang beitragen. Hinzu kommt, dass wir keine Weichmacher oder andere Schadstoffe wie Biozide verwenden. Das macht Fassadenpaneele von Vinylit umweltfreundlich und schont Ressourcen.

Unsere große Zahl an zufriedenen Kunden unter Bauherren, Architekten und Planern rührt neben der Funktionalität der Fassadensysteme aber auch von den zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten her, die wir mit unseren Oberflächenstrukturen und Optiken bieten. Zudem sind unsere Produkte so aufeinander abgestimmt, dass sie sich für individuelle Akzente auch untereinander kombinieren lassen. Sie können beliebig verschiedene Farbtöne oder Materialoptiken miteinander kombinieren. Weitere Möglichkeiten ergeben sich durch unterschiedliche Verlegerichtungen und Teilbekleidungen der Fassade. So können Sie etwa Sockel, Giebel, oder Dachränder mit unseren Paneelen ausstatten, während Sie die Wände mit Putz gestalten.

Fazit: Die Fassade schützt das Gebäude und dient als Aushängeschild

Dieser Beitrag hat aufgezeigt, wie wichtig die Fassade für den Schutz eines Gebäudes vor Witterungseinflüssen und vor dauerhafter Feuchtigkeit im Mauerwerk ist. Als Konstruktion einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade mit einer zeitgemäßen Dämmung erfüllt sie die gesetzlichen Vorgaben für energetisches Bauen und Sanieren. Zudem hilft Sie Ihnen, Ihre Energiekosten deutlich zu senken.

In gestalterischer Hinsicht soll die Fassade Ihre Ansprüche und Wünsche an eine gelungene Ästhetik erfüllen. Sie ist damit auch ein Statement über Ihren persönlichen Stil. In diesem Zusammenhang haben Sie mit den Kunststoffpaneelen von Vinylit besonders viele Auswahlmöglichkeiten.

Ist eine Vinylit-Fassade erst einmal fix und fertig montiert, müssen Sie sich praktisch gar nicht mehr darum kümmern. Die Fassade zu streichen, wie bei anderen Materialien, entfällt, wenn Sie sich für Kunststoffpaneele von Vinylit entscheiden. Eine einfache Reinigung mit einem Hochdruckstrahler hin und wieder reicht völlig aus. Die Farben und Dekore bleiben über die gesamte Lebensdauer hinweg frisch und verblassen auch nicht unter der Einwirkung von UV-Strahlung.

Nutzen Sie unsere Beratung und fordern Sie Muster an

Wir informieren Sie gerne ausführlich zu unseren Produkten und beantworten auch spezielle Fragen, falls Sie die Antwort über eine Fassadenverkleidung aus Kunststoff hier noch nicht gefunden haben.

Auf Wunsch senden wir Ihnen bis zu drei Muster kostenlos zu. Dann können Sie sich zu Hause in Ruhe ein Bild über die Qualität und das Aussehen machen, bevor Sie sich für eine Fassade entscheiden. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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Vinylit – Qualität Made in Germany.